Stories

Fesseln … Lust … Magie

Er: Wir treffen uns am gewohnten Ort. Zur vereinbarten Zeit.
Sie: Ja, mein Herr.
Er: Was sollst Du tun?
Sie: Ich werde ein Seil kaufen. Lang genug. Vielleicht 4 Meter.
Er: Bist Du bereit dazu?
Sie: Ja, mein Herr.
Er: Dann geh‘.

Nicht, dass sie kleinere Aufgaben nicht gewohnt war. Es war nicht schwierig sein Augendings zu befriedigen. Ein Nippel hier, eine Vulva dort. Er mochte sanfte Aufmerksamkeiten und keine, wie er immer betonte, aufgeplatzten Igel. Sie war fasziniert davon, dass er sie zwar sehen wollte, aber nicht erniedrigend. Er forderte Intelligenz ein. Sich Gedanken machen. Da reichte auch schon einfach, wenn sie ablichtete, wie ihre langen Haare sanft ihren Hals umschmiegten oder ihrem geliebten Analplug einen Kuss gab.

Sie fühlte sich liebevoll bedrängt.

Doch nun ging eine neue Türe auf. Lange hatten sie darüber gesprochen, ob Bondage etwas wäre. Am Ende hatte er gar keine Erfahrung damit und er war eher derjenige, welcher mit ein paar Stahlfesseln zur Ordnung rief. Doch sein Wunsch ein kleines Seil zu kaufen, um damit zu experimientieren, war … akzeptabel. Er untertrieb seine Lust immer so nett. Wusste sie, dass alleine, wenn sie ihm ein Foto von dem Seil schicken würde … na ja, er würde davon nicht gleich ejakulieren. Aber es würde ihm gefallen und damit auch ihr.

Also stiefelte sie los in den nächsten Baumarkt. Ein wenig unruhig, weil was wäre, wenn jemand fragen würde, wofür man „nur vier Meter“ brauchen würde? Wahrscheinlich wäre die Wahrheit die einfachste Variante: „Mein Mann will mich heute fesseln und dann vernaschen.“
Doch der Einkauf eines Seiles in ihrer Lieblingsfarbe Blau war dann doch kein Problem. Sie wickelte die abgeschnittenen vier Meter testweise in Doppelreihe um ihr Handgelenk und zog ein wenig daran. Ungeübt wie sie war, zeigte sich natürlich ein dezenter Abrieb. Eine blasse rosa Strieme. Sie lächelte.

Besser noch: Sie grinste den ganzen Weg nach Hause in sich hinein, konnte sie sich ein wenig mit dem Seil anfreunden, während er auf diesen Moment warten musste.

Er kam an diesem Tag von einer Dienstreise heim, mit Sicherheit ziemlich platt, aber für ihn stand immer fest, dass Müdigkeit kein Grund sei keinen Sex mit seiner Frau zu haben. Sie mochte das. Denn auch, wenn sie selber müde und abgeschlafft war, so hinderte er sie immer sehr erfüllend am Einschlafen. Damit beide anschließend so richtig müde sind und man gemeinsam einschlafen konnte.

Zuhause angekommen legte sie das Seil erstmal auf das Bett und schaute es sich eine ganze Weile an. Sie ging ins Bad, wusch sich, rasierte sich frisch und zog sich für ihn an. Obwohl anziehen konnte man das wirklich nicht nennen. Halterlose, blickdichte, schwarze Strümpfe und diese vermaledeit hohen High Heels, dazu ihr ledernes Halsband mit Nieten und am O-Ring ein Schloss. Sie genoss es sehr sich für ihn herzurichten. Seine kleine, verspielte, willige, bereite Hure.

Er: Ich bin in 15 Minuten bei Dir. Ist alles bereit?
Sie; Ja, mein Herr.

Sie legte sich das Seil um den linken Knöchel, zog es leicht an, drückte auf den Auslöser und verschickte es an ihn. Sie stellte das Handy auf lautlos, nahm ihre Augenbinde und legte sie an.

Und spürte der Magie vor, die diese Nacht beherrschen würde.

Originally posted 2016-06-07 19:12:43. Republished by Blog Post Promoter

Userstory: Die Kunst der intimen Erotik

Hatte ich Dir eigentlich schon gesagt, dass mein Tagebuch voll mit Erinnerungen ist? Ich schreibe mir jede sexuelle Geschichte auf, weil sie es wert sind irgendwann einmal veröffentlicht zu werden. Und von der abenteuerlichsten Geschichte möchte ich Dir nun berichten.

Wie immer machte ich mich auf, den nächsten Tag am Vorabend vorzubereiten. Im Massagestudio wird es garantiert recht voll werden und eine der Kolleginnen hat auch noch Geburtstag. Und als gute Chefin gehört da auch noch ein liebevoll zubereiteter Kuchen dazu. Und was soll ich Dir sagen, die Kollegin freut sich immer über einen echten „Erdbeerkuchen a la Maria“. Mürbeteig, frische Erdbeeren und als Masse Eischnee. Kalt serviert.
Natron hilft mir beim Backen, wenn es einen luftig leichten aber dennoch stabilen Eischnee zu zaubern gilt, aber ich weiche aus.

Natürlich hätte ich das auch alles daheim machen können, aber ich hatte mir für den späten Abend, wenn keiner mehr da ist, noch ein Date einbestellt. Gefunden habe ich den Mann über Tinder, dieses Ding, wo man Menschen per Wischbewegung in „Geht so“ oder „Geht gar nicht“ sortiert in der Hoffnung, dass es dann auch passt. Du weißt ja, dass die berufliche Sexualität oftmals nichts mit der privaten zu tun hat. Und vor allem hier gibt es Dinge, die man trotz Lingam-Massage nicht macht. Mir war aber heute danach, etwas mehr zu bekommen. Schließlich bin ich hier die Chefin, aber das wusste mein Date nicht.
Für ihn war ich einfach nur eine Möglichkeit, ganz diskret eine Frau zu haben, für die er nicht zahlen musste. Ich mag diesen Gedanken ja schon länger in mir: Ein anonymes Fickdate. Ende. Gelände.

Ich stellte also gerade den Kuchen in den Kühlschrank, als es an der Türe klingelte. Schnell ein Griff durch die Haare, bisschen aufwuscheln und gut war. Denn sehen sollte er mich ja nicht. Wir hatten vereinbart, dass wir es in jedem Fall tun, wenn er den Schneid hat durchgängig eine Augenbinde zu tragen. So öffnete ich die Türe einen Spalt und reichte einfach ein kleines Handtuch heraus. Wenige Momente später stand er dann im Eingangsbereich.

Auf meine Frage, wie er sich fühle, antwortete er mit einem einfachen „Gut“. Sichtlich aufgeregt war er. Gut, dass er meine Aufregung nicht sehen konnte, dachte ich bei mir, denn auch für mich, die beruflich Männern ein wenig Aufmerksamkeit schenkt, war das etwas völlig neues. Nicht das ich nicht offen für Spiele wäre, aber ich hatte mich auch noch nie nur zum Sex verabredet mit jemandem, den ich nur vom Schreiben kannte.

Ich nahm ihn an die Hand und führte ihn in eines unserer Zimmer. Dabei erklärte ich, dass ich ihn nun vollständig ausziehen werde, danach mich. Er nickte. Glaube mir, ich habe keine Ahnung, was ich da gemacht habe. Irgendwie ging das mit dem Beruf in meinen Kopf, so als wollte ich ihn nur auf die Matratze legen und dann massieren. Verdammte Axt.

So half ich ihm beim Entkleiden und streifte ihm langsam seine Klamotten vom Körper. Er duftete gut. Ein frisch gewaschener Mann, hach, und während ich vor ihm in die Knie ging und seine Hose herunter zog sprang mir sein Penis fast schon ins Gesicht. Glatt rasiert und ebenfalls gut riechend und … sehr erregt. Ich konnte mir nicht helfen und gab seiner Eichel einen sanften Kuss und schaute nach oben. Irgendwie schon doof, dass er das, also diesen Blick von mir nicht sehen konnte. Ich ließ meine Zunge um seine Eichel kreisen und nahm den Kopf kurz in meinen Mund und saugte ganz leicht daran.
Hörte aber sofort wieder auf, denn er fing schon an zu atmen und ein vorschnelles Ende wäre ja dann auch doof.

Beim Weglegen seiner Kleidung raschelte es in seiner Hose und ich fragte ihn, ob er an Kondome gedacht hätte. Er lächelte mit Verweis auf das knisternde Geräusch, dass ich ruhig seine Hosentaschen durchwühlen dürfe. Gleich drei Stück zauberte ich hervor. So ein Angeber, lächelte ich in mich hinein. Aber man soll sich als Frau ja auch mal überraschen lassen und keine voreiligen Schlüsse ziehen.

Ich flüsterte ihm ins Ohr, dass ich ihm nun helfen werde sich hinzulegen und musste dabei einfach seinen Schwanz wichsen. Er kippte leicht zur Seite, weil ich ihn so überraschend anfasste. Und ich merkte, dass die ganze Situation nun auch mich einfing. Er solle sich nur hinlegen und Arme und Beine von sich weglegen. Während er es sich gemütlich machte, zerbiss ich eine Kondomverpackung und steckte das Kondom so in meinen Mund, dass ich es ihm ganz sanft mit meinen Lippen überziehen konnte. Und was soll ich Dir sagen. Er kam. Ich spürte es sofort, wie sich die kleine Blase im Zipfel des Kondomes mit Inhalt füllte.
Und der Mann bewegte sich kein Stück dabei.

Irgendwie war ich ja nun doch irritiert. Das war zwischen „Warum kommt er denn nun schon?“ und „Alles richtig gemacht!“. Ich zog das Kondom ab, machte ihn mit einem Waschlappen sauber, machte einen Knoten in das Kondom und warf es mit einer geübten Bewegung in den Mülleimer.

Er lächelte. Sagte nichts. Ich blickte auf seine immer noch steife Erregung. Und ich ließ mich auf diese non-verbale Kommunikation ein. Jetzt, Du kannst es Dir denken, wollte ich auch was bekommen. Und ich bekam es … noch zwei Mal.

 


Die Userstory ist eine Aufgabe aus drei Worten eine erotische Geschichte zu zimmern. Die Worte und der Auftraggeber sind angegeben und verlinkt.

 

Natron
Mülleimer
Knie
@TraumMassagen

Originally posted 2016-06-17 20:46:56. Republished by Blog Post Promoter

Hotelgirl III

Es war einer dieser langweiligen Tage auf Dienstreise.
Viele Termine, Gespräche, fast sinnlose Meetings ohne wirklich was zu besprechen, Smalltalk.

‚Nicht mal eine nette Dame zum flirten dabei. ‘, dachte er in sich hinein. Businessfrauen sind ja in der Regel schon recht schick. HighHeels, Röcke, weiße Blusen, Jacketts. Und dabei immer die Vermutung, was da wohl drunter sei. Aber dieses Mal, waren alle Frauen irgendwie, männlich und wenig sexy.

Sicher, er arbeitete mit ihnen, und gewisse Grenzen wurden immer gewahrt, aber beim Arbeiten sich was Nettes ansehen zu können, erleichtert das Arbeiten.

‚Gott, Du bist ganz schön sexistisch, aber die Gedanken sind ja bekanntlich frei. ‘

Er seufzte.

Also saß er am Abend ein wenig deprimiert beim Essen im Hotelrestaurant und dachte sich einen Männerabend herbei. ‚Schön, wenn die Regierung nicht zuschauen kann! ‘ griemelte er vor sich hin. Nettes Porterhousesteak, Pommes Frites und KEIN Salat dazu. Später dann noch ein paar simple Dosenbiere auf dem Zimmer zischen, sich nackt aufs Bett legen und den Pornokanal einschalten.

Das Smartphone durchbrach den Gedanken, als sich WhatsApp mit dem Chefsignal (Telefongeräusch aus 24) meldete.

„Guten Abend, mein Herr“

„Hallo schöne Frau <3“

„Ich wollte Ihnen nur kurz mitteilen, dass ich mir Ihrem Wunsch entsprechend für diese Nacht ein Date habe organisieren können.“

„Wie angenehm zu wissen J“

Ein wenig neidisch war er schon, aber nach seinen Regeln zu spielen bedeutet auch mal selber einzustecken.

„Darf ich erfahren, was sie vorhaben?“

„Ich habe mir erlaubt einen Mann zu kontaktieren, den ich schon länger auf Twitter kenne. So dachte ich mir, dass wäre mal eine nette Idee. Zumal der Typ mich ja auch fast schon irgendwie stalkt 😉 Wahrscheinlich wird er gerade vor Aufregung auf dem Weg ins Hotel sein, welches er für dieses Date bezahlt hat. Und sehr wahrscheinlich wird es nicht viel mehr als ein Blasdate, aber … ich mache es zum ersten Mal alleine und ohne sie. Ich bin dazu bereit, mein Herr!“

„Eine Art frivoles Twittertreffen. Klingt spannend. Sie bedienen dann aber hinterher meine Neugier mit Details?“

„Natürlich mein Herr, ich werde Ihnen diese sanft ins Ohr flüstern, während ich Ihren Penis in meiner Hand habe. Also dann, ich bin spät dran.“

‚Dieses Luder! ‘, dachte er sich. Doch er blieb ruhig, weil er wusste, wie gut sie das eine von dem anderen trennen konnte und das ihr Weg sie sicher wieder zu ihm zurückspringen ließ. Sein Kopfkino sprang an und er malte sich genüsslich aus, wie lange der Twitterfreund ihren mündlichen Tatsachen wohl standhalten würde.

„Ich wette 50 EUR, dass er nach 10 Minuten gekommen ist!“

„Die Wette gilt, mein Herr. Und wenn nicht, dann werde ich Ihnen das ehrlich sagen. Was bekomme ich, wenn ich gewinne?“

„Ich setze eine neue Korsage dagegen? Aber nicht schummeln ;-)“

„Niemals, mein Herr!“

„Ich weiß. Und nun los und viel Vergnügen. <3“

„Danke, mein Herr. Ich mache das gerne für Sie. Und damit auch für mich <3“

Sich vorzustellen, wie die eigene Frau einem anderen Mann mit dem Mund verwöhnt, ist in vielen Männerköpfen fest verdrahtet. Wenn man dabei zusehen darf. Die eigene Frau ist für viele Männer der absolute Pornostar im Kopfkino. Und dafür hatte sie nun gesorgt. Und er kannte nicht mal das Drehbuch.

Er konnte die ganze Zeit an nichts anderes mehr denken und der Kumpel unterhalb der Gürtellinie machte keine Anstalten sich zu beruhigen. Auf diese Art könnte er sich die Kosten für den Pornokanal schenken. Er lächelte.

 

Im Zimmer angekommen ging er erstmal zur Minibar um das Bier zu sichten. Vier verschiedene Sorten zu wahren Freudenhauspreisen. Leider nicht in Dosen. „Fump“ Nummer Eins.

Er zog seine Klamotten aus. Hose und Jackett ordentlich in den Schrank. Das Hemd in den Koffer zurück, ebenso die Socken. Unterhose hatte er heute weggelassen. Was weniger damit zu tun hat, immer bereit sein zu wollen, sondern damit, dass er es mochte, seinem Kumpel Freiheit zu geben. Und auch ein wenig zu irritieren, falls er in Gegenwart eine Frau leicht versteifte. Ein wenig gegen den Standard in dieser formvollendeten Geschäftswelt. Wo ja auch jeder irgendwie seine Geheimnisse unter den Klamotten trägt.

So hatte er mal beobachtet, wie einem Mann beim Pinkeln die Hose herunter rutschte. Und WOW seine halterlosen Strümpfe waren echt … nice. Oder die mehr als eindeutigen Tattoos auf Schultern oder Nacken, die darauf hindeuteten, dass diese Menschen sich im Privatleben garantiert nicht sittsam verhalten. Wenn man die Augen aufmacht, dann sieht man sie eben, die Sklaven, Privatnutten, Herren und Herrscher. Und so manches angenehme Gespräch, jenseits aller Geschäfte, wurde so begonnen.

Nachdem er seinen ersten „Fump“ geleert und sich unter der Dusche rasiert hatte, oben wie unten, wie immer, schlüpfte er in den Hotelbademantel und fläzte sich ins Bett. Sofort begann sein Kopfkino wieder zu laufen. Ob seine Frau bereits mit dem anderen zusammen war? Was sie wohl anhatte? Was sie sagen würde? Ob sie schon vor ihm kniete? Sicher war nur, dass das genau das Szenario war, welches er nun gebrauchen könnte.

*knock knock*

Öhm … Zimmertüre?

*knock knock*

Er stand auf und ging zur Türe.

*knock knock*

Bademantel zu und Türe auf.

„Guten Abend, mein Herr! SIE sind mein Date!“

Originally posted 2016-04-23 11:57:08. Republished by Blog Post Promoter

Die Bestrafung …

„… geschwollenes Gesülze!“
„… idiotischer Mist!“
„… kindisches Gehabe!“

Mit jedem mal kam eine neue Lächerlichkeit zum Vorschein und ließ seinen Zorn über die Unfähigkeit anderer Menschen größer werden.

„Was habe ich Ihnen beigebracht!“, herrschte er ohne zu Zögern in den Flur hinein, stapfte wieder in sein Büro und drehte seine Kreise in den Teppich, versuchte seine Gedanken zu ordnen. Es gelang ihm nur mäßig.

„Schicken Sie Annabelle sofort her!“, schnauzte er in die Sprechanlage und der Widerhall war wie ein Echo. Aus dem Lautsprecher im Vorzimmer, in den Flur zurück in sein Büro. Es war mucksmäuschenstill in seiner unmittelbaren Nähe. Nur ein leises „Bella, Du sollst sofort zum … Ja, ich weiß, aber er kocht … Danke, Bella“ war zu vernehmen. Zaghafte Worte der Vorzimmerdame gesprochen in ihr Smartphone.

Während er wutschnaubend und sichtlich ungehalten in seinem Büro hin und her tigerte, machte sich Annabelle vom Erdgeschoss auf in die 27. Etage. Eine zarte, aber nicht zartbesaitete Frau in den vermutlichen Enddreissigern, deren Geburtsdatum wohl für immer ein Geheimnis bleiben wird. Stets korrekt gekleidet, für eine Businessfrau fast schon sittsam. Hochgeschlossen, aber immer sehr weiblich, brachte sie ihre Körperformen stets auf eine, wie er bei einer Party mal sagte, hinterfotzige Art und Weise zur Geltung. Aber niemals zur Anwendung. Es gab keine Gerüchte, wie bei den anderen Damen der Schreiberei, die nur zu gerne und dem Klischee folgend, den höheren Herren gerne einen himmlischen Gefallen taten, um dadurch höhere Weihen zu erhalten, wonach die höheren Herren die Damen gerne fallen ließen. Nein, Annabelle war keine davon.

„Warum dauert das so lange, Barbara!?“, fuhr er seine Vorzimmerdame an ohne jedoch eine Antwort abzuwarten. „Wenn Annabelle hier ist, kommen Sie gleich mit rein!“ – „Ja, Sir“ antwortete sie leicht spöttisch. Und für einen winzigen Moment konnte man der drallen Blondine, welche nun jedes Klischee zu erfüllte, ein leichtes Grinsen anmerken. Eine hinterhältige Frau, der jedes Mittel recht ist für ihren persönlichen Erfolg. Sie kannte so viele Geheimnisse über so ziemlich jeden Mann, dass ihr der berufliche Aufstieg einfach gegeben wurde.

Er setzte sich in seinen Bürostuhl und versuchte sich zu beruhigen. Es gelang ihm nicht sonderlich gut. Mit einem Lineal schlug er den Takt des Bolero auf seinen Schreibtisch, nur doppelt so schnell. Er konzentrierte sich so sehr, dass er tatsächlich nicht wahrnahm, wie Barbara mit Annabelle im Gefolge das Büro betrat und die Türe hinter sich verschloss. Barbara räusperte sich leicht.

Als er aufschaute sah er eine sehr verängstige Annabelle, die mit ihren Fingern am Blazer nestelte, neben einer fast schon siegesgewissen Barbara, welche stramm wie ein Soldat ihre Brüste nach vorne schob. Er sah beide lange Zeit an.

„Wer ist für diesen Wahnsinn verantwortlich!“ schnaubte er und warf einen Brief vom Tisch in den Raum. Während Annabelle sich danach bückte, stand er auf und ging um den Tisch herum. Er fixierte Barbara mit scharfem Blick und sagte: „Lesen Sie den Brief laut vor, Annabelle.“

‚bedanken wir uns … und erlauben Ihnen … eine Rechnung in … 300.000 EUR‘ … Annabelle lies den Brief fallen, sie wusste instinktiv, was geschehen ist.

„Haben Sie das verursacht, Annabelle?“ fragte er sie und musterte Barbara weiterhin scharf. „Das sieht wohl so aus, Sir. Ich übernehme dafür …“ – „Schweigen Sie!“ stoppte er die Dame aus dem Erdgeschoss immer noch Barbara fixierend.

Ganz dicht trat er an Barbara heran und zischte in ihr Ohr: „Können Sie mit 100%iger Sicherheit sagen, dass dieser Mist durch Annabelle verursacht wurde, Barbara?!“ – „Ja, Sir. Ich habe das Tonband von Ihnen gleich nach unten gegeben und Annabelle persönlich darum gebeten, sich der Sche anzunehmen.“ – „Und wieso muss ich nun 300.000 EUR bezahlen, statt 300.000 EUR zu erhalten, Barbara?!“ – „Das kann ich Ihnen nicht sagen, Sir.“ – „Haben Sie das nicht kontrolliert, Barbara?!“

Barbara schluckte. „Nein, Sir, das habe ich nicht, da ich Annabelle voll vertraue.“

„Annabelle“, wandte er sich der noch ängstlicheren Dame zu, „was habe ich Ihnen persönlich gesagt, als sie eingestellt wurden?“ – „Ich soll jedes Tonband gleich nach dem Abtippen zu Ihnen nach oben geben, Sir!“ – „Und warum, Annabelle?!“ – „Weil Sie es so wünschen, einen Grund kenne ich nicht, Sir.“ – „Gehen Sie bitte zum Schreibtisch und nehmen Sie das Tonbandgerät. Spielen Sie es ab, Annabelle.“ – „Ja, Sir.“

Keine fünf Millimeter war sein Mund am Ohr von Barbara: „Sie wissen, was auf dem Band ist. Wollen Sie sich dem wirklich aussetzen, Barbara?!“ Er ließ das Linieal durch seine Hände flitschen und es war das lauteste Geräusch im Raum, wenn nicht sogar auf der ganzen Etage. „Ich wiederhole, soll Annabelle das Tonband abspielen, Barbara?!“ – „Nein, Sir, das ist nicht nötig, Sir“ – „Warum nicht, Barbara?“ – „Ich …“ – „JA?!“ – „… habe es manipuliert, Sir!“

Annabelle fror in ihrer Bewegung geradezu ein.

„Setzen Sie sich in meinen Stuhl, Annabelle!“ – „Ja, Sir?!“ antwortete Annabelle zögerlich, und noch lange nicht erleichtert. „Schauen Sie genau hin, warum Sie hier ein gutes Leben haben und andere es sehr schwer mit mir zu tun bekommen.“

Mit einem Ruck riss er Barbara die Bluse vom Leib. Die Perlen ihrer Kette verteilten sich auf dem Fußboden. Mit einem weiteren Ruck entfernte er ihren BH und stieß sie vorne übergebeugt über seinen Schreibtisch. Annabelle erschrak und fuhr im Chefsessel zurück, so nah war Barbara’s Gesicht vor ihrem. Mit einem festen Griff in Barbara’s Haare hob er deren Kopf und drängte sich hinter sie. Barbara hatte keine Möglichkeit auszuweichen oder sich zu wehren. Nicht wissend, was nun passieren würde schaute sie in Annabelle’s Gesicht und war überhaupt nicht mehr siegessicher. Doch jene klammerte sich mit ihren Händen in die Stuhllehnen. Unfähig etwas zu sagen oder zu tun.

Während er den Rock von Barbara hoch schob und den Slip herunter zog, begann er zu zitieren: „§29 des Arbeitsvertrages. Die weiblichen Angestellten willigen ein, dass sie die innerbetrieblichen und disziplinaren Maßnahmen der Geschäftsführung jederzeit gegen Verzicht auf gerichtliche Verfolgung eigener Vergehen vorziehen.“

„Annabelle, sagen Sie eine Zahl zwischen 20 und 30!“, er wedelte dabei wieder mit dem Lineal. „20, Sir?!“, entgegnete sie.

„Barbara, ich werde Sie nun zwanzig mal schlagen. Wenn Sie sich verzählen, fange ich von vorne an. Haben Sie das verstanden?!“

„Ja, Sir!“

Annabelle rutschte ein wenig näher heran, schaute Barabara in die Augen, griff ihre Hände und flüsterte: „Alles Liebe und Gute zum Geburtstag, Babs“ und nickte dem Chef zu.

Originally posted 2016-09-19 18:17:58. Republished by Blog Post Promoter

Watching his wife …

Es war schon relativ spät am Abend, als sie sich dazu entschlossen noch einmal an die Bar im Hotel zu gehen. Sie hatten auf dem Hotelzimmer fast die ganze Minibar leer gemacht und irgendwie war beiden noch nicht genug.

„Aber bitte im Anzug, Mr. Grey!“, witzelte sie vor sich hin, als sie ihre Strapsgurte richtete und ihr Kleid überwarf. „Natürlich Mrs. Steele!“, entgegnete er und grinste sie an. Sie kicherte vor sich hin, da es für sie ziemlich einfach war, sich für „außerhalb des Hotelzimmers“ erneut herzurichten. Einfach nur das Kleid überwerfen, Lippenstift nachziehen, die Haare einfach zu einem sexy Dutt drehen und die HighHeels an. Er jedoch Anzughose, Hemd, Weste, Jackett und Schuhe.

„Das dauert aber lange, Mr. Grey“, entwich es ihr als er zu ihren Füßen kniete und seine Schnürsenkel zusammen band. Er schaute zu ihr auf, und lächelte immer noch. „Kommen Sie, ich bin durstig.“, meinte sie. Trocken griff er von unten ihre Hüfte, hob sie an ihrem Arsch hoch und drückte sie gegen die Zimmerwand, um unter ihrem Kleid ein „Ich auch, Mrs. Steele!“ zu raunen, worauf er alsbald seine Zunge in ihrer immer noch nassen Spalte vergrub.

Aufstöhnend konnte sie noch ihre Beine auf seine Schultern legen, aber ihr angedeutetes „Nicht …“ wich dem Wunsch sich zurück zu lehnen und es einfach geschehen zu lassen. Sie hatte plötzlich keine Eile mehr und genoss seine Zärtlichkeit im Wechsel mit den festen Bissen in ihre Schamlippen und Vulva. Seine Hände gruben sich in ihre Pobacken und seine Fingernägel bohrten sich in ihr Fleisch. Doch von dem Schmerz spürte sie nichts, da ihr ein heftiger Orgasmus fast die Sinne raubte.

Er ließ sie an sich herabgleiten und nahm sie fest in die Arme. „Können wir nun gehen, Mrs. Steele?“. Sein Blick war fest und dunkel. Aber niemals böse. Sie kannte das nicht. Sie wusste nicht, wie er war, wenn er böse ist. Sie hatte aber auch nicht vor dies jemals herauszufinden oder irgendwie herauszufordern. Sie strich ihr Kleid herab, drückte ihm einen Kuss auf die Wange, richtete sein Hemd. „Ja, Mr. Grey, nun können wir gehen.“

Sie gingen Hand in Hand zum Aufzug. Es kamen ein paar wenige Menschen zu dieser Zeit den Flur hinunter. Businessmenschen, die noch spät in der Nacht zwischen fünf Terminen irgendwie zwei Stunden Schlaf suchten. Hotelpersonal, die noch Essen auf Rädern in die Luxussuiten fuhren. Im Aufzug angekommen stellte er sie auf der gegenüberliegenden Seite quasi ab. Er wollte sie anschauen. Er wusste, dass sie das immer sehr verlegen machte. Aber er wollte selbst nach all der Zeit immer wieder aufs Neue wissen, wie schön und begehrenswert seine Frau ist. Und welches Glück er hat, dass sie sich mit seiner Mittelmäßigkeit abgibt.

„Lassen Sie das, Mr. Grey. Schauen Sie mich nicht so an.“

„Doch. Ich schaue sie an.“

Der Aufzug beendete seine Fahrt und er ließ sie voraus gehen. Sie wartete gar nicht auf ihn, als er fast wieder in den Aufzug gedrückt wurde von ein paar Spinnern, die nicht wussten was Höflichkeit bedeutet. Doch er grinste nur, denn so konnte er sich absichtlich ein wenig absetzen und seine Frau beobachten. Frisch gefickt, geleckt und mit mehrfachen Orgasmen beschenkt, also … sie war schon immer ein heißer Feger, aber in dieser Verfassung strahlte sie eine unglaubliche Erotik aus. Irgendwie so als würde sie sagen: „Ich hatte schon, aber ich will es nochmal.“ Eine deutliche Körpersprache. Unheimlich erregend.

Sie marschierte schnurgerade auf die Bar zu und platzierte sich auf einem Barhocker. Dabei drängte sie sich zwischen zwei Anzugträgern, die nur zu gerne Platz machten. Da der Barhocker einen drehbaren Sitz hatte, konnte sie kinderleicht einfach um 180 Grad drehen und gekonnt die Beine übereinander schlagen. Mit dem Rücken zur Bar schaute sie ihn an und er … verlangsamte seinen Schritt. Er genoss dieses Bild und beschloss nicht an die Bar zu treten, sondern zu schauen, was noch passierte.

Er setzte sich an einen kleinen Tisch und spielte mit seinem Handy und beobachtete sie aus den Augenwinkeln. Ihre Augen funkelten ihn an. Sie legte den Kopf leicht auf die Seite, als ob sie ihn fragen wolle, was nun passieren würde. Warum er nicht an die Bar käme.

„Darf ich sie auf ein Glas einladen, schöne Frau?“ hörte er den Mann zu ihrer Rechten sagen. Er selber signalisierte mit einem erhobenen Daumen, dass alles okay sei und sie selber deutete leise einen Kussmund an. Sie drehte sich zu dem Mann um und sagte: „Aber gerne. Tequila … mit viel Sunrise, bitte.“

Sie beachtete ihren Mann nicht weiter, sondern gab sich ganz dem Flirtwortschwall diesen Fremden hin. Er schaute lächelnd in Richtung Bar. Bereit sich jederzeit zu outen. Doch das war nicht notwendig. Er sah zu, wie seine Frau sich nach und nach zutraulicher an den Mann drängte, und wie der Fremde seine Hände auf Wanderschaft schickte, genau den Leib zu erkunden, den er selber vor nicht einmal 20 Minuten aufzucken ließ. Es gefiel ihm dabei zuzuschauen, wie seine Frau damit begann dem Fremden Worte ins Ohr zu flüstern und ihre Hand versteckt, aber bestimmt auf die sich andeutende Beule der Hose des Fremden zu legen.

Er sah ihr zu, wie sie langsam begann den Fremden an der Bar zu streicheln und in einem unbeobachteten Moment konnte sie ihren Kopf auf dessen Schulter legen und schaute ihn, ihren Mann, an. Mit der Zunge beulte sie ihre Wange aus und er, ihr Mann, hob erneut seinen Daumen. Sie nahm daraufhin den Fremden an der Hand und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Worauf sie zu erst, und der Fremde zwei Minuten später Richtung Herrentoilette verschwanden.

Er selbst klemmte sich die Ohrstöpsel auf das Handy und bestellte sich ebenfalls ein Schirmchengetränk. Es klingelte am Handy und er ging dran. Und alles was er hörte, war die Stimme seiner Frau und die des Fremden, einen Reißverschluss, der sich öffnete und wenige Momente später wurde er Ohrenzeuge, wie seine Frau das Sperma des Fremden in den Mund aufnahm und schluckte.

Es dauerte nicht lange und die Türe öffnete sich. Der Fremde kam ein wenig derangiert, aber sichtlich angetan heraus, gefolgt von seiner Frau. Lächelnd. Breit lächelnd. Stolz. Sie ging zu ihrem Mann an den Tisch und küsste ihn tief.

„Und jetzt, Mr. Grey … ficken Sie mich!“

„Sehr wohl, Mrs. Steele.“

 

Originally posted 2016-10-27 22:44:18. Republished by Blog Post Promoter

Userstory: Die Verwandlung

‚Verdammte Axt! Wie soll ich das denn heute nur hinbekommen!‘

Wenn Du wüsstest, also nur so eine Spur breit, wenn meine Gedanken mal so Amok laufen, dann hätte der heutige Tag ganz genau so angefangen.

‚Du bist echt wie ein kleines Mädchen! Entscheide Dich! Entweder Mittelscheitel oder Seitenscheitel! WIR.HABEN.DOCH.KEINE.ZEIT!!‘

1000 verfickte Momente und einen zertrümmerten Haarfön später, hatte ich mich dann endlich bequemt und bin dann doch zum Friseur gelaufen. Und am Ende der Geschichte, wirst Du auch verstehen, warum ich mir a) diese Gedanken machen wollte und b) warum sie einfach nicht notwendig waren.

Ja, genau DU, lieber Leser (und geschätzte Leserin) werdet mich entweder verstehen oder nur kopfschüttelnd, wenn nicht sogar schreiend weglaufen. Und während ich das so schreibe, sortiere ich immer noch die Gedanken an diesen Tag.

Ihr wisst ja, dass ich schon immer mal so richtig ran genommen werden wollte. Und endlich hatte ich einen Mann gefunden, der mir wenigstens ein Stück weit versprach mir den Axtmörder zu geben, aber auch die Sicherheit, dass er keiner ist.

Und wenn Du Dir dann die entsprechenden Bilder im Internet anschaust, dann sollte klar sein, dass diese Frauen, die sich wild ficken lassen, also dieses vorher hübsch zu sein und hinterher völlig verwahrlost „weggeworfen“ werden, so ganz genau mein Ding ist.

Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, mich meinen Rechten zu entledigen und als super devotes Bückstück hinzuhalten, keine Fragen zu stellen und einfach das zu tun, was von mir verlangt wurde.  Der Mann mit dem ich mich treffen wollte, ich kannte ihn nur von Fotos. Ich hatte nicht die Traute mit ihm zu telefonieren, weil ich Angst hatte soundso nichts sagen zu können. Aber ich wollte auch nicht. Nicht, dass er hinterher eine Stimme hätte, die so klang, als hätte eine Domina einen Manager komplett mit dem Wachs von 20 Kerzen überzogen.

Meine Haare sind schön. Ich mag meine Haare. Sie sind gepflegt, aber ich wollte wie eine Prinzessin aussehen und diesen Wandel irgendwie mitmachen. Ich wollte wissen, wie das ist. Aber ich war so aufgeregt … nun ja. Die Friseurin hat es dann hinbekommen und mir ein wirklich mädchenhaftes Äußeres verpasst. So kannte ich mich gar nicht.

‚Tief durchatmen!‘

Puhhhhh

Du hast ja keine Ahnung wie es ist, wenn man sich absichtlich mit seiner Nemesis trifft. Ich habe sehr viel gelesen und mich innerlich vorbereitet, wenig Grenzen gesetzt. Ich war frisch rasiert, sogar um die hintere Öffnung, habe mich in demütigen Posen geübt, stundenlang gekniet, mich nackt in Ecken gestellt, mir selber Dinge eingeführt, bin drauf rumgeritten, oftmals alle Löcher gleichzeitig. Meine Phantasie ist durchaus sehr rege und ich kann dazu herrlich masturbieren, aber auch kommen ohne meine Klitoris überhaupt zu berühren. Ich habe versucht mich gefühlsmäßig in die Rolle einer Sexsklavin zu bewegen. die willenlos alles tut und mitmacht, egal wie oft, egal wie hart.

Und habe mir dabei immer die Frage gestellt, ob das auch mein Wille ist. Komisch, oder? Doch ich war bereit, denn zu lange hatte ich versucht überhaupt jemanden zu finden, der ohne langes Zögern einfach zupacken willen. Ja, Du meine Güte, wir reden hier schon von RapePlay. Ist ja gut. Aber, so ist das nun mal in meinem Kopf. Denkst Du etwa nie daran, einfach mal genommen und von einem Mann auf Deine Körperöffnungen reduziert zu werden? Den Wechsel von „seiner“ Hure zu „einer“ Hure? Hör‘ doch auf. Gedacht hast Du schon daran. Du würdest lügen, wenn dem nicht so wäre.

Ich hatte keine Kleidervorgaben. Nur eben den dezenten Hinweis, dass ich Wechselkleidung mitbringen sollte, für den Fall, dass etwas zerissen würde. Vor dem Kleiderschank stehen musste ich mir aber erst mal klar werden, von welchen Klamotten ich mich soundso trennen wollte. Und mein Bild vor Augen traf eine Wahl und wie sich herausstellen sollte war es auch die richtige.

Eine weiße Bluse, geblümt – ekelig. Die hatte ich mir mal für einen Ex gekauft, weil man sowas zum Besuch bei seinen Eltern trüge. Dazu einen kurzen schwarzen Rock. Und darunter, diese fiese graue Leggins, die mir eh zu knapp war. Dazu jedoch meine schönsten und höchsten High Heels. Ich posierte vor dem Spiegel und übte aufreizenden Gang und fand, ich sollte vielleicht mal auf dem Straßenstrich mein Glück versuchen. Auf Unterwäsche verzichtete ich ganz, weil ich irgendwie wollte, dass er mit zwei, drei Griffen mich eben vollständig entblößen konnte.

Mit einem leicht nassen Gefühl im Schritt, der sich in der Leggins deutlich abzeichnete, genau so wie meine Schamlippen auch, setzte ich mich ins Auto und fuhr los zum Treffpunkt.

Ja, ich weiß. Wenn ich Dir vorher gesagt hätte, dass ich mich auf den Weg zu einem Autobahnrastplatz machen würde, hättest Du mich nicht gehen lassen. Deswegen sage ich es Dir ja auch jetzt.

Er schickte mir noch ein paar Nachrichten, in dem er mir genauste Anweisungen gab, an welcher Stelle des Rastplatzes ich mich einzufinden habe. Ich sage Dir nun nicht, wo das war, aber ich war sicher eine gute Stunde unterwegs. Den Ort des Geschehens fand ich sehr schnell und ich lächelte mich im Rückspiegel an. Ich war mutig. Und ich war bereit. Und ich war nass. Ich ließ alles im Auto zurück, also mein Handy, Geldbeutel und musste nur den Autoschlüssel mitnehmen.

Trotz aller Dämonen, die mich bei aller Geilheit begleiteten, fühlte ich mich auf eine Art sicher, die Du nicht verstehen kannst. Vom Auto stöckelte ich ein paar Meter durch durchnässte Wege. In ein paar Metern Sichtweite kam eine Waldhütte zum Vorschein, wo alles stattfinden sollte.

Irgendwie erinnere mich nur noch daran, dass ich zu Fall kam und in einer Matschpfütze landete. Jemand stellte seinen Fuß auf mein Gesicht und sagte: „Schön, dass Du den Weg gefunden hast!“

Wie beiläufig öffnete er seine Hose und begann zu urinieren. Sein Strahl traf nur wenige Zentimeter vor meinem Gesicht den Boden. Als er fertig war zog er mich an meinen Haaren zu sich und flüsterte: „Wenn Du nicht mehr willst, kannst oder eine Pause brauchst, dann sage einfach nur ‚Stopp!‘. Hast Du Schlampe das verstanden?“

Ich wagte nicht zu sprechen, aber seine Hände glitten so sanft über mein Gesicht und streichten den Schmodder weg, dass ich ihn anschauen konnte.

Ich nickte.


Die Userstory ist eine Aufgabe aus drei Worten eine erotische Geschichte zu zimmern. Die Worte und der Auftraggeber sind angegeben und verlinkt.

Haarfön
Kerze
Leggins

@TheWildflower72

Originally posted 2016-07-10 17:49:59. Republished by Blog Post Promoter

Hotelgirl II

Er kam nach einem langen Tag ins Hotelzimmer und wünschte sich nichts mehr als eine heiße Dusche und etwas Rumlümmeln in den weißen Laken des Bettes.
Vielleicht würde er auch spontan einschlafen. So 12 Stunden am Stück und das ohne Abendessen. Ach, ja … das wär’s.

Auf dem Weg vom Fahrstuhl lockerte er seine Krawatte, löste den oberen Knopf seines Hemds und rieb sich ein wenig müde die Augen. Seine Finger nestelten in der Jackettasche nach der Schlüsselkarte.

Wie bei USB wird er diese garantiert dreimal falsch einstecken, bevor die Türe aufging. Etwas genervt gab er sich den Versuchen hin.
Zack, die Türe ging auf.

Nein, er würde die Schlüsselkarte nicht diese Vorrichtung drücken, mit welcher er das ganze Zimmer hell erleuchten würde.
Er wollte es dunkel haben. Und still. Die Türe fiel hinter ihm ins Schloss und er stand im Dunkeln. Er atmete auf.
Schloss die Augen. Atmete ein. Atmete aus. Atmete ein.

Er hörte in die Stille des Dunkels hinein. Seine Augen gewöhnten sich langsam an die Umgebung und hauchten das Zimmer in ein zartes Hellschwarz.
Gespeist vom wenigen Licht, welches durch die dicken Vorhänge glitt. Er griff in seine Jackentasche und holte das Handy hervor.

Der Druck auf die große untere Taste ließ das Handy seine Augen blenden. Er blinzelte und tippte seine Geheimzahl ein, schaltete das Handy lautlos und stelle es wieder aus.
Zimmerkarte und Handy landeten auf dem Beistelltisch am Fernseher. Die Schuhe glitten von ganz alleine von seinen Füßen. Jackett an den Jackenhalter an der Wand.
Sie fiel runter, aber es war ihm egal. Die kann auch liegen bleiben.

Er hörte wieder in die Stille hinein. Sie wurde etwas lauter. Aber … da war noch was. Ein Ungleichgewicht zwischen den Atemgeräuschen. Er sah ins Dunkel hinein.

Ein Finger legte sich auf seinen Mund: „Guten Abend, mein Herr.“
Er zuckte leicht, lächelte jedoch dabei: „Guten Abend, schöne Frau.“

Da war sie. Wie aus dem Nichts. Direkt vor ihm. Und streichelte sein Gesicht.

„Ich werde Ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen und bin diese Nacht Ihre Gespielin. Ich werde mich um Sie kümmern. Sie brauchen nichts zu tun. Lassen Sie sich einfach von mir führen. Ohne Worte. Nur Berührungen, Zärtlichkeit und Leidenschaft sollen unsere Sprache sein.“

„Wie Sie wünschen, schöne Frau“, bekam er über die Lippen.

Sie kam näher und begann sein Hemd zu öffnen. Ihre nackten Brüste schmiegten sich an ihn. Sie lockerte den Gürtel, öffnete vorsichtig den Reißverschluss und kniete sich vor ihn hin. Mit ein paar sanften Küssen auf seine Eichel lockte sie seine Lust. Er hob abwechselnd seine Beine und sie streifte Hosenbein und Socken in einem ab.
Sie kniete immer noch vor ihm. Er rührte sich nicht. Er spürte, dass Sie ihn anschaute als sie ihre Zunge um seine Eichel wickelte und ihn bereit machte. Dabei pustete sie leicht Luft auf seinen Penis und versorgte ihn mit Kaltluft. Ein Schauer lief seinen Rücken herunter. Wechselbäder der Lust.

Ein paar Momente später stand sie auf, nahm sein Glied in eine Hand und zog ihn hinter sich her. Sie führte ihn ins Badezimmer und schaltete die Dusche ein.

Originally posted 2016-04-20 20:42:22. Republished by Blog Post Promoter

Userstory: Die O-Novizin

*bwww* *bwww* *bwww*
*bwww* *bwww* *bwww*

„Guten Morgen, Anne“

*pling*

„Guten Morgen, mein Herr“

*bwww* *bwww* *bwww*
*bwww* *bwww* *bwww*

„Wie geht es Dir heute?“

*pling*

„Danke, mein Herr. Ich habe wunderbar geschlafen und bin gerade wach geworden. Darf ich Ihnen gleich einen Kaffee bringen?“

*bwww* *bwww* *bwww*
*bwww* *bwww* *bwww*

„Das wäre sehr aufmerksam, Anne. Trittst Du nach dem Duschen bitte kurz auf den Balkon?“

*pling*

„Sehr gerne, mein Herr. Bis gleich.“

‚Es geht doch nichts über Rituale!dachte sie bei sich.
Anne fühlte sich großartig. Ihr Herr hatte sie eingeladen in ein wunderschönes Schlosshotel. Große Zimmer, hell mit Licht durchflutet, Holzfußböden. Dazu wenige Details, ein Beistelltischchen hier, eine eingetopfte hohe Bodenpflanze dort. Simplizifimus. Und in ihrem Zimmer ein Bett, das so groß war, dass vier Menschen dort problemlos kreuz und quer schlafen könnten, ohne sich zu stören. ‚Lieb und brav sein hat ja schon so seine Vorzüge.‚, schmunzelte sie auf dem Weg zur Dusche.
Diese war ohne Türe und voll verglast. Man konnte aus der Dusche in das Zimmer schauen und das Licht des hellen Tages mitnehmen. Und auch hier, unter der Wasserfalldusche, hätten bestimmt vier Personen Platz.

Anne und ihr Herr waren am gestrigen Abend bereits angereist, aber sie hatten sich noch nicht gesehen. Sie sollte von der Anreise ein wenig Zeit für sich haben, um den Samstag in vollen Zügen genießen zu können. Mittlerweile fand sie das nicht mehr ganz so merkwürdig wie am Anfang ihrer D/s-Beziehung. Sie hatte sich oft gefragt, warum das alles so sei, denn wenn er doch so extrem scharf auf sie war, wie konnte er dann auch nur eine Sekunde Zeit ohne sie verschwenden. Nach nun mehr fast zwei Jahren hatte sie sich nicht nur mit diesem Ritual „Getrennte Anreise“ abgefunden, sondern verstand auch, warum ihm das so wichtig ist.
Genauso wie sie brauchte auch er ein paar Stunden, um sich für sich ganz alleine zu entspannen. Obgleich er stets mit ihr über das Handy kommunizierte. Sie mochte das Gefühl im gleichen Haus zu sein und hoffte immer darauf, dass sie ihrem Herrn wenigstens per Zufall begegnen würde. Ihr Herr hatte immer ein Anreiseprogramm für sie reserviert. Massage, Peeling, Haare schön. Er streichelte ihr inneres Ego auf eine Weise, die ein warmes und weiches Gefühl hinterließ. Und sie war sich sicher, dass er immer ganz in ihrer Nähe war, wenn nicht sogar beobachtete.

Anne wachte aus ihrem Tagtraum auf.

*bwww* *bwww* *bwww*
*bwww* *bwww* *bwww*

„Bist Du fertig, Anne?“

*pling*

„Ja, mein Herr. Mrs. Turban wird gleich auf den Balkon treten, eure Hoheit :-*“

*bwww* *bwww* *bwww*
*bwww* *bwww* *bwww*

😀

Die Außenwand ihres Gemaches bestand aus drei bodentiefen Fenstern. Das mittlere war gleichzeitig die Türe auf den Balkon. Kurz den Turban zurecht gezupft, das Handtuch um den Körper gewickelt, öffnete sie die Türe, trat hinaus und nahm vom kleinen Tisch ihre Zigaretten. Es war bereits warm um diese Uhrzeit. Wolkenloser Himmel, strahlende Sonne. Und bestimmt schon 25 Grad. Der Balkon war ganz oben am Haus und nicht einsehbar. Anne lächelte. Sie wusste, dass ihr Herr sie nicht sehen konnte, aber dennoch wollte sie den Tag ein wenig lasziv beginnen.
Luftgetrocknet ist immer gut.‚ dachte sie und ließ das um ihren Körper gewickelte Handtuch zu Boden sinken.

Sie stand nun ganz an der Brüstung und blickte in den Schlossgarten. Ein herrliches Blumenmeer und wenn sie ganz tief hinein schaute, konnte sie dort Menschen sehen, die bereits spazieren gingen. Ihr Blick schweifte umher, und erst jetzt konnte sie die Größe des Ganzen überblicken.

Das Schloss war sicherlich nicht nur für sie und ihren Herrn alleine reserviert. Sie hatte sich vorher im Internet schlau gemacht und festgestellt, dass es sich um einen Ort handelte, der zuweilen seine Kellergewölbe für BDSM-Events öffnete. Sie blätterte in ihrem Handy durch die Fotos, welche sie abgespeichert hatte. Dunkle Gänge, Gänge nur mit Fackeln beleuchtet, Andreaskreuze an fast jeder Ecke, Haken und Ösen wahrscheinlich im Ausmaß von 100 Stück pro Quadratmeter. Kleine dunkle Räume, verspiegelte Fenster und ein festlicher Ballsaal. ‚#Fuffzig‚ – fiel ihr ein und als sie diese Fotos durchblätterte wusste sie auch, welchen Prüfungen sie an diesem Wochenende ausgesetzt sein wird.

Schon lange wollte er den Schritt mit ihr gehen und nun war es wohl offensichtlich so weit. Ihre D/s-Beziehung sollte sicherlich auf einen höheren SM-Anteil wachsen und sie fühlte sich sehr gut damit. Anne dachte dabei an die Anfänge ihrer Beziehung und wie sie sich fühlte, als sie zum ersten Mal diesem

Axtmörder

begegnete. Er führte sie sanft und sicher in die Welt des Lustschmerzes ein und machte nie einen Hehl daraus, wo genau er sie sieht. Und irgendwie, trotzdem sie schon so lange seine devote Geliebte war, und unzählige Orgasmen später, fühlte sie sich nun irgendwie wie eine

Novizin, O-Novizin!‘

schmunzelte sie vor sich hin, während sie sich denken hörte mit der Synchronstimme von Sean Connery.

*bwww* *bwww* *bwww*
*bwww* *bwww* *bwww*

„Anne, Du bist doch nicht etwa nackt?“

*pling*

„Ich? Niemals ;-)“

*bwww* *bwww* *bwww*
*bwww* *bwww* *bwww*

„Ich kann Dich ganz deutlich sehen, Anne.“

Oh, wo steckt der Kerl?!

*pling*

„Sie sehen vielleicht meinen Turban, mein Herr. Aber ich bitte Sie. Ich trete doch nicht nackt, und dazu noch ohne Ihre geschätzte Begleitung an die Öffentlichkeit.“

*bwww* *bwww* *bwww*
*bwww* *bwww* *bwww*

„Bist Du da ganz sicher, Anne?“

‚Gleich mal in den Schritt fassen, tihihi‘

*pling*

„Extrem sicher, mein Herr! Darf ich nun den Kaffee servieren?“

*bwww* *bwww* *bwww*
*bwww* *bwww* *bwww*

„Aber lass das Handtuch dort liegen, wo es jetzt ist, Anne“

‚Erwischt!‘
Das Handtuch auf dem Boden war dreckig. ‚Warum habe ich es nicht auf dem Holzfußboden gleiten lassen, der ist sauber!

*pling*

„Ich bin unterwegs, mein Herr!“

*bwww* *bwww* *bwww*
*bwww* *bwww* *bwww*

😀

Anne dreht sich um und lief direkt in seine Arme.

Verdammt!

„Ich freue mich, Dich zu sehen, Anne.“, flötete er, während ihr ziemlich warm, ob der kleinen, lasziven Lügerei wurde.

Wie ist er nur …

Ihre Gedanken wurden mit einem langen, sanften Kuss getötet und sie sank in seine Arme. Sie mochte diese zärtliche, liebevolle Seite an ihm. Dass er bestimmte Dinge ihr niemals übel nehmen würde, vor allem dann nicht, wenn sie sich selbst als begehrenswertes Wesen empfand. Was sie ja nun deutlich getan hatte. Hat aber auch lange genug gedauert, bis es soweit war.

Mit seinen starken Armen drückte er sich feste an sich und sie konnte sich wirklich in ihn sinken lassen. Sie begann immer zu lächeln, wenn er sie küsste und er auch. Es war einfach einfach einfach mit ihm. Unkompliziert. Schon immer. Auch daran musste sie sich gewöhnen. Wenn er etwas für sie beide plante, dann immer ganz und vollständig. An nichts musste sie denken.

Hach!


Die Userstory ist eine Aufgabe aus drei Worten eine erotische Geschichte zu zimmern. Die Worte und der Auftraggeber sind angegeben und verlinkt.

Fenster
Keller
Balkon
@Hirnventrikel

Originally posted 2016-07-03 12:33:15. Republished by Blog Post Promoter

Von der Frau, die genommen wurde (Teil Vier)

Eine Wächterin hakte sich unter und begleitete sie aus dem ersten Raum. Dort legte sie sich auf ein Bett und fühlte im Stillen mit einem Lächeln ihren Striemen, Schmerzen und dem Bolero nach.

————- Ende Teil 3 ————-

Sie döste vor sich hin. Ihr Zustand schrie nach einem langen, tiefen Schlaf. Ihre Libido jedoch war angefacht und mahnte zum Wachbleiben. Eingekuschelt in die Decke in einem Raum, der nur von ein paar Kerzen erleuchtet war hatte die Wache sie auf ein Sofa gelegt. Breit genug für mindestens vier Menschen. So viel Platz. Und doch lag sie dort, wo sie immer lag – ganz links mit einem Bein fast auf dem Fußboden.

Sie vermutete, dass sie in einer Art Zwischenraum lag. Es gab ganz genau ein Fenster, wo sich bereits ein Hauch von Dunkelheit gepaart mit dem Licht des Vollmondes mit wohl auch ganz genau einem Strahl den Weg in einen zimmerhohen Spiegel suchte, ihn fand und von dort zusammen mit den Kerzen ein sehr schaurig-schönes Licht verteilte. Ihr war nicht kalt. Langsam fühlte sie ihrem Körper hinterher und tastete nach neuen Erinnerungen. Sie fühlte neue Führungswege für ihre Finger, vor allem an der Seite unter den Armen und den Hintern entlang, die sich mit etwas älteren Narben vermischt hatten. Ihr Herr hatte ihr immer wieder gesagt, dass er sie regelmäßig zeichnen werde. Sie strich über die frischen Pfade und kostete ab und an an ihren Fingern.

Ihr war ganz bestimmt nicht nach Spielen mit Blut als sie ihn kennen lernte. Er war auch sicher kein ausgewiesener Sadist, doch so wie sie sich an ihm orientierte und seine Lust zu der ihren machte, so erforschte er auch ihre Gelüste und ließ sich auf das ein oder andere Neue ein. Sie verfiel ihm recht schnell. Weniger romantische Liebe, sondern einfach das tiefe Gefühl von Vertrauen und Respekt, welches man einem sehr guten Freund entgegenbringt. Sie schmunzelte bei dem Gedanken, dass wenn jemand sie fragen würde, wer „Er“ sei, sie sagen müsste, dass es sich um eine „Freundschaft plus mit gewissen Extras“ handelte. Er war niemals richtig brutal gewesen, aber sie hatte tief in ihr bereits schon lange den Wunsch danach mehr zu sein, als nur Trägerin von Halsband und „O“-Ring. Er meinte, dass ein Tattoo vielleicht ganz nett wäre, aber eine Narbe vielleicht etwas sei, was man im Zweifel umdeuten könne. Falls es nicht mehr funktionieren sollte.

Und nun fühlte sie gerade neuen Orden und Ehrenzeichen hinterher. Sie war stolz und grinste breit und schaute sich im Spiegel an. Und war unglaublich nass.

Sie horchte auf, als sich eine Türe öffnete. Eine Wächterin kam herein mit einem Stuhl.

„Steh‘ bitte auf!“

Sie tat es.

Auf dem Stuhl war ein Dildo fest fixiert. Im dunklen Schein erkannte sie, dass es sich um eine Penisreplik aus Latex handelte. Die Wächterin rückte den Stuhl zurecht.

„Du wirst Dir diesen Dildo nun beim Hinsetzen vollständig in den Anus einführen!“, sagte die Wächterin und drückte ihr eine Tube mit Gleitgel in die Finger. Schnell nahm sie es und quetschte eine nicht unerhebliche Menge aus. Damit massierte sie den Gummidildo und anschließend ihren Anus ein. Die Wächterin beobachtete das ganz genau. „Das ist hier kein Tanztee, dass geht schneller!“, betonte die Wächterin und sie bemühte sich den Gummipenis fast ohne Ansatz in den Anus aufzunehmen. Mit zwei, drei Fickbewegungen gelang ihr dies und die Wächterin fuhrt fort:

„Nimm‘ nun die Hände hinter den Stuhl!“

Sie tat es.

Mit einem kalten Gefühl und etwas ruppig fixierte die Wächterin sie mit Seilen am Stuhl fest. Zuerst die Arme, dann die Hände explizit. Die Beine spreizte sie so weit auseinander, dass sie nun ganz entblößt auf dem Stuhl zu genießen wäre. Dabei fesselte sie ihr die Beine ebenfalls am Stuhl fest und die Knöchel extra. Zufrieden mit ihrem Werk fuhr die Wächterin fort:

„Ich werde nun gehen! Sei brav!“

„Ja, das werde ich!“

Die Wächterin ließ die Türe laut zuknallen. Fast so als wollte sie dem Herrn ein Zeichen geben. Und so war es auch.

Im Zimmer ging eine zusätzliche Lichtquelle an und ihr wurde offenbar, dass der zimmerhohe Spiegel in Wahrheit eine Wand des Zimmers gewesen ist. Und zwar genau zu dem Raum, aus dem sie geschunden zuvor in diesen geführt wurde. Sie sah, dass dort die Herren mit den Damen an einer Tafel zusammensaßen und ihren Herrn nun langsam auf den Spiegel zukommen. Einige Damen waren bereits intensiv oral beschäftigt. Die ganze Szenerie, dass sie alle wahrscheinlich dabei zugeschaut haben könnten, wie sie auf diesem Stuhl fixiert wurde und bereits um den Dildo in ihrem Hintern wussten.

„Kannst Du mich hören, Liebes?“, krächzte seine Stimme über eine Gegensprechanlage. Sie nickt ihm zu.
„Erkennst Du dieses Gerät?“. Wieder nickte sie ihm zu. Es handelte sich um eine Fernbedienung … ein Gimmick, welches er ihr mal zeigte. Er hatte doch nicht … „Ahhhhhh!“ … er hatte.

„Ich habe mir erlaubt den Gummidildo, ein wenig zu pimpen. So hat er nun eine Verbindung zu einer leichten Stromquelle und wenn ich hier …“ – „Ahhhhh!“ – „… drauf drücke, aber Du merkst es ja gerade selber. Aufregend, nicht wahr?“
„Ja, mein Herr!“
„Ich kann Dich nicht ….“
„Ahhhhh! JA, MEIN HERR!“
“ … ah, jetzt kann ich Dich auch hören.“

Die Türe öffnete sich erneut und eine andere Wächterin kam mit einer Apparatur herein, die ähnlich einem Mikrofonständer zu bedienen war. An diesem befestigte sie einen Magic Wand und wieder krächzte es durch die Gegensprechanlage:
„Wie Du siehst, sollst Du ja nicht um Deinen Spaß kommen. Und … Du musst auch nicht fragen, ob Du kommen darfst. Komme einfach. Die Wächterin wird Dir nun den Magic Wand direkt auf die Klitoris setzen. Du bist zwar schon ein wenig fixiert, aber … nun …“
„Ahhhhh!“
„… wenn Du Dich zu sehr bewegst, dann wirst Du nicht mehr kommen können. Hast Du das verstanden?“
„JA, MEIN HERR!“
„Dann ist ja alles okay und wir können hier weitermachen, Liebes.“

Sie sah, wie er die Fernbedienung für den Dildo einem anderen Herrn zuwarf. Und genau zu diesem Zeitpunkt spürte sie die erste Welle auf sich zurollen.

————- Ende Teil 4 ————-

 

Von der Frau, die genommen wurde (Teil Drei)

„Jetzt gilt es also.“, sagte sie, „Bauch rein – Brust raus!“

*knock* *knock* *knock*

————- Ende Teil 2 ————-

Sie ging noch ein paar Schritte zurück und stellte sich, wie sie es gelernt hatte auf. Arme hinter dem Kopf verschränkt, Beine gespreizt wartete sie nun ab, was geschehen sollte.

Mit lautem Klackern öffnete sich die Türe und eine ihr fremde Frauenstimme hieß sie in den Flur hinaustreten. Gleichzeitig ging das Licht im Badezimmer aus und sie bemerkte, dass der komplette Flur mit Kerzen ausgeleuchtet war. Als sie auf den Flur trat konnte sie ihren Pfad erkennen. Und so wie die Türen angeleuchtet waren, hatte sie mindestens drei Prüfungen vor sich. Vor jeder Türe stand eine leicht bekleidete Frau und hielt Wache.

Die Frau an ihrer Seite führte sie zu ersten Türe.

„Du wirst nun in diesen Raum hineingehen. Der Raum ist nicht beleuchtet. In der Mitte des Raumes steht ein Stuhl. Und neben diesen Stuhl wirst du dich stellen. Und warten.“

„Yes, Mistress!“

Die Frau öffnete die Türe und sie ging langsam hinein. Es war wirklich zappenduster und der Kerzenschein aus dem Flur war gerade stark genug, sodass sie schemenhaft einen Stuhl vor sich erkennen konnte. Sie stellte sich neben den Stuhl. Und wieder so, wie sie es gelernt hatte. Die Arme hinter dem Kopf verschränkt und die Beine gespreizt.

Langsam gewöhnten sich ihre Augen an die Dunkelheit. Und je länger sie in das Dunkel schaute, desto mehr konnte sie schemenhaft Schatten erkennen. Die Eingangstür fiel ins Schloss und sie erschrak dabei. Langsam dimmte sich nun das Licht im Zimmer auf und sie konnte Menschen um sich herum erkennen. Mehr Männer als Frauen. Tische und Stühle waren quadratisch um sie herum aufgebaut. Alle waren festlich gekleidet und es war überhaupt nicht zu übersehen, dass die Herren hier das Sagen hatten. Alle Damen trugen einen Stahlreif um ihren Hals, soweit sie das erkennen konnte. Die Herren trugen alle furchtbar teure Anzüge.

Jemand trat nun von hinten an sie heran und bedeckte ihre Augen erneut mit einer Augenbinde. Gleichzeitig wurde ihr das Halsband entfernt und durch einen schweren Stahlreif ersetzt. Dieser Stahlreif wurde mit Schrauben und Muttern befestigt. Ebenso wurden ihre Knöchel und ihre Handgelenke mit Stahlfesseln ausgestattet und auch diese wurden mit Schrauben und Muttern befestigt.

Sie hörte nun eine ihr sehr bekannte Stimme. Ihr Herr trat von hinten an sie heran und küsste sanft ihren Hals:

„Du wirst heute das Fliegen lernen.“

Sie bemerkte wie jemand auf den Stuhl stieg und es war ihr, als würde jemand eine rostige Rasselkette in irgendein System einfädeln.

Diese rostige Rasselkette wurde mit den Fesseln an ihren Handgelenken verbunden. Langsam streckten sich ihre Arme in den Himmel, je mehr an der Apparatur gezogen wurde. In dem Augenblick als sie sich nur noch auf Zehenspitzen auf dem Fußboden halten konnte wurden auch die Stahlfesseln an ihren Knöcheln in diese Apparatur eingeklinkt und gleichzeitig eine Spreizstange zwischen ihren Beinen befestigt.

Ihr Herr trat nun vor sie und legte ihr einen breiten Ledergurt um den Bauch. Dieser wurde ebenfalls mit Schrauben und Muttern fest verzogen. Eine weitere rostige Rasselkette wurde durch Haken und Ösen an den Arm- und Fußfesseln gezogen und gleichzeitig mit diesem Ledergurt verbunden.

Und dann hob sie ab! Im gleichen Rhythmus wie am Gewinde gezogen wurde, erhob sie sich immer weiter in die Höhe. Sie war so starr in diese Apparatur eingerichtet, dass sie flog. Sie hatte wirklich das Gefühl von Freiheit.

„Nun, meine Herren, es ist angerichtet. Bitte bedienen Sie sich.“

Sie hörte, wie mehrere Beinpaare nun aufstanden. Es wurden Koffer und Taschen geöffnet. Es klapperte überall. Sie hörte Peitschen einfach so in der Luft herum schnalzen. Und unvermittelt traf sie ein erster harter Schlag direkt auf ihre linke Brust. Und gleich danach ein zweiter auf ihre rechte. Und gleich danach wieder ein Schlag auf die linke Brust, während gleichzeitig ein Schlag direkt zwischen ihren Beinen das Ziel fand. Und während ein weiterer Schlag direkt dort landete, trafen gleichzeitig zwei Schläge ihre Brüste.
Sie hörte ihren Herren eine ihr sehr bekannte Melodie summen. Und zum Takt von Bolero stimmten die Menschen, die mit den unterschiedlichsten Dingen auf sie einschlugen, ein.

Dam da da da dam da da da dam da da da dam dam dam.
Dam da da da dam da da da dam da da da dam dam dam.

Und so verging für sie die Zeit tatsächlich wie im Flug. Im Nachhinein konnte sie sich auch überhaupt nicht mehr daran erinnern, was da so genau passierte, wie es genau passierte und es interessierte sie auch überhaupt nicht. Das einzige was sie interessierte war, dass es geschah.

Dam da da da dam da da da dam da da da dam dam dam.
Dam da da da dam da da da dam da da da dam dam dam.

Schläge trafen unvermittelt ihren ganzen Körper im Takt des Boleros. Und ihr Herr summte und klatschte den Rhythmus und jedes Mal, wenn der Rhythmus zu seinem Höhepunkt kam, wurde es intensiver, es wurde fester geschlagen, es wurde noch intensiver und es nahm einfach kein Ende.

Ihr Herr hatte ihr beigebracht, dass Schläge immer in einem Rhythmus kommen und sie sich nur auf den Höhepunkt konzentrieren muss. Und egal, wie die anderen Herren ihre Subs ansonsten schlugen, sie wurde so geschlagen, wie ihr Herr bei ihr immer Tat.

Dam da da da dam da da da dam da da da dam dam dam.
Dam da da da dam da da da dam da da da dam dam dam.

„So, jetzt ist es genug. Holt sie herunter.“

Sie befand sich noch in Trance als sie langsam dem Fußboden näherkam. Dort löste ihr Herr sie aus der Apparatur, wickelte sie in eine Decke an und drückte sie fest an sich. Sie war erfüllt mit Liebe in ihrem geschundenen Körper. Sie konnte ihren Herren riechen und spüren.

„Du wirst jetzt in den nächsten Raum gehen und Dich dort ein wenig ausruhen. Ich lasse dann nach Dir rufen.“

Eine Wächterin hakte sich unter und begleitete sie aus dem ersten Raum. Dort legte sie sich auf ein Bett und fühlte im Stillen mit einem Lächeln ihren Striemen, Schmerzen und dem Bolero nach.

————- Ende Teil 3 ————-