Stories

Das Ritual

Sie senkte den Blick als er aufstand und reichte ihm eine Hand nach oben.
Sie durfte ihn nicht ansehen und wenn, dann nur kurz.

Wasser tropfte vor ihr auf den Boden und es fielen ein paar Tropfen auf ihren nackten Körper, der kniend vor der Badewanne ausharrte. Als seine Füße den Boden berührten und er fest stand beugte sie sich nach vorne und begann das Ritual.

Sie küsste seine Füße. Jeweils ein paar Sekunden lang drückte sie Ihre Lippen bewusst auf den jeweiligen Oberspann, damit er sie auch bemerkte. Als sie ihn damals nur flüchtig berührte mit ihrem Mund, gefiel ihm das nicht. Er wollte nie angebetet werden, aber wenn ihre Lippen ihn berührten, dann wollte er spüren, dass es ihr etwas bedeutete.
Also drückte sie auch ein wenig ihre Zunge durch die Lippen und nahm den Geschmack seiner Haut auf, die sie deutlich durch den Geruch des Badezusatzes erspürte.

Sie richtete sich langsam auf und kam mit ihrem Mund vor seinem Penis zu stehen. Sie nahm die Tropfen von Wasser unterhalb des Penis mit ihrer Zunge auf und legte sich ohne Hilfe der Hände mit geschlossenen Augen seine Eichel auf ihre Zunge. Sanft bewegte sie ihr Zunge und wiegte seinen Penis hin und her. Immer voller Hoffnung, ob sie ihn blasen sollte, ob er sie mundficken wollte oder er bereit war sein goldenes Nass über ihren Körper laufen zu lassen.

Ab und an war sie sehr forsch und nahm die Eichel sanft in ihrem Mund auf und saugte daran. Sie wusste genau, welcher Knopf das war. Und sie fühlte sich mehr als geliebt, ob seiner Reaktion auf sie. Und dass er nie böse wurde, wenn sie nur winzige Schritte über Grenzen ging. Sie fühlte sich so unendlich gebraucht, auch wenn andere dachten, er würde sie mißbrauchen. Er liebte sie und sie liebte ihn. Und gehen Menschen nicht liebevoll miteinander um?

Als sein Penis Halbsteife erreichte hielt er ihr seine Hand hin und zeigte ihr seinen Ring. Den Ring seiner Macht. Den Ring, den sie auch gerne für ihn tragen würde. Sie küsste seine Hand und den Ring, als wäre es sein Penis. Er war zufrieden mit ihr. Er lächelte sie an und strich über ihren Kopf.

„Hol‘ das Rasierzeug und rasiere meinen Schwanz blank und dann darfst Du Dir Deine Belohnung abholen.“

Sie stand auf und blickte weiter zu Boden, nahm ein Handtuch von der Wand und richtete auf dem Sofa das Spa ein. Er setzte sich breitbeining darauf. Und während sie zurück ins Badezimmer ging, lächelte sie. Sie schmeckte bereits sein Sperma, bevor er es in ihrem Mund vergießen konnte.

Das erste Date … Neuauflage

„Wenn Du Dinge nicht wissen willst, dann frage nicht danach.“ ~~~ Falbalus ~~~

Irgendwann habe ich mich mal darüber geäußert, worauf Sub beim Date mit einem Dom achten sollte. Dabei ging es mir mehr um den Sicherheitsaspekt (welcher wesentlich wichtiger ist, als alles andere!). Heute möchte ich euch mal auf die „Fashion Week“ mitnehmen.

Was zieht Sub denn so an?

Generell ist das nicht so einfach zu beantworten. Manche Doms wünschen sich gleich von Beginn an eine extrem sexy Dame, manchen ist das völlig Wurst. Trifft man einen Dom, will man eher keinen Partner fürs Leben, sondern einen Partner für spezielle sexuelle Vergnügungen.

Oftmals wird es so sein, dass die Sub eine eigene Vorstellung von erotischem Outfit hat. Sie weiß, was ihr steht und was nicht. Und, bitte, genau das zieht dann auch einfach an. Ein erstes Date ist keine Wunschvorstellung für den Dom. Stellt man einem Dom nämlich die Frage, was er gerne so sieht, weil frau sich danach richten will, erlebt man eventuell, dass seine Kleiderwünsche (noch) nicht im Mindesten erfüllbar sind oder nicht der eigenen Erotik entsprechen. Und dann wird frau mit etwas konfrontiert, was frau eventuell gar nicht will: „Er findet diese und diese Kleidung nicht sexy.“ … und nicht wenige interpretieren damit: „Er findet mich nicht sexy!“ … perfektes erstes Date.

Tut euch einen Gefallen und fragt nur dann nach besonderen Wünschen, wenn ihr auch bereit seid, diesen zu entsprechen. Noch seid ihr ja nicht seine Sub und dürft und sollt mit seinen Wünschen spielen. Wenn seine Wünsche den euren nicht entsprechen, dann sprecht es an und bleibt dabei. Slipless beim ersten Date kann eine anregende Sache sein, aber es muss euer Ding sein und nicht seines. Es spricht nichts dagegen dem Wunsch nach Slipless zu widersprechen und dann doch slipless zu erscheinen 😉

Wenn es aber genau euer Ding ist, seinen Wünschen ganz exakt zu entsprechen, dann variiert dabei auch nicht rum. Möchte er gerne in einen tiefen Ausschnitt schauen, dann lasst diesen Loop auch weg, der den Ausschnitt verdeckt.

Zu was ihr euch auch immer entscheidet: Bleibt bei euch selbst. Kein Dom wird das nicht nicht verstehen.
Und die, die das nicht verstehen, können wahrscheinlich soundso nicht euer Dom werden.

Business Development Meeting – Teil Eins

‚Nichts ist lebendiger als der Verlockung nicht zu widerstehen.‘

Der Termin kam kalt um die Ecke. „Personalgespräch“ – keine weiteren Inhalte, Agenda, nichts. Keine Ahnung, wie frau sich auf sowas vorbereiten sollte. Das Einzige was ihr bewusst war, dass es nichts Schlimmes ist. Und doch durchpflügte sie ihre Erinnerungen, ob da nicht doch irgendwas gewesen sei, wegen dem sie sich nun verantworten müsse. Ob sie nachfragen könne?

Sehr geehrter Herr,

ich bedanke mich für die Möglichkeit, mich Ihnen in einem Personalgespräch zu präsentieren.

Gott, wie unterwürfig. Aber sie wusste, dass ihr Chef auf sowas abfuhr. Sie lächelte. Ein netter Chauvi. Hat Frauen gerne dort, wo sie seiner Meinung hingehören. Zu seinen Füßen und auf den Knien. Tatsächlich schmunzelte sie bei dem Gedanken, wie sehr sie sich zu ihrem eigenen Vorteil geändert hat, ohne sich wirklich zu verändern. Vor allem die Einstellung zu „solchen“ Männern. Ihr Chef wusste genau, was er von einer persönlichen Assistentin wollte und was nicht. Und egal, was es war – es war niemals zu ihrem Nachteil.

Sehr gerne möchte ich mich auf den Termin vorbereiten und würde gerne so in etwa wissen, ob ich mich auf etwas Bestimmtes vorzubereiten habe?

Freundliche Grüße

*Klick* – versendet. Vielleicht antwortet er ja noch. Um manche Dinge machte er immer ein großes Geheimnis. Als würden kleinere Staaten daran zugrunde gehen, wenn auch nur der Hauch einer Idee von einer Wahrscheinlichkeit seine Lippen verlassen würde. Sie rollte mit den Augen. *Pling*

Danke, dass Sie mich daran erinnert haben.
Ich wünsche mir, dass Sie sich Gedanken über mögliche zukünftige Aktivitäten machen.
Wo sehen Sie sich also in sechs Monaten? Welche Aufgaben würden Sie gerne übernehmen oder auch welche möchten Sie abgeben.
Es ist mir wichtig, dass Sie sich bei uns wohlfühlen und Sie stets Befriedigung bei Ihrer Arbeit finden.
Ihre Mitarbeit wird sehr geschätzt.
Bitte halten Sie sich an die Kleiderordnung.
Freundliche Grüße

Das kann ja mal wieder alles und nichts bedeuten. Zwischen „In den Ausschnitt starren“ und „In den Schritt greifen“. Nachfragen hilft nicht immer. Sie würde es wohl niemals lernen, dass er üblicherweise sehr offen ist, aber ansonsten – er würde wohl eher lügen, anstatt ihr seine Idee für dieses Gespräch zu beschreiben. Es ist zu einem kleinem Spiel mit der Macht geworden. Er bestellt ein, sie fragt nach, er antwortet … nicht. Eine eindeutige Position. Besser geht es ja auch nicht. Er wäre ja auch nicht der Chef würde er sich in diesem Aspekt seines Lebens in die Karten schauen lassen.

Die Kleiderordnung war relativ simpel. Er hatte dies einmal mit einer 3H-Regel erläutert. Halsband, Halterlose und High Heels und eine Frau ist bereits ausreichend gekleidet. Alles in Schwarz und ohne SchnickSchnick. Keine Röschen, Schleifchen oder anderes Getüdel. Darüber noch ein Kleid für „draußen so“. Oder Rock und Bluse, aber niemals Hosen. Der Chef war da schon ziemlich straight, wenn es um seine Wurst ging. Sie grinste. Aber sie empfand das auch nicht als großes Übel. Es erregte sie immer sehr, seine Erregung unmittelbar und zwingend zu erleben. Als direkte Antwort auf ihre Kleidung. Und sie hat selber erlebt, dass Frauen in Strumpfhosen oder gar Hosen bei ihm in „diesem“ Zusammenhang eher kalt ließen. Obgleich sie sich in diesem Punkt auch nicht immer so sicher war. Jedenfalls nicht bei ihr selbst. Und es war ein gutes Gefühl für sie, dass durch einen kleinen Griff in die Kleiderkiste einen Chef bekam, den sie dadurch zwar beeindrucken, aber nicht in seinem Tun beirren konnte. In seiner Nähe könnte sie auch Ausschnitt bis zur Schamlippe tragen und er würde sie so behandeln, als sei das völlig normal.

Eben ein Dom.

Als sie sich am nächsten Tag auf den Weg zu ihm machte, frisch rasiert, dezent geschminkt, schob sie im Auto ihren Rock über den Po und setzte sich so blank auf das Leder. Sie zerrte das Smartphone aus der Tasche, öffnete WhatsApp und fotografierte genau zwischen ihre Beine und schob dabei zwei Finger in sich.

Ich fahre nun los.

*Klick* versendet.

In solchen Momenten wünschte sie sich einen Automatik. Es war ihr durchaus wichtig bereits feucht zu sein, wenn sie bei ihm ankam. Obgleich sie sich sicher war, dass bereits sein Blick dafür ausreichen würde.

Ende – Teil Eins

Das zweite Mal im Pornokino … mit Medulla

Eigentlich als „Date mit M“ gedacht, gab es nun eine „Versorgungslücke“.

Wenn man einen Gangbang plant und alle Welt aufscheucht und dann nicht zum Termin erscheint, nun das wollte ich nicht erleben. Jedenfalls wollte ich nicht von meiner Seite aus als unzuverlässig gelten. Spontan entschloss sich also Medulla zu ihrem zweiten Besuch eines Pornokinos, um die Lücke zu füllen.

Und was soll ich sagen: Ihr erster eigener „unfreiwilliger“ „O“-Termin verlief zur vollen Zufriedenheit. Sowohl von den Herren aus, als von ihr und auch von mir. Fazit – Wiederholungspotential.

 

Userstory: Spa Day

Nichts war erbärmlicher in diesen Tagen, als dieser ständige Wechsel zwischen Heiß und Kalt. Draußen stapelte sich der Schnee in mehreren Zentimetern und dafür hieß es dann dick und warm anziehen und im Gegenzug der Wärmeschock inklusive beschlagener Brille, wenn man in ein Gebäude ging, welches auch nur ein paar Grad wärmer war.

Und nichts war anstrengender als sich in diesen Tagen, so die Aufgabe ihres Herrn, sich grundlegend und immer sexy zu kleiden. So viele Klamotten gab es gar nicht in ihrem Kleiderschrank und im Gegensatz zu sonst, durfte sie niemals auf Unterwäsche verzichten und musste dafür stets einen Plug tragen, wenn sie außer Haus war.

Ihr Herr hatte seine Liebe für Strick-Halterlose gefunden, und fand, dass diese Mode doch eigentlich ganz gut in die Jahreszeit passen würde.  So könne sie blickdichte Strumpfhosen (wohlgemerkt Strumpfhosen!), die Strick-Overknees darüber und dennoch Miniröcke tragen. Nein, nein, das war nun gar nicht so ihr Geschmack, aber was tut man als Frau nicht alles, um einen Mann glücklich zu machen. Zumal er auch diese Klamotten bezahlt hatte.

Sie würde sich zusammen reißen und die zwei Wochen durchhalten und dann die Sachen an eine andere Sub ihres Herrn weitergeben. Ein wenig gemein fand sie das schon, die Erste in diesem Winter zu sein, aber dafür hätte sie es ja dann auch hinter sich und könnte wieder normale Kleidung tragen, die ihr gefiel. Ihr Herr konfrontierte jede Sub mindestens einmal im Jahr mit ihrer Nemesis. Und bei ihr war das eben Strickmode. „Lieber ein Gangbang ohne Gummi mit 10 Männern, als solche Klamotten!“, hetzte sie regelmäßig, landete dafür ebenso regelmäßig über seinen Knien und bekam den Arsch so voll, dass es wirklich weh tat.

Ihr Herr war sehr liebevoll und sie immer sehr folgsam. Sie widersprach nie und stellte sich allen Übungen und Trainings, ließ sich widerstandslos auspeitschen, vorführen und hatte Sex mit so ziemlich jedem Mann, der nicht bei drei auf dem Baum war, wenn er es nur andeutete. Aber Strickmode — börps!

Auf dem Heimweg telefonierte sie die Subs ihres Herrn ab, um zu erfragen, wer als nächstes dran sei oder ob irgendjemand diese Klamotten haben wollte und erreichte natürlich niemanden. Alle waren in dieser Zeit mit strengen Aufgaben beschäftigt und nur die Verheirateten oder Alleinerziehenden hatten Lockerungen, mit dem Problem, dass deren Zeit vier Wochen dauerte.

 

Der Schlüssel drehte sich im Schloss der Wohnungstür und die Post fiel vor ihr auf den Fußboden. Schon lange wollte sie den Vermieter darum bitten, dass unten im Treppenhaus vernünftige Briefkästen angebracht würden. Aber wahrscheinlich hatte auch in diesem Punkt ihr Herr seine Finger im Spiel.

Wie es ihre Aufgabe war zog sie sich direkt hinter der Wohnungstüre aus, legte die Klamotten auf einen Schemel, zog die morgens bereitgelegten halterlosen Strümpfe und zurecht gestellten HighHeels an und stellte sich für fünf Minuten mit gespreizten Beinen von innen gegen die Wohnungstür. Jede seiner Subs, das wusste sie, verfuhr nach dem gleichen Schema (es sei denn sie hatte einen Partner oder Kinder). Sie sollten zunächst einfach zur Ruhe kommen und sich fünf Minuten Zeit nehmen sich daran zu erinnern, wer sie sind: Devote Gespielinnen eines vornehmen Gentleman, der zu jeder Wohnung seiner Allein stehenden Subs Schlüssel hatte. Nie konnte sie sicher sein, ob er nicht eventuell schon vor Ort war, um von ihr zu bekommen, was er brauchte.

In diesen fünf Minuten dachte sie jedoch viel mehr an eine heiße Badewanne und stellte sich vor, wie das wohl wäre, wenn er wirklich Gedanken lesen könnte. Aber alleine der Gedanke an das, was er „Furchtbares“ und „Perverses“ mit ihr machen „könnte“ ließ sie immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kommen, dass nur er in der Lage ist, sie auch ohne in der Nähe zu sein feucht zwischen den Beinen zu halten.

Sie stellte sich vor, wie das wohl aussehen mag, wenn er zwischen ihren Pobacken den Diamanten glitzern sehen würde, wie es wohl sein würde, wenn er nun einfach mit zwei oder drei Fingern in ihre rasierte Nässe eindringen würde, den Kopf nach hinten ziehen, sie umdrehen, um seinen Penis bis zum Anschlag in ihrem Rachen zu versenken und dort zu halten, bis sie keine Luft mehr bekam.

Sie musste immer schmunzeln, denn das waren immer ihre Gedanken bei der Präsentation. Und sie musste schmunzeln, weil sie immer gedacht hatte, dass nur die ganz großen Schwänze einer Frau die Luft wegnehmen. Sie hatte gelernt, dass auch eine Standard-EU-Größe dazu ausreichte, wenn man einfach nur ihren Kopf wie in einer Schraubzwinge per Hand dort arretierte, wo der Penis am tiefsten sitzt.

Sie stellte sich vor, wie sie zu ihm aufsah um ihn so zu fragen, wann sie wieder atmen durfte. Als er heraus fand, dass sie ihre Atemtechnik so trainiert hatte, dass sie unbemerkt durch die Nase atmen konnte, hielt er ihr regelmäßig die Nase dabei zu. Während innerlich in ihr das Leben tobte sah ihr Herr manchmal überhaupt nicht zu ihr hin. Er spürte einfach, wann es genug war. Er dominierte sie damit und sie wollte das und dafür … trug sie auch Strickmode.

Die fünf Minuten waren nun um und sie hob die Post vom Fußboden auf. Auf dem Weg in das Wohnzimmer sortierte sie alles und warf meistens 80% von allem gleich ungelesen in das Altpapier. Die Wohnung war schön warm um diese Zeit und da es früh dunkel wurde, konnte sie es auch heimelig machen und somit flog sie durch die dunklen Weiten und zündete Kerzen statt den großen Kronleuchtern an. Wie jeden Abend bei Kerzenschein brachte sie sich ein wenig in Pose und fotografierte sich. Ihr Herr mochte Fotos von seinen Subs, die unbestellt waren. Er bestellte nur selten etwas und er wollte diese dann dringend um zu masturbieren. Sie fragte sich immer, was er wohl zu den unbestellten Bildern tun würde, aber schon beim Anfertigen dieser Bilder vergaß sie auch das.

Er brauchte keine Pornos, aufgeschnittene Igel – wie er es nannte. Er wollte Kunst, und für heute wollte sie einfach nur ihre Beine, mit den Halterlosen und den Heels fotografieren. Und schon kamen wieder Bilder in ihren Kopf, wie er sich ihre Beine hinaufküsste, um seine Zunge in ihre Nässe zu drücken und sie zu befriedigen, immer wieder. Nach Erledigung der Aufgabe, war sie dann entbunden von ihren Pflichten und hätte sich nun auch einen Jogginganzug angezogen. Was sie noch nie getan hat, nein sie zog das durch und zwar gerne. Sie wollte ihm doch nicht im Schießer-Feinripp gegenüber stehen, sollte er plötzlich spät am Abend Lust auf sie bekommen. Obwohl er immer betonte, er würde sie auch dann ficken, würde sie nur einen Kartoffelsack anhaben.

Sie begann es sich auf dem Sofa gemütlich zu machen und tat das, was jede Sub frei durfte. Masturbieren. Sie kam schnell und heftig. Sie squirtete sogar. Etwas, was ihr Herr bisher vergeblich von ihr bekommen konnte, aber sie kannte ihn auch erst seit ein paar Monaten.

Ein lautes Klopfen am Türrahmen weckte sie auf:

„Geht es Dir gut?“

Sie musste sich sammeln, so frisch war ihr Orgasmus.

„Ja, mein Herr, mir geht es gut!“

Er hielt eine Champagnerflasche in die Höhe und fragte:

Schaummassage, Werteste?“

 


Die Userstory ist eine Aufgabe aus drei Worten eine erotische Geschichte zu zimmern. Die Worte und der Auftraggeber sind angegeben und verlinkt.

Plug
Badewanne
Schaummassage

Auf Wunsch ohne Nennung

Originally posted 2016-07-20 19:58:04. Republished by Blog Post Promoter

Hotelgirl I

Spät am Abend bewegte sie der Gedanke, dass es da noch etwas gibt, was er sehen sollte. Sie wusste nicht, wie sie es ihm sagen sollte, aber sie wollte, dass er ihre wahrlich durchtriebene Seite nicht nur kennen lernt, sondern auch erlebt.

Also sagte sie ihm: „Mein Herr, da ist etwas, was Sie über mich wissen sollen. Aber … ich habe nicht den Mut darüber zu reden. Ich kann es Ihnen nur zeigen. Und genau so, wie ich Ihnen vertraue, so bitte ich darum, dass Sie mir heute vertrauen und die Dinge einfach geschehen lassen.“ Er nahm sie in den Arm: „Ich vertraue Dir blind. Du wirst mich nicht verletzen.“ – „Dann ziehen Sie sich das Sakko an, darunter ein Hemd. Jeans reicht.“

Als er umgezogen nach einer kurzen Dusche wieder ins Zimmer trat, hatte sie ein sehr schönes Kleid an. So also, wolle sie groß weggehen.
Er nahm Sie an die Hand: „Gehen wir?“. Sie lächelte: „Ja, mein Herr!“ und drückte ihm einen Kuss auf.

Noch im Aufzug ließ sie ihn spüren, dass sie unter ihrem Kleid völlig nackt war und nur ihre Beine mit halterlosen Strümpfen bedeckt wurden.

„Sie werden sich nun bitte an einen Tisch setzen, während ich mich an die Bar begebe. Schauen Sie bitte nur zu.“ – „Sehr wohl, Liebste“. Und schon in diesem Augenblick verspürte er eine gewisse Enge in seiner Hose. Sie sah es und strich sanft hinüber. „Bitte gehen Sie zuerst hinein, mein Herr. Ich werde folgen.“

Er suchte sich einen Platz am Tisch in der Nähe der Bar und machte es sich gemütlich. Er hatte einen guten Blick in den Raum und bestellte sich einen lieblichen Wein und lehnte sich zurück.

Auftritt.
Sie kam beschwingt durch die Türe und steuerte auf die Bar zu und setzte sich lasziv in Pose. Schlug die Beine übereinander und spielte mit dem Rocksaum. Was nicht ohne Wirkung bei ihm blieb. Jedoch beachtete sie ihn nicht. Doch in Gedanken ließ sie sich von ihm hier auf seinem Tisch durchficken.

Und es blieb auch ansonsten nicht ohne Wirkung. Er sah wie ein Geschäftsreisender sich neben ihr den Hocker zurecht rückte.
Sie flirtete mit ihm und sie tranken etwas zusammen. Ganz gelassen. Und er genoss den Anblick, wie dieser fremde Mann mit seiner Liebsten flirtete und sie mit ihm.
Und wie dieser fremde Mann ganz offensichtlich, er würde wohl das gleiche tun, versuchte sich anzunähern. Und sie es zuließ.
Sanfte Berührungen, seine Hand auf ihrem Knie. Mit dem Saum spielend. Ihre Hand auf seinem Bein, ihn sanft streichelnd.

Er empfand es als sehr angenehm zuzusehen, wie seine Liebste diesem Fremden mit ihren Fingern um die Beule in seiner Hose strich und ihm Dinge ins Ohr flüsterte.

In seinem Kopf spielten sich ganze Filme ab, aber vor allem die Frage: Wie weit wird sie nun gehen?

Die Antwort blieb nicht lange aus, denn er sah, wie der Fremde sich umschaute. Sie nahm den Fremden an die Hand und gab ihrem Herrn ein Zeichen. Sie signalisierte eine Fünf und sie verschwand mit dem Fremden.

Als er fünf Minuten später das Hotelzimmer betrat, sah er seine Liebste, wie sie in dem sanften Schein der Nachttischlampe vor dem Fremden kniete und seinen Penis liebkoste.

Er suchte sich einen Stuhl und schaute zu.

Und war glücklich.

Originally posted 2016-04-20 20:41:02. Republished by Blog Post Promoter

Fesseln … Lust … Magie

Er: Wir treffen uns am gewohnten Ort. Zur vereinbarten Zeit.
Sie: Ja, mein Herr.
Er: Was sollst Du tun?
Sie: Ich werde ein Seil kaufen. Lang genug. Vielleicht 4 Meter.
Er: Bist Du bereit dazu?
Sie: Ja, mein Herr.
Er: Dann geh‘.

Nicht, dass sie kleinere Aufgaben nicht gewohnt war. Es war nicht schwierig sein Augendings zu befriedigen. Ein Nippel hier, eine Vulva dort. Er mochte sanfte Aufmerksamkeiten und keine, wie er immer betonte, aufgeplatzten Igel. Sie war fasziniert davon, dass er sie zwar sehen wollte, aber nicht erniedrigend. Er forderte Intelligenz ein. Sich Gedanken machen. Da reichte auch schon einfach, wenn sie ablichtete, wie ihre langen Haare sanft ihren Hals umschmiegten oder ihrem geliebten Analplug einen Kuss gab.

Sie fühlte sich liebevoll bedrängt.

Doch nun ging eine neue Türe auf. Lange hatten sie darüber gesprochen, ob Bondage etwas wäre. Am Ende hatte er gar keine Erfahrung damit und er war eher derjenige, welcher mit ein paar Stahlfesseln zur Ordnung rief. Doch sein Wunsch ein kleines Seil zu kaufen, um damit zu experimientieren, war … akzeptabel. Er untertrieb seine Lust immer so nett. Wusste sie, dass alleine, wenn sie ihm ein Foto von dem Seil schicken würde … na ja, er würde davon nicht gleich ejakulieren. Aber es würde ihm gefallen und damit auch ihr.

Also stiefelte sie los in den nächsten Baumarkt. Ein wenig unruhig, weil was wäre, wenn jemand fragen würde, wofür man „nur vier Meter“ brauchen würde? Wahrscheinlich wäre die Wahrheit die einfachste Variante: „Mein Mann will mich heute fesseln und dann vernaschen.“
Doch der Einkauf eines Seiles in ihrer Lieblingsfarbe Blau war dann doch kein Problem. Sie wickelte die abgeschnittenen vier Meter testweise in Doppelreihe um ihr Handgelenk und zog ein wenig daran. Ungeübt wie sie war, zeigte sich natürlich ein dezenter Abrieb. Eine blasse rosa Strieme. Sie lächelte.

Besser noch: Sie grinste den ganzen Weg nach Hause in sich hinein, konnte sie sich ein wenig mit dem Seil anfreunden, während er auf diesen Moment warten musste.

Er kam an diesem Tag von einer Dienstreise heim, mit Sicherheit ziemlich platt, aber für ihn stand immer fest, dass Müdigkeit kein Grund sei keinen Sex mit seiner Frau zu haben. Sie mochte das. Denn auch, wenn sie selber müde und abgeschlafft war, so hinderte er sie immer sehr erfüllend am Einschlafen. Damit beide anschließend so richtig müde sind und man gemeinsam einschlafen konnte.

Zuhause angekommen legte sie das Seil erstmal auf das Bett und schaute es sich eine ganze Weile an. Sie ging ins Bad, wusch sich, rasierte sich frisch und zog sich für ihn an. Obwohl anziehen konnte man das wirklich nicht nennen. Halterlose, blickdichte, schwarze Strümpfe und diese vermaledeit hohen High Heels, dazu ihr ledernes Halsband mit Nieten und am O-Ring ein Schloss. Sie genoss es sehr sich für ihn herzurichten. Seine kleine, verspielte, willige, bereite Hure.

Er: Ich bin in 15 Minuten bei Dir. Ist alles bereit?
Sie; Ja, mein Herr.

Sie legte sich das Seil um den linken Knöchel, zog es leicht an, drückte auf den Auslöser und verschickte es an ihn. Sie stellte das Handy auf lautlos, nahm ihre Augenbinde und legte sie an.

Und spürte der Magie vor, die diese Nacht beherrschen würde.

Originally posted 2016-06-07 19:12:43. Republished by Blog Post Promoter

Userstory: Die Kunst der intimen Erotik

Hatte ich Dir eigentlich schon gesagt, dass mein Tagebuch voll mit Erinnerungen ist? Ich schreibe mir jede sexuelle Geschichte auf, weil sie es wert sind irgendwann einmal veröffentlicht zu werden. Und von der abenteuerlichsten Geschichte möchte ich Dir nun berichten.

Wie immer machte ich mich auf, den nächsten Tag am Vorabend vorzubereiten. Im Massagestudio wird es garantiert recht voll werden und eine der Kolleginnen hat auch noch Geburtstag. Und als gute Chefin gehört da auch noch ein liebevoll zubereiteter Kuchen dazu. Und was soll ich Dir sagen, die Kollegin freut sich immer über einen echten „Erdbeerkuchen a la Maria“. Mürbeteig, frische Erdbeeren und als Masse Eischnee. Kalt serviert.
Natron hilft mir beim Backen, wenn es einen luftig leichten aber dennoch stabilen Eischnee zu zaubern gilt, aber ich weiche aus.

Natürlich hätte ich das auch alles daheim machen können, aber ich hatte mir für den späten Abend, wenn keiner mehr da ist, noch ein Date einbestellt. Gefunden habe ich den Mann über Tinder, dieses Ding, wo man Menschen per Wischbewegung in „Geht so“ oder „Geht gar nicht“ sortiert in der Hoffnung, dass es dann auch passt. Du weißt ja, dass die berufliche Sexualität oftmals nichts mit der privaten zu tun hat. Und vor allem hier gibt es Dinge, die man trotz Lingam-Massage nicht macht. Mir war aber heute danach, etwas mehr zu bekommen. Schließlich bin ich hier die Chefin, aber das wusste mein Date nicht.
Für ihn war ich einfach nur eine Möglichkeit, ganz diskret eine Frau zu haben, für die er nicht zahlen musste. Ich mag diesen Gedanken ja schon länger in mir: Ein anonymes Fickdate. Ende. Gelände.

Ich stellte also gerade den Kuchen in den Kühlschrank, als es an der Türe klingelte. Schnell ein Griff durch die Haare, bisschen aufwuscheln und gut war. Denn sehen sollte er mich ja nicht. Wir hatten vereinbart, dass wir es in jedem Fall tun, wenn er den Schneid hat durchgängig eine Augenbinde zu tragen. So öffnete ich die Türe einen Spalt und reichte einfach ein kleines Handtuch heraus. Wenige Momente später stand er dann im Eingangsbereich.

Auf meine Frage, wie er sich fühle, antwortete er mit einem einfachen „Gut“. Sichtlich aufgeregt war er. Gut, dass er meine Aufregung nicht sehen konnte, dachte ich bei mir, denn auch für mich, die beruflich Männern ein wenig Aufmerksamkeit schenkt, war das etwas völlig neues. Nicht das ich nicht offen für Spiele wäre, aber ich hatte mich auch noch nie nur zum Sex verabredet mit jemandem, den ich nur vom Schreiben kannte.

Ich nahm ihn an die Hand und führte ihn in eines unserer Zimmer. Dabei erklärte ich, dass ich ihn nun vollständig ausziehen werde, danach mich. Er nickte. Glaube mir, ich habe keine Ahnung, was ich da gemacht habe. Irgendwie ging das mit dem Beruf in meinen Kopf, so als wollte ich ihn nur auf die Matratze legen und dann massieren. Verdammte Axt.

So half ich ihm beim Entkleiden und streifte ihm langsam seine Klamotten vom Körper. Er duftete gut. Ein frisch gewaschener Mann, hach, und während ich vor ihm in die Knie ging und seine Hose herunter zog sprang mir sein Penis fast schon ins Gesicht. Glatt rasiert und ebenfalls gut riechend und … sehr erregt. Ich konnte mir nicht helfen und gab seiner Eichel einen sanften Kuss und schaute nach oben. Irgendwie schon doof, dass er das, also diesen Blick von mir nicht sehen konnte. Ich ließ meine Zunge um seine Eichel kreisen und nahm den Kopf kurz in meinen Mund und saugte ganz leicht daran.
Hörte aber sofort wieder auf, denn er fing schon an zu atmen und ein vorschnelles Ende wäre ja dann auch doof.

Beim Weglegen seiner Kleidung raschelte es in seiner Hose und ich fragte ihn, ob er an Kondome gedacht hätte. Er lächelte mit Verweis auf das knisternde Geräusch, dass ich ruhig seine Hosentaschen durchwühlen dürfe. Gleich drei Stück zauberte ich hervor. So ein Angeber, lächelte ich in mich hinein. Aber man soll sich als Frau ja auch mal überraschen lassen und keine voreiligen Schlüsse ziehen.

Ich flüsterte ihm ins Ohr, dass ich ihm nun helfen werde sich hinzulegen und musste dabei einfach seinen Schwanz wichsen. Er kippte leicht zur Seite, weil ich ihn so überraschend anfasste. Und ich merkte, dass die ganze Situation nun auch mich einfing. Er solle sich nur hinlegen und Arme und Beine von sich weglegen. Während er es sich gemütlich machte, zerbiss ich eine Kondomverpackung und steckte das Kondom so in meinen Mund, dass ich es ihm ganz sanft mit meinen Lippen überziehen konnte. Und was soll ich Dir sagen. Er kam. Ich spürte es sofort, wie sich die kleine Blase im Zipfel des Kondomes mit Inhalt füllte.
Und der Mann bewegte sich kein Stück dabei.

Irgendwie war ich ja nun doch irritiert. Das war zwischen „Warum kommt er denn nun schon?“ und „Alles richtig gemacht!“. Ich zog das Kondom ab, machte ihn mit einem Waschlappen sauber, machte einen Knoten in das Kondom und warf es mit einer geübten Bewegung in den Mülleimer.

Er lächelte. Sagte nichts. Ich blickte auf seine immer noch steife Erregung. Und ich ließ mich auf diese non-verbale Kommunikation ein. Jetzt, Du kannst es Dir denken, wollte ich auch was bekommen. Und ich bekam es … noch zwei Mal.

 


Die Userstory ist eine Aufgabe aus drei Worten eine erotische Geschichte zu zimmern. Die Worte und der Auftraggeber sind angegeben und verlinkt.

 

Natron
Mülleimer
Knie
@TraumMassagen

Originally posted 2016-06-17 20:46:56. Republished by Blog Post Promoter

Hotelgirl III

Es war einer dieser langweiligen Tage auf Dienstreise.
Viele Termine, Gespräche, fast sinnlose Meetings ohne wirklich was zu besprechen, Smalltalk.

‚Nicht mal eine nette Dame zum flirten dabei. ‘, dachte er in sich hinein. Businessfrauen sind ja in der Regel schon recht schick. HighHeels, Röcke, weiße Blusen, Jacketts. Und dabei immer die Vermutung, was da wohl drunter sei. Aber dieses Mal, waren alle Frauen irgendwie, männlich und wenig sexy.

Sicher, er arbeitete mit ihnen, und gewisse Grenzen wurden immer gewahrt, aber beim Arbeiten sich was Nettes ansehen zu können, erleichtert das Arbeiten.

‚Gott, Du bist ganz schön sexistisch, aber die Gedanken sind ja bekanntlich frei. ‘

Er seufzte.

Also saß er am Abend ein wenig deprimiert beim Essen im Hotelrestaurant und dachte sich einen Männerabend herbei. ‚Schön, wenn die Regierung nicht zuschauen kann! ‘ griemelte er vor sich hin. Nettes Porterhousesteak, Pommes Frites und KEIN Salat dazu. Später dann noch ein paar simple Dosenbiere auf dem Zimmer zischen, sich nackt aufs Bett legen und den Pornokanal einschalten.

Das Smartphone durchbrach den Gedanken, als sich WhatsApp mit dem Chefsignal (Telefongeräusch aus 24) meldete.

„Guten Abend, mein Herr“

„Hallo schöne Frau <3“

„Ich wollte Ihnen nur kurz mitteilen, dass ich mir Ihrem Wunsch entsprechend für diese Nacht ein Date habe organisieren können.“

„Wie angenehm zu wissen J“

Ein wenig neidisch war er schon, aber nach seinen Regeln zu spielen bedeutet auch mal selber einzustecken.

„Darf ich erfahren, was sie vorhaben?“

„Ich habe mir erlaubt einen Mann zu kontaktieren, den ich schon länger auf Twitter kenne. So dachte ich mir, dass wäre mal eine nette Idee. Zumal der Typ mich ja auch fast schon irgendwie stalkt 😉 Wahrscheinlich wird er gerade vor Aufregung auf dem Weg ins Hotel sein, welches er für dieses Date bezahlt hat. Und sehr wahrscheinlich wird es nicht viel mehr als ein Blasdate, aber … ich mache es zum ersten Mal alleine und ohne sie. Ich bin dazu bereit, mein Herr!“

„Eine Art frivoles Twittertreffen. Klingt spannend. Sie bedienen dann aber hinterher meine Neugier mit Details?“

„Natürlich mein Herr, ich werde Ihnen diese sanft ins Ohr flüstern, während ich Ihren Penis in meiner Hand habe. Also dann, ich bin spät dran.“

‚Dieses Luder! ‘, dachte er sich. Doch er blieb ruhig, weil er wusste, wie gut sie das eine von dem anderen trennen konnte und das ihr Weg sie sicher wieder zu ihm zurückspringen ließ. Sein Kopfkino sprang an und er malte sich genüsslich aus, wie lange der Twitterfreund ihren mündlichen Tatsachen wohl standhalten würde.

„Ich wette 50 EUR, dass er nach 10 Minuten gekommen ist!“

„Die Wette gilt, mein Herr. Und wenn nicht, dann werde ich Ihnen das ehrlich sagen. Was bekomme ich, wenn ich gewinne?“

„Ich setze eine neue Korsage dagegen? Aber nicht schummeln ;-)“

„Niemals, mein Herr!“

„Ich weiß. Und nun los und viel Vergnügen. <3“

„Danke, mein Herr. Ich mache das gerne für Sie. Und damit auch für mich <3“

Sich vorzustellen, wie die eigene Frau einem anderen Mann mit dem Mund verwöhnt, ist in vielen Männerköpfen fest verdrahtet. Wenn man dabei zusehen darf. Die eigene Frau ist für viele Männer der absolute Pornostar im Kopfkino. Und dafür hatte sie nun gesorgt. Und er kannte nicht mal das Drehbuch.

Er konnte die ganze Zeit an nichts anderes mehr denken und der Kumpel unterhalb der Gürtellinie machte keine Anstalten sich zu beruhigen. Auf diese Art könnte er sich die Kosten für den Pornokanal schenken. Er lächelte.

 

Im Zimmer angekommen ging er erstmal zur Minibar um das Bier zu sichten. Vier verschiedene Sorten zu wahren Freudenhauspreisen. Leider nicht in Dosen. „Fump“ Nummer Eins.

Er zog seine Klamotten aus. Hose und Jackett ordentlich in den Schrank. Das Hemd in den Koffer zurück, ebenso die Socken. Unterhose hatte er heute weggelassen. Was weniger damit zu tun hat, immer bereit sein zu wollen, sondern damit, dass er es mochte, seinem Kumpel Freiheit zu geben. Und auch ein wenig zu irritieren, falls er in Gegenwart eine Frau leicht versteifte. Ein wenig gegen den Standard in dieser formvollendeten Geschäftswelt. Wo ja auch jeder irgendwie seine Geheimnisse unter den Klamotten trägt.

So hatte er mal beobachtet, wie einem Mann beim Pinkeln die Hose herunter rutschte. Und WOW seine halterlosen Strümpfe waren echt … nice. Oder die mehr als eindeutigen Tattoos auf Schultern oder Nacken, die darauf hindeuteten, dass diese Menschen sich im Privatleben garantiert nicht sittsam verhalten. Wenn man die Augen aufmacht, dann sieht man sie eben, die Sklaven, Privatnutten, Herren und Herrscher. Und so manches angenehme Gespräch, jenseits aller Geschäfte, wurde so begonnen.

Nachdem er seinen ersten „Fump“ geleert und sich unter der Dusche rasiert hatte, oben wie unten, wie immer, schlüpfte er in den Hotelbademantel und fläzte sich ins Bett. Sofort begann sein Kopfkino wieder zu laufen. Ob seine Frau bereits mit dem anderen zusammen war? Was sie wohl anhatte? Was sie sagen würde? Ob sie schon vor ihm kniete? Sicher war nur, dass das genau das Szenario war, welches er nun gebrauchen könnte.

*knock knock*

Öhm … Zimmertüre?

*knock knock*

Er stand auf und ging zur Türe.

*knock knock*

Bademantel zu und Türe auf.

„Guten Abend, mein Herr! SIE sind mein Date!“

Originally posted 2016-04-23 11:57:08. Republished by Blog Post Promoter

Die Bestrafung …

„… geschwollenes Gesülze!“
„… idiotischer Mist!“
„… kindisches Gehabe!“

Mit jedem mal kam eine neue Lächerlichkeit zum Vorschein und ließ seinen Zorn über die Unfähigkeit anderer Menschen größer werden.

„Was habe ich Ihnen beigebracht!“, herrschte er ohne zu Zögern in den Flur hinein, stapfte wieder in sein Büro und drehte seine Kreise in den Teppich, versuchte seine Gedanken zu ordnen. Es gelang ihm nur mäßig.

„Schicken Sie Annabelle sofort her!“, schnauzte er in die Sprechanlage und der Widerhall war wie ein Echo. Aus dem Lautsprecher im Vorzimmer, in den Flur zurück in sein Büro. Es war mucksmäuschenstill in seiner unmittelbaren Nähe. Nur ein leises „Bella, Du sollst sofort zum … Ja, ich weiß, aber er kocht … Danke, Bella“ war zu vernehmen. Zaghafte Worte der Vorzimmerdame gesprochen in ihr Smartphone.

Während er wutschnaubend und sichtlich ungehalten in seinem Büro hin und her tigerte, machte sich Annabelle vom Erdgeschoss auf in die 27. Etage. Eine zarte, aber nicht zartbesaitete Frau in den vermutlichen Enddreissigern, deren Geburtsdatum wohl für immer ein Geheimnis bleiben wird. Stets korrekt gekleidet, für eine Businessfrau fast schon sittsam. Hochgeschlossen, aber immer sehr weiblich, brachte sie ihre Körperformen stets auf eine, wie er bei einer Party mal sagte, hinterfotzige Art und Weise zur Geltung. Aber niemals zur Anwendung. Es gab keine Gerüchte, wie bei den anderen Damen der Schreiberei, die nur zu gerne und dem Klischee folgend, den höheren Herren gerne einen himmlischen Gefallen taten, um dadurch höhere Weihen zu erhalten, wonach die höheren Herren die Damen gerne fallen ließen. Nein, Annabelle war keine davon.

„Warum dauert das so lange, Barbara!?“, fuhr er seine Vorzimmerdame an ohne jedoch eine Antwort abzuwarten. „Wenn Annabelle hier ist, kommen Sie gleich mit rein!“ – „Ja, Sir“ antwortete sie leicht spöttisch. Und für einen winzigen Moment konnte man der drallen Blondine, welche nun jedes Klischee zu erfüllte, ein leichtes Grinsen anmerken. Eine hinterhältige Frau, der jedes Mittel recht ist für ihren persönlichen Erfolg. Sie kannte so viele Geheimnisse über so ziemlich jeden Mann, dass ihr der berufliche Aufstieg einfach gegeben wurde.

Er setzte sich in seinen Bürostuhl und versuchte sich zu beruhigen. Es gelang ihm nicht sonderlich gut. Mit einem Lineal schlug er den Takt des Bolero auf seinen Schreibtisch, nur doppelt so schnell. Er konzentrierte sich so sehr, dass er tatsächlich nicht wahrnahm, wie Barbara mit Annabelle im Gefolge das Büro betrat und die Türe hinter sich verschloss. Barbara räusperte sich leicht.

Als er aufschaute sah er eine sehr verängstige Annabelle, die mit ihren Fingern am Blazer nestelte, neben einer fast schon siegesgewissen Barbara, welche stramm wie ein Soldat ihre Brüste nach vorne schob. Er sah beide lange Zeit an.

„Wer ist für diesen Wahnsinn verantwortlich!“ schnaubte er und warf einen Brief vom Tisch in den Raum. Während Annabelle sich danach bückte, stand er auf und ging um den Tisch herum. Er fixierte Barbara mit scharfem Blick und sagte: „Lesen Sie den Brief laut vor, Annabelle.“

‚bedanken wir uns … und erlauben Ihnen … eine Rechnung in … 300.000 EUR‘ … Annabelle lies den Brief fallen, sie wusste instinktiv, was geschehen ist.

„Haben Sie das verursacht, Annabelle?“ fragte er sie und musterte Barbara weiterhin scharf. „Das sieht wohl so aus, Sir. Ich übernehme dafür …“ – „Schweigen Sie!“ stoppte er die Dame aus dem Erdgeschoss immer noch Barbara fixierend.

Ganz dicht trat er an Barbara heran und zischte in ihr Ohr: „Können Sie mit 100%iger Sicherheit sagen, dass dieser Mist durch Annabelle verursacht wurde, Barbara?!“ – „Ja, Sir. Ich habe das Tonband von Ihnen gleich nach unten gegeben und Annabelle persönlich darum gebeten, sich der Sche anzunehmen.“ – „Und wieso muss ich nun 300.000 EUR bezahlen, statt 300.000 EUR zu erhalten, Barbara?!“ – „Das kann ich Ihnen nicht sagen, Sir.“ – „Haben Sie das nicht kontrolliert, Barbara?!“

Barbara schluckte. „Nein, Sir, das habe ich nicht, da ich Annabelle voll vertraue.“

„Annabelle“, wandte er sich der noch ängstlicheren Dame zu, „was habe ich Ihnen persönlich gesagt, als sie eingestellt wurden?“ – „Ich soll jedes Tonband gleich nach dem Abtippen zu Ihnen nach oben geben, Sir!“ – „Und warum, Annabelle?!“ – „Weil Sie es so wünschen, einen Grund kenne ich nicht, Sir.“ – „Gehen Sie bitte zum Schreibtisch und nehmen Sie das Tonbandgerät. Spielen Sie es ab, Annabelle.“ – „Ja, Sir.“

Keine fünf Millimeter war sein Mund am Ohr von Barbara: „Sie wissen, was auf dem Band ist. Wollen Sie sich dem wirklich aussetzen, Barbara?!“ Er ließ das Linieal durch seine Hände flitschen und es war das lauteste Geräusch im Raum, wenn nicht sogar auf der ganzen Etage. „Ich wiederhole, soll Annabelle das Tonband abspielen, Barbara?!“ – „Nein, Sir, das ist nicht nötig, Sir“ – „Warum nicht, Barbara?“ – „Ich …“ – „JA?!“ – „… habe es manipuliert, Sir!“

Annabelle fror in ihrer Bewegung geradezu ein.

„Setzen Sie sich in meinen Stuhl, Annabelle!“ – „Ja, Sir?!“ antwortete Annabelle zögerlich, und noch lange nicht erleichtert. „Schauen Sie genau hin, warum Sie hier ein gutes Leben haben und andere es sehr schwer mit mir zu tun bekommen.“

Mit einem Ruck riss er Barbara die Bluse vom Leib. Die Perlen ihrer Kette verteilten sich auf dem Fußboden. Mit einem weiteren Ruck entfernte er ihren BH und stieß sie vorne übergebeugt über seinen Schreibtisch. Annabelle erschrak und fuhr im Chefsessel zurück, so nah war Barbara’s Gesicht vor ihrem. Mit einem festen Griff in Barbara’s Haare hob er deren Kopf und drängte sich hinter sie. Barbara hatte keine Möglichkeit auszuweichen oder sich zu wehren. Nicht wissend, was nun passieren würde schaute sie in Annabelle’s Gesicht und war überhaupt nicht mehr siegessicher. Doch jene klammerte sich mit ihren Händen in die Stuhllehnen. Unfähig etwas zu sagen oder zu tun.

Während er den Rock von Barbara hoch schob und den Slip herunter zog, begann er zu zitieren: „§29 des Arbeitsvertrages. Die weiblichen Angestellten willigen ein, dass sie die innerbetrieblichen und disziplinaren Maßnahmen der Geschäftsführung jederzeit gegen Verzicht auf gerichtliche Verfolgung eigener Vergehen vorziehen.“

„Annabelle, sagen Sie eine Zahl zwischen 20 und 30!“, er wedelte dabei wieder mit dem Lineal. „20, Sir?!“, entgegnete sie.

„Barbara, ich werde Sie nun zwanzig mal schlagen. Wenn Sie sich verzählen, fange ich von vorne an. Haben Sie das verstanden?!“

„Ja, Sir!“

Annabelle rutschte ein wenig näher heran, schaute Barabara in die Augen, griff ihre Hände und flüsterte: „Alles Liebe und Gute zum Geburtstag, Babs“ und nickte dem Chef zu.

Originally posted 2016-09-19 18:17:58. Republished by Blog Post Promoter

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