Gedanken

Negativ – Die Liste oder: Was ich nicht mache(n kann oder will).

Es sagt sich ja für einen Dom immer so leicht daher, dass eine Sub sich nicht so viele Schranken aufbauen soll.
Sie soll offen sein für Neues, Spannendes, Erregendes – auf das sie dem Dom gefalle als lüsterne Gespielin. Und das nicht zu ihrem Nachteil.

Doch auch Doms haben Grenzen … ich probiere mich mal:

Kaviarexzesse
Egal, was kommt. Ich werde Dich niemals anscheißen oder anscheißen lassen.
Das liegt vollkommen außerhalb meiner Komfortzone.
Wenn dies für Dich als Sub ein Ziel ist … dann gehe bitte einfach weiter.

Vomming
Es soll Doms geben, die ihre Sub solange in den Mund penetrieren, bis diese sich übergeben müssen.
Als eine Art „Arbeitsunfall“ mag ich das hinnehmen, aber niemals mit Absicht herbeiführen.

Blut
Nadeln, Ritzen und andere Dinge, die bewusst darauf abzielen blutende Wunden herbeizuführen, sind meine Sache nicht.
Wenn mal eine dunkelrötliche Strieme beim Auspeitschen übrig bleibt, dann ist das okay. Also wie beim „Arbeitsunfall“ zu 2.

Petplay
Ich ficke keine Katzen, Hunde oder anderes Getier. Ich dressiere keine Pferde und melke keine Kühe.

Ageplay
Extreme Altersunterschiede zwischen Partnern sind grundsätzlich nicht das Problem.
Aber so zu tun, als sei jemand ein Baby oder minderjährig oder meine Oma oder so? Nein, danke!

Homoerotik
Jetzt kommt der Satz, den ich schon immer sagen wollte: Ich bin nicht homophob, aber ich spiele nicht mit Männern.
Meine Sexualität ist grundlegend heterosexuell und auch nicht bi-neugierig.
Da spielt auch nicht rein, dass ich gerne Schwänze blase. Keineswegs. Denn das reicht nicht fürs Bi-Sein.
In gewissen Dynamiken geht der Flogger sicher mal auf einem Mann nieder.
Aber ich würde mich nie mit einem Mann treffen – tut mir leid.

Sadismus / Masochismus
Ich beherrsche meine Libido. Und nehme mich dann auch gerne zurück.
Je nach Örtlichkeit/Veranstaltung ist das Beschlafen einer Sub auch nicht angemessen.
Aber ich habe keine Sub, die nur geschlagen werden möchte. Weil ich eben kein reiner Sadist bin.

Wunschzettelsubs
Die Sub markiert die Grenzen und in denen bewege ich mich frei.
Ein gewisses „MiMiMi“ gehört immer dazu, aber je länger man zusammen ist, umso weniger muss es werden.
„MiMiMi“ ist ein Lustkiller … so einfach ist das.
Natürlich bin ich mir bewusst, dass ich meinen Teil dazu beitragen muss, dass das „MiMiMi“ verstummt (oder nicht mehr angesprochen wird).
Natürlich hat eine Sub immer ein gewisses Mitspracherecht auf Augenhöhe.
Wer jedoch einen Dom in seinem Leben haben will, der akzeptiert ihm zu Diensten zu sein. Auch wenn es gerade mal nicht passt.
Ende der Geschichte.

Bondage
Ich werde zu Fesselungen mit Seil wohl nie einen wirklichen Bezug bekommen.
Zu aufwendig und zu langwierig. Fesseln aus Stahl sind effektiver.

Harter Sex
Ich kann leider nicht stundenlang rammeln und möchte das auch nicht.
Das Leben ist nun mal leider kein Pornofilm.

Secret Night vom 03.03.2016 – Aus der Sicht von „M“

Heute war einfach nichts so gelaufen, wie sie es sich vorgestellt hatte. Der Tag hatte einfach zu wenig Stunden für das Pensum, das täglich anfiel. So stieg sie etwas gehetzt und angespannt ins Auto. Sie hatte sich für halb neun verabredet. Das Navi zeigte eineinhalb Stunden Fahrt an und es war fast sieben Uhr. Als sie den Zündschlüssel drehte, blinkte die freundliche Erinnerung auf, dass ein Auto zum Fahren nun mal Treibstoff benötigt und sie doch bitte baldmöglichst tanken möge.

Sie schlug mit den Händen aufs Lenkrad und fluchte vor sich hin. Verdammt! Sie sah aus wie eine Hure und sollte so die örtliche Tankstelle aufsuchen? Und die Zeit wurde auch noch knapp. Na Klasse!

Es half ja alles nichts. Mit dieser minimalen Tankfüllung würde sie nie ihr Ziel erreichen.

Wie üblich an einem Freitagabend war die Tankstelle gut besucht. Bevor sie aus dem Auto stieg zupfte sie sich die Strümpfe noch etwas höher und bemühte sich den Rock zumindest über den oberen Spitzensaum der Stümpfe zu ziehen. Mit erhobenem Kopf stieg sie aus und ignorierte alle anderen Tankstellenbesucher. So wusste sie nicht ob man sie überhaupt wahrnahm und das war ihr ganz recht. Nur die Dame am Schalter kannte sie vom Sehen und konnte sich einen verwunderten Gesichtsausdruck nicht verkneifen.

Läuft ja, dachte sie, als sie wieder ins Auto stieg und kritisch die Uhr im Blick hatte. Sie hasste Unpünktlichkeit.

Die Fahrt verlief zum Glück problemlos und ohne weitere Verzögerungen. Sie freute sich, als sie eine Punktlandung vor dem Club hinlegte.

Herr F. wartete bereits vor der Tür und nahm sie freundlich in Empfang. Sie war bisher der einzige Gast und kam so in den Genuss einer kleinen privaten Führung durch die Räumlichkeiten. Es war leicht verwinkelt und verschiedene Beleuchtungen schufen eine angenehme Atmosphäre. Es gab diverse kleine Zimmer mit frisch bezogenen Betten, einen Verhörraum mit Andreaskreuz, eine Dachterrasse, eine Sauna und einen Pool, sowie einen Whirlpool. Es war überall warm und es roch angenehm. Die Herren am Empfang und an der Theke waren sehr freundlich und zu Späßen aufgelegt.

Herr F. legte ihr das Halsband an. Ihre Order war klar und einfach. Sie begleitete Herrn F. und sollte ihm stets zur Verfügung stehen, es sei denn seine Frau würde ihre Dienste in Anspruch nehmen wollen. Sie war entspannt und fühlte sich sicher.

Die ersten Gäste trafen ein und wurden persönlich begrüßt. Sie wurde als M. vorgestellt. Nach zwei weiteren Hausführungen sammelten sich die Anwesenden entspannt an der Theke im Hauptraum. Dort luden eine große Couch und ein offener Kamin zum Verweilen ein, ein großes Andreaskreuz machte Lust auf mehr und kleinere Tische und Stühle waren auf einer leichten Empore für das Abendessen bereits vorbereitet.

Die meisten kannten sich bereits und genossen Getränke und Gespräche an der Theke. Wer aufmerksam war, konnte bemerken, dass bereits vor dem Abendessen ab und an ein paar Anwesende verschwanden und von den Gelegenheiten in den dunkleren Räumen Gebrauch machten. Das Essen war gut und man freute sich bereits darauf.

Nach dem Essen plante Herrn F.s Frau einen devoten Mann ein wenig zu „bearbeiten“ und bat M. zum Verhörraum mitzukommen. Der Raum schien durch die schwarz gestrichenen Wände kleiner und enger als er tatsächlich war. Eine Spiegelglaswand genau gegenüber dem Andreaskreuz trennte den Verhörraum von einem weiteren schwarz gestrichenen Raum. Von diesem aus konnte das Geschehen im Verhörraum beobachtet werden. M. wurde von Herrn F. genau dort hineingeschoben, während seine Frau den devoten Herrn entkleidete, eine Augenbinde anlegte und am Andreaskreuz befestigte.

Ein paar weitere Zuschauer positionierten sich auf dem Gang und konnten von dort in beide Räume blicken. Während der Herr am Andreaskreuz sicht- und hörbar die „Behandlung“ am Andreaskreuz genoss, schob Herr F. den Rock von M. hoch und öffnete ihre Korsage. Jeder Schlag, der im Nebenraum fiel, traf nun auch M. Auf den Po, auf die Brüste, ins Gesicht.

Es klang wie ein Echo war man sich später an der Theke einig.

Es war bereits gegen Mitternacht, als Herr F. seiner Frau eine Augenbinde anlegte und sie am Andreaskreuz im Kaminzimmer befestigte. Er legte sich seine Flogger bereit und drückte M. einen Magic Wand in die Hand, der seiner Frau die bevorstehenden Schläge versüßen sollte. Herr F.s Frau ließ sich ganz auf das Geschehen ein und genoss es sichtlich. M. assistierte während der Prozedur durchgehend und reagierte bereits auf Blickkontakt von Herrn F. – alles sollte so sein.

Nach einer kleinen „Pause“ an der Theke beschlossen Herr F. und seine Frau sich noch ein wenig in den Räumlichkeiten umzusehen und baten M. ebenfalls zu folgen. Erneut landeten sie –diesmal gemeinsam- im Nebenraum des Verhörraumes. Dieser war belegt und bot durch die durchschaubare Glasspiegelwand einen netten Anblick. Ein männlicher Sub wurde dort von seiner körperlich deutlich kleineren Frau bespielt. Die Harmonie zwischen den beiden Akteuren, erregte die Zuschauer.

Während Herr F. seine Frau zu sich zog und küsste, drückte er M. mit seiner Hand an ihrem Hals gegen die Wand und nahm ihr die Luft. Er küsste und fingerte seine Frau, die schließlich begann ihn mit dem Mund zu verwöhnen. Währenddessen schlug Herr F. M. mehrfach auf die Brüste und ins Gesicht. Er drückte sie auf die Knie und ließ sich zunächst abwechselnd und schließlich gleichzeitig von seiner Frau und von M. verwöhnen. M. kassierte noch weitere Ohrfeigen bis Herr F. das Spiel beendete.

Man genoss abschließend noch ein Getränk an der Theke und kam mit anderen Gästen ins Gespräch bis M. schließlich von Herrn F. zum Auto begleitet wurde. Es war bereits früh am Morgen, als M. müde ins Bett fiel. Erst sechs Stunden später sollte sie die farbigen Spuren des Abends auf ihrem Körper entdecken.

Kontakt zur Autorin: m@ttoo.blog
Es ist „M“ gestattet zur persönlichen Bereicherung, und überhaupt, eigene Kontakte zu haben.
Da sie jedoch unter meinem Kommando steht, verbieten sich jedwede Andeutungen auf sexuelle Wünsche sie mal kennen zu lernen.
Diese Anfragen sind ausnahmslos an er@ttoo.blog zu richten. Zum Zeitpunkt der Drucklegung werden diese kategorisch abgelehnt.

Regelwerke 3.0 – Für jede(n) das Gleiche?

Ich will es mal so zusammenfassen.

Üblicherweise hat ein Dom ein Bild von einer Sub im Kopf.
Diese soll im Idealfall so und so aussehen und dies und das machen.

Tatsächlich unterscheidet die Suche nach der „richtigen“ ™ Sub sich nicht wirklich von der üblichen Partnersuche. Mit der Ausnahme eben, dass der Dom dort sucht, wo er Subs finden kann, mit ihnen ins Gespräch kommt und dann Angebote andeutet in der Hoffnung, dass die Sub interessiert ist.

Oh … tja, das ist auch auch wie bei der üblichen Partnersuche. Haken dran.

Nehmen wir nun an, dass eine Sub interessiert ist und der Dom beginnt sich ihrer anzunehmen. An einem bestimmten Zeitpunkt kommen dann Regeln ins Spiel. Die generelle Frage nach dem „Warum eigentlich Regeln?“ stellen wir einfach mal nicht.

Ich denke, dass es keine gute Idee ist jeder Sub die gleichen Regeln aufzuzwingen. Lassen wir die Frage nach realistischen Möglichkeiten einfach mal weg, so sollte ein kluger Dom wissen, dass nicht nur er ein Bild von einer Sub im Kopf hat. Auch die Sub selber sieht sich auf eine gewisse Art und Weise. Möchte der Dom also ein devotes Bückstück, so muss das Kopfkino der Sub ebenfalls in diese Richtung laufen und sie sollte von der Fremdnutzung zumindest phantasieren.

Ein Dom wird es schwer haben eine langfristige Bindung zu einer Sub aufzubauen, wenn er nicht in der Lage ist, ihre Wünsche anzuerkennen, wenn sie eben „nur“ seine persönliche Hure sein möchte, jede Perversität von ihrem Dom erduldet, aber eben nicht in der Öffentlichkeit eines Pornokinos „hinhalten“ will.

Auf der anderen Seite ist der Sub durch Kommunikation klar, dass diese Aufgabe eine wichtige Sache für ihren Dom ist, also wird sie sich überlegen, ob es nicht Sinn machen würde ihm zu liebe zumindest ab und an sich Fremden hinzugeben. Ich betone ausdrücklich das „ihm zuliebe“, denn nur so kann eine Sub eventuell in der Lage sein Symphatie für etwas aufzubauen, was sie eigentlich nicht machen möchte. Sie sollte ihre Grenzen also nicht zu eng setzen, oder sich zumindest Zeit verschaffen sich an den Gedanken zu gewöhnen.

Für mich persönlich ist diese öffentliche Angelegenheit sehr tief in mir verwurzelt. Irgendwann möchte ich eine Sub öffentlich bespielen und anderen Männern sexuell zu Verfügung stellen. Mein Voyeurismus ist diesbezüglich ein absoluter Treiber, meine Sub als Akteurin eines Pornofilmes zu sehen, dessen Regie ich innehabe.

Die erste Regel eines Regelwerkes ist eher für den Dom gemacht: „Egal wohin Du Deine Sub bringen willst, bringe ausreichend Geduld mit. Mache der Sub klar, wohin die Reise geht, aber überfordere sie nicht. Vor allem dann nicht, wenn sie eine Anfängerin ist.“

Erst danach kann er Regeln für die Sub aufstellen und die erste ist: „Vertraue Deinem Dom Deine Gedanken und Gefühle ausnahmslos an und belüge ihn nicht. Nur dann kann auch er Vertrauen zu Dir aufbauen und Dich so anleiten, dass Du Dich ihm wirklich hingeben kannst.“

Und dann kommen all die anderen Dinge, wie „Du bist nackt, wenn Du bei mir bist.“ – „Du masturbierst nur mit meiner Erlaubnis und dies auch nur Sonntags, wenn es der 01.05. ist.“ – „Du schickst mir jeden Morgen ein Aktfoto von Dir in demütiger Haltung“ – „Oder Oder Oder.“

Doch auch bei diesen Hausregeln muss ein Dom darauf achten, dass diese Regeln auch zur Sub passen. Sie sollen schon eine Sache sein, die sie fordern. Wenn Deine Sub ein #Instagirl ist und sich eh schon halbnackt im Internet präsentiert, dann werden Aktbilder für den Dom nicht wirklich eine spannende Aufgabe für die Sub sein. Beschäftige Dich ein wenig mit ihren Ängsten und Befürchtungen und logge Dich dort sanft, ich betone sanft, ein.

Eventuell ist Deine Sub nur selbstsicher in Aktfotos innerhalb der eigenen vier Wände. Dann fordere sie auf im Treppenhaus zu fotografieren. Und gebe ihr die Möglichkeit sich der Aufgabe schrittweise zu nähern. Am Ende soll sich die Sub nicht fürchten diese Dinge zu tun, sondern die Angst vor der Aufgabe soll einem guten Gefühl weichen. Nämlich es für Dich zu tun (und für sich wegen dem Schatten der übersprungen wurde). Mache ihr klar, dass Du sie fordern, aber auch fördern möchtest. Sie soll selbstbewusster werden und nicht unsicherer.

Meiner Meinung nach sollten die Regeln dazu führen, dass die Sub Dinge lustvoll tut, um damit den Dom zu befriedigen und damit auch sich. Wenn sie also nicht richtig weiß, wie man einen Schwanz bläst, dann bringe ihr ohne Druck bei, wie sie Dich mit dem Mund zum Höhepunkt bringt. Mache sie spielerisch … auch mit Regeln … zur Expertin in Sachen „Wie befriedige ich meinen Dom richtig!“ und zwar deutlich bevor sie andere für Dich befriedigen soll. Denn sonst wird der erste Besuch eines GloryHoles keine gute Sache für Deine Sub. Schließlich will sie ja dann für Dich andere Schwänze blasen und kommen lassen. Wenn sie dabei jedoch unsicher ist, weil Du ihr nicht beigebracht hast, wie das geht … dann hast Du als Dom versagt und kannst das Deiner Sub nicht zum Vorwurf machen. Und am Ende frustet es aber auch die Sub, weil sie vielleicht wirklich Gefallen an Blowjobs an öffentlichen Orten findet, aber dann … keiner kommt 😉 (Hust!)

Wenn Du also möchtest, dass eine Sub Kondome mit dem Mund überzieht, dann biete ihr auch eine Möglichkeit jenseits eines Dildos an. Zum Beispiel erstmal Deinen eigenen Penis. Engagiere Dich gemeinsam mit ihr für die gute Sache.

Und wenn ich schon mal durcheinander schreibe, dann noch folgender Hinweis: Wenn Du Deine Regeln aufstellst, dann beachte dabei, dass nicht jede Sub für jede Regel gleich geeignet ist. Wenn alle gleiche Regeln haben sollen, dann sei milde mit denen, die es nur versuchen, aber nicht wirklich hinbekommen und lobe die, die es sehr gut können. Es ist jedoch wert schätzender, wenn jede Sub eigene Regeln zu befolgen hat und sie so nicht gegeneinander um Deine Gunst konkurrieren müssen.

Es kommt auf die Sub an und auf Dein Gespür, welche Regeln sie mit Leichtigkeit erfüllen wird und welche nicht. Lege dann die Regeln so an, dass vielleicht 10 Hausregeln existieren, von welchen sieben leicht zu machen sind und drei weniger. Im Laufe der Zeit kannst Du die Quote ändern und Du wirst sehen, dass bereits nach ein paar Monaten vieles von den bösen drei Regeln am Anfang als Pipifax angesehen werden. Sorge für Erfolgserlebnisse und … revisioniere die Regeln regelmäßig.

Deine Sub wird es Dir danken.

Glaube mir.

 

ps // ohne Rechtschreibprüfung online gestellt.

Originally posted 2016-11-03 21:45:26. Republished by Blog Post Promoter

Tausche Prostitution gegen Arbeit

Es gibt zwei interessante Paragrafen im deutschen Strafrecht, die die Zuhälterei und die Ausbeutung Prostituierter verbieten. Gemeint sind die Paragraphen § 180a StGB (Ausbeutung von Prostituierten) und § 181a StGB (Zuhälterei). Zu Recht, wird der brave Bürger sagen, ist es verboten, Menschen auszubeuten oder zuzuhalten. Aber da steht nichts von Menschen, sondern etwas von Prostituierten.

Die Arbeit Prostituierter wird in unserer Gesellschaft nicht als Arbeit anerkannt. Während es in allen anderen Branchen (bspw. der Agrarwirtschaft, der Gastwirschaft oder der Telekommunikation) absolut üblich und legal ist, dass Arbeiter “ausgebeutet” und “zugehalten” werden, sind dieselben Handlungen gegenüber Prostituierten verboten. Ich verdeutliche das durch ein Gedankenexperiment, bei dem ich die beiden Paragrafen § 180a StGB und § 181a StGB zitiere und dabei nur vier Wörter ersetze: Ich ersetze den Begriff “Prostitution” durch “Arbeit”, den Begriff “Prostituierte” durch “Menschen” und die Phrase “sexuellen Verkehrs” durch “von Arbeitsaufträgen”. Lest selbst und laßt es auf euch wirken!

http://courtisane.de/blog/?p=883#more-883

carmen ⋅ escort ⋅ berlin – Erleben Sie niveauvolle Unterhaltung und prickelnde Erotik mit einer außergewöhnlichen Lady!

Quelle: courtisane

Originally posted 2016-06-24 10:05:37. Republished by Blog Post Promoter

Gedankentheoreme: Hotwife 2.0

Das Öffnen einer Beziehung für andere Sexualpartner ist eine sehr sensible Angelegenheit. Üblicherweise finden sich zwei Menschen, und diese teilen Tisch und Bett. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um eine Homo- oder Heterobeziehung handelt.

Monogamie ist religiös in unsere Hirne (wenigstens in der westlichen Hemisphäre) eingepflanzt und das ist auch völlig in Ordnung so.

Dennoch kommt dieser Gedanke doch ab und an auf, wie es wäre wenn. Am Ende lebt eine ganze Industrie davon, dass mehrheitlich wohl Männer sich Frauen „kaufen“ für mal zwischendurch, um dann brav nach Hause zu gehen. Ich werde mir nicht anmaßen, über Emotionen zu urteilen, aber glaubt mir: „Oftmals denken Frauen mehr über das nach, was Männer denken, als Männer selber darüber denken.“ (Zitat aus Twitter). Aber das nur so am Rande.

Der Kink des „Hotwifing“ ist eine ganz besondere Angelegenheit und ich glaube auch, dass er in so manchem Männerkopf verankert ist. Die eigene Partnerin als „degradiertes Sexualobjekt“ zur Masturbation zu nutzen (Ein Kompliment, liebe Damen!) ist das eine. Das andere ist, dass Männer sich vorstellen, dass die eigene Partnerin „einfach so“ Sex mit anderen Männern hat. In den Gedanken stellen sie die eigene Partnerin einer Pornodarstellerin gleich und der Mann ist nun mal Augentier und schaut gerne zu.

Die eigene Frau als Lustobjekt zu sehen und zu beobachten, wie sie in Bars angesprochen wird, aufgerissen und abgeschleppt wird und dabei keinen Hehl daraus macht, dass sie gebunden ist, ist ein Lustgewinn in der Gedankenwelt des Mannes. Und ich gebe zu, ich bin auch so einer 😉 Zumal es wohl auch für einige Männer beim Fremdgehen wichtig ist eine Frau zu haben, die gebunden ist, weil diese einem nicht hinterherläuft, sondern nach dem Sex nach Hause geht.

Das Problem bei der Umsetzung ins reale Leben ist es jedoch die Geilheit des Kopfkinos auch im realen Leben zu halten. Man muss ja auch noch die eigene Partnerin davon überzeugen. Hier mal ein Versuch ein paar Aufgaben für Stags (nicht für Cuckolds, da sind die Frauen dominant) aufzusetzen:

  • Wenn ein anderer Mann Deine Partnerin anflirtet, dann beobachte Deine Partnerin aus sicherer Entfernung. Geht es Dir gut dabei, wenn sie sich von diesem Typen zum Lachen bringen lässt?
  • Wenn Du dann dazu kommst, löst sie sich von jenem Mann und stellt sich zu Dir? Was empfindest Du dabei, wenn sie weiterhin mit diesem Mann scherzt? Steigst Du mit ein oder bleibst Du stumm?
  • Wenn Deine Partnerin sich mit einem guten Freund treffen will, reagierst Du dann eifersüchtig und willst wissen, wer das ist, weil Du ihn nicht kennst? Oder stellst Du Dir vor, was sie eventuell mit ihm macht und wünschst ihr einen schönen Abend?
  • Kann Deine Partnerin Dir angstfrei davon erzählen, dass ihr ein Fremder ein Kompliment gemacht hat? Oder reagierst Du eifersüchtig auf die Tatsache, dass sie ihren Chef toll findet?
  • Wirst Du unruhig, wenn Deine Partnerin sich auf Geschäftsreise nicht regelmäßig meldet? Vor allem am Abend, wenn keine Arbeit mehr zu leiste ist? Oder ist es für Dich in Ordnung, dass sie dort auch eine kleine „Auszeit“ von der Beziehung nehmen kann oder die Verpflichtung Dich zu entertainen?

Prüfe Dein Gewissen und Deine Emotionen bei all diesen Dingen. Kannst Du es zulassen, dass Deine Partnerin sich in der Gegenwart anderer Männer wohlfühlt, weil sie dort ein Stück weit „bessere“ Aufmerksamkeit bekommt, da Du selber ja eh die „rosarote“ Brille aufhast?

Du musst es bereits im realen Leben zulassen, auch ohne dass sie selber überhaupt daran denkt, mit irgendjemand anderem als mit Dir Sex zu haben. Ihr Umgang mit anderen Männern darf von Dir keine Wertung erfahren. Schaffst Du es, Dein eigenes männliches Denken über Sex mit anderen Frauen auf die gleiche Weise auf Deine Partnerin zu applizieren? Dass auch sie vielleicht von einer Dienstreise wiederkommt, dort Sex hatte und nun brav heim kommt?

Wenn das alles in Dir nichts Problematisches darstellt, dann kannst Du damit beginnen, Deiner Frau ein paar Worte darüber zu erzählen. Wenn sie Teil Deines Kinks werden soll, also in Farbe und Bunt, dann wirst Du darüber kommunizieren müssen.

Das kommt dann in Hotwife 3.0 – demnächst in diesem Blog.

Originally posted 2016-10-21 18:00:26. Republished by Blog Post Promoter

Das Regelwerk … Einblicke in die Gedanken eines Doms

Nehmen wir an der Dom ist der Mann und die Sub ist die Frau.

Prinzipiell ist das eine einfache Geschichte und doch so komplex, wie gegensätzlich Männer und Frauen in ihren Strukturen nun mal so sind.

Generell ist es so, dass sich beide einige sind: Der Dom bestimmt und die Sub führt aus. Nicht lachen, das ist wirklich so einfach.

„Wenn wir schick ausgehen, dann wünsche ich, dass Du ein Kleid trägst. Ferner wünsche ich, dass Du HighHeels trägst und keinen Slip.“

Für den Dom ist damit die Ansage fertig.
Es ist für ihn selbstverständlich, dass die Sub ihn möglichst ständig sexuell reizen soll und in seinem Kopf soll sie halt so mit ihm ausgehen.

Was passiert nun im Kopf der Sub?
1000 Gedanken wahrscheinlich.
Begonnen mit „Ich habe kein Kleid mit tiefem Ausschnitt!“ über „Was werden die Leute sagen?“ nach „Was, wenn mein Kleid am Arsch festklebt und beim Aufstehen vom Stuhl kleben bleibt und jeder meinen nackten Arsch sehen kann?“ bis schließlich „Ich werde erfrieren, weil es draußen kalt ist!“

Im schlimmsten Fall kommt seitens der Sub ein: „Das mache ich nicht!“, wo ein Dom verständlicherweise durchaus zickig reagieren kann mit „Wenn ich feststelle, dass Du einen Slip trägst, dann ziehe ich Dir den im Restaurant aus!“ oder vielleicht konsequenterweise die Sub gar nicht zum Essen ausführt. Also niemals.

Was hier geschehen ist, ist eindeutig ein Kommunikationsproblem. Und es ist in meinen Augen gar nicht notwendig, dass es eskaliert. Ich kenne keinen Dom, der ernsthaften Argumenten seiner Sub nicht zugänglich ist. Die Frage ist nur, was sind in diesem Szenario ernsthafte Argumente, die die Sub vorbringen kann, um den Dom zum Einlenken zu bringen.

Ganz einfach: Sanft bleiben und einfach fragen.

„Mein Herr, ich habe Angst, dass mein Kleid an meinem Hintern kleben bleibt, weil die ganze Situation mich unter Umständen so aufgeilt. In Ihrer Nähe, daheim, bin ich gerne nackt und ich mag es, wenn Sie mich beobachten und anschauen. Aber ich möchte nicht in der Öffentlichkeit gedemütigt werden. Jedenfalls nicht gleich beim ersten Mal.“

Die mögliche Antwort wäre.

„Dann wirst Du eine Hose tragen, ohne Slip darunter, dafür aber einen Analplug. Und zwar solange, bis ich Dir erlaube diesen abzulegen.“

Und schon ist die Situation geklärt. Oder?

Denn was genau in so einer Situation passiert, ist Mitgefühl und Verständnis. Die Sub zeigt, dass sie den Wunsch des Doms versteht und der Dom versteht die Probleme, die die Sub hat.

Eben Kommunikation.
Augenhöhe.

Originally posted 2016-06-05 20:40:01. Republished by Blog Post Promoter

10 Dinge, die ein Dom von seiner Sub benötigt.

Quelle: http://dominantguide.com/3307/10-things-a-dom-needs/

Ich habe mich nun endlich mal hingesetzt und dieses faszinierende Stück Gedankengut in das Deutsche übertragen. Es ist keine objektive Wort wörtliche Übersetzung, sondern sehr stark durch eigene Subjektivität beeinflusst. Das liegt aber auch daran, dass jeder Dom andere Dinge benötigt, damit er aus einer BDSM-Beziehung Fruchtbares für sich gewinnen kann. Der Text ist dennoch objektiv genug, um die Grundlagen zu klären.

Ich betone ausdrücklich, dass beide Seiten der Leine sich diesen Dingen stets bewusst sein sollten. Jedoch liegt der Fokus hier auf dem submissiven Wesen. Denn von Doms wird insgesamt sehr viel erwartet. Sie sollen immer gleich reagieren, sie sollen verfügbar sein, sie sollen immer dominant sein, sie sollen immer einfühlsam sein, immer Verständnis haben, vielleicht sogar Therapeut. Nun, wenn ein Dom auch Therapeut ist, dann ist das eventuell möglich. Wenn eine Sub BDSM nutzt, um sich selbst mal aus dem Alltag zu nehmen, nichts selber entscheiden zu müssen, dann ist das auch ein valider Grund. Nur sollten diese Gründe geklärt sein, BEVOR man sich überhaupt auf eine BDSM-Bindung einlässt.

Ohne ausreichende Kommunikation wird es kein funktionierendes BDSM-Gespann geben können. Aber … das liegt halt nicht immer am Dom. Oftmals vielleicht, aber eben nicht immer.

1) Do what you’re told. Not just when you want to, not just when it’s easy, but every single time. If you’ve suddenly decided you’re a free agent that’s a conversation for negotiation in whatever format that takes in your dynamic. Until then, less talking, more obeying.

Tue, was Dir aufgetragen wird. Nicht nur dann, wenn Du es machen möchtest, oder wenn es einfach ist, sondern immer. Wenn Du plötzlich herausgefunden hast, dass Du ein freier Mensch sein willst, dann unterhalten wir uns grundsätzlich über BDSM oder Nicht-BDSM. Weil, dann stimmt etwas mit uns nicht. Und das müssen wir klären. Und bis dahin, weniger reden, mehr ausführen.

2) Keep your commitments. If me/you/we have decided on a certain protocol you’re expected to follow through. Nothing sucks the magic out of a D/s interaction faster than when BOTH people let protocols lapse and drift by the wayside. If you act like a part-time sub expect to be treated like one.

Halte Deine Zusagen ein. Wenn ich/Du/wir uns dazu entschlossen haben, einem bestimmten Protokoll zu folgen, dann erwarte ich, dass Du dieses Protokoll befolgst. Nichts rafft den Zauber von BDSM mehr dahin, wenn BEIDE Partner die Protokolle zu lasch handhaben und wegdriften. Wenn Du Dich wie eine Teilzeit-Sub benimmst, dann wirst Du auch wie eine Teilzeit-Sub behandelt.

3) Try to be just a little less self-centered. The journey of submission is all about YOU, I get it. Truthfully all of us Doms get it, but there is an illusion here that needs to be maintained, and when every check-in boils down to how things are going for you and you don’t bother to ask, “How are you, are you satisfied, are you getting what you need out of me, how can I improve our shared experience?” It makes you look kinda shallow.

Sei ein bisschen weniger um Dich selber zentriert. Die Reise der Submission dreht sich ausschließlich um Dich. Das habe ich verinnerlicht. Und ich denke, dass auch die anderen Nicht-Dummdoms das ganz genau wissen, aber es muss eine Illusion nicht nur geschaffen, sondern auch erhalten bleiben. Und wenn jedes Tun und Handeln meinerseits immer wieder auf die gleichen Fragen läuft: „Sind Sie zufrieden mit mir, bekommen Sie von mir, was Sie brauchen, wie kann ich das Erlebnis für Sie besser gestalten?“, dann sei Dir versichert, dass das extrem flach wirkt. Zudem scheinst Du mir nicht zu vertrauen, denn Doms sind in der Lage ganz exakt auszudrücken, was sie wollen und zudem auch, was sie nicht wollen und auch wie sie es wo und wann wollen. Das impliziert auch Kritik an Dir, wenn es welche gibt. Bettele also nicht darum kritisiert zu werden. Du wirst öfter Fehler machen, die ein Dom im Hintergrundrauschen verschwinden lässt, weil sie nicht wichtig genug sind besprochen zu werden.

4) Don’t compare yourself to other people. Whether you’re poly or monogamous, every time you look at another person and say: “I’ll bet he likes them more than me.” You’re essentially saying “I don’t trust you, I don’t trust us, I don’t really believe that you want me like you say you do.” We are with you for a reason. Not receiving the desire we feel for you is deeply insulting.

Vergleiche Dich nicht mit anderen Menschen. Ob Du nun polyamor bist oder monogam, jedes Mal wenn Du eine andere Person anschaust und sagst: „Ich wette, dass er die anderen mehr mag als mich!“, dann sagst Du in Wahrheit: „Ich vertraue Dir nicht, ich vertraue uns nicht, ich glaube nicht wirklich, dass Sie mich so mögen, wie Sie es immer sagen.“ Ein Dom hat eine Sub aus einem Grund. Dieses Gefühl nicht reflektiert zu bekommen verletzt uns sehr.

5) Sacrifice. This is the deeper side of D/s, it’s where the givers separate themselves from the users. There is nothing that builds a connection faster than doing something unpleasant, when you don’t want to, without being asked, without seeking praise. It’s also very easy to take forgranted, which is why you should take your time and don’t give yourself to a Dom who’s a shithead.

Opfern. Dies ist die tiefe Seite des BDSM, wo sich die Gebenden von den Erhaltenden unterscheiden. Nichts bindet einen Dom mehr und schneller an Dich, wenn Du Dinge tust, die Du nicht machen möchtest und dies ohne gefragt zu werden und ohne dafür Lob zu bekommen. Ein solches Verhalten wird als „gewollt“ und damit als „Sie will es so.“ empfunden und das ist dann Gesetz. Bitte verschwende Deine Zeit nicht an einen Dom, der ein Arschloch ist. Setze Dir Grundregeln auf, welche ein Dom liefern muss, bevor er überhaupt ein Bild von Dir bekommt. Ich mag den Terminus nicht so, aber ein echter Dom ist in der Anbahnung sehr geduldig und wird auf Dich eingehen. Und selbst, wenn die erste zarte Pflanze einer BDSM-Bindung gedeiht, wird er sehr sensibel mit Dir umgehen. Er wird sich Dir sozusagen erklären und nicht blinden Gehorsam erwarten. Je länger die Bindung, desto mehr Vertrauen, daraus kann blinder Gehorsam entstehen (den bitte keine Sub haben sollte, es sei denn, sie will eine „O“ sein!).

6) Own your tantrums. You have feelings, deep intense feelings, if you didn’t you probably wouldn’t be a sub. I encourage you to learn to track when the kettle is about to boil so together we can point the steam in a safe direction. When you fuck up though, and I get a face full of hot water, and you say bad things, you need to accept that in the morning you’ll be held accountable for the things you said even if you didn’t really mean them. This can be a tough pill to swallow, which brings us to our next point:

Bewahre Dein Tantra. Du hast Gefühle, tiefe und intensive Gefühle. Wenn Du diese nicht hättest, dann wärst Du wahrscheinlich keine Sub. Ich werde Dich immer und oft dazu ermuntern Probleme offen anzusprechen und zwar bevor die Pfeife auf dem Teekessel ertönt. So können wir beide gemeinsam schauen, wie wir den Wasserdampf in eine richtige Richtung lenken. Gemeinsam! Wenn Du im falschen Moment schweigst und Du dann falsche Dinge sagst, dann wirst Du akzeptieren müssen, dass ich Dich morgens dafür verantwortlich mache, auch wenn Du es vielleicht nicht so gemeint hast. Das könnte eventuell eine bittere Pille sein, was uns aber auch zum nächsten Punkt bringt:

7) Take it with grace. Ritual and submission are amazing tools to refocus the mind and deescalate emotions, but the collar is not a magic ring, YOU make the magic. You make it by catching yourself, by breathing into your rituals, by transforming frustration and stress into submission and present moment awareness. Each repetition is a form of emotional alchemy much in the same way that CBT thought-stopping is, (that’s Cognitive Behavioral Therapy, not Cock and Ball Torture, you perverts)

Nimm es mit Anmut an. Rituale und Submission sind wunderbare Werkzeuge, um den Geist zu fokussieren und Emotionen nötigenfalls zu deeskalieren, aber das Halsband ist kein magischer Ring. DU machst die Magie.  Du erzeugst diese, wenn Du Dich selber fängst, wenn Du Dich in Deine Rituale atmest, wenn Du Frust und Stress in Submission und in die Aufmerksamkeit für den Moment transferierst. Durch Wiederholungen erlebst Du eine Art der Gefühlsalchemie, die wohl ziemlich nah an die Wirkung der Kognitiven Verhaltenstherapie kommt.

8) Help us to evolve. I’m talking about recognizing that every human being is a little bit lost in their own way, and the difference is that Doms don’t have someone constantly fixating on how to guide us into being better versions of ourselves. Deftly guiding power figures in the directions they need to go is the forte’ of the masterful submissive, and the difference between that and manipulation is that you always have the persons own interests at heart, even when they conflict with your own. It’s easy to love a Dom as an archetype or a caricature, but to evaluate a whole human being, and desire to kneel for them anyways is the deepest expression of love. You and I may have different toolboxes, but we are building the same house.

Hilf uns uns zu entwickeln. Ich rede von dieser Anerkennung, die jedem menschlichen Wesen immer ein wenig fehlt, jedem auf seine eigene Art. Der Unterschied ist, dass ein Dom vom Prinzip her niemanden hat, der ihn aufrichtet oder auffängt oder anspornt besser zu werden. Entgegen der sexuellen Ausrichtung benötigt ein Dom zumeist eine machtvolle, meisterliche Sub. Sie ist in der Ausführung ihrer Submissivität handwerklich gleichgestellt, wie er in der Ausübung seiner Dominanz. Der Unterschied zwischen diesem Aspekt und Manipulation ist, dass Du die Belange des jeweils anderem in Deinem Herzen trägst, auch dann, wenn diese mit Deinen eigenen gerade in Konflikt stehen. Eine Sub fühlt mehr, was der Dom braucht und stellt diese Bedürfnisse über die eigenen. Dies hat meistens auch nichts mit Sexualität zu tun, sondern es ist eine innere Haltung der Sub. Die Bestätigung, die die Sub hierfür bekommt, ist mit nichts zu vergleichen und wird 100fach vergolten. Es ist einfach einen Dom zu lieben, als einen Typ oder Karrikatur, aber ihn ganzheitlich mit all seinen Fehlern und Schwächen zu sehen und dennoch das Bedürfnis haben vor diesem Menschen nicht knien zu müssen, sondern es einfach zu wollen, ist innerhalb des BDSM wohl der größte Liebesbeweis. Du und ich haben vielleicht unterschiedliche Werkzeugkästen, aber wir bauen am gleichen Haus.

9) Stick around. Fact is, most subs vanish as soon as the honeymoon wears off. This phenomenon of women who beg for submission then pull the ripcord at 3-7 months once it’s no longer all about them makes Doms cynical, hard, and reluctant to engage, and further shrinks the pool of the few decent guys who can do this stuff well. I think a lot of this stems from the idea that Dominance is something that’s being done to you, and not with you. If you empower yourself as a co-creator of the dynamic, you’ll be able to make it last longer. I think it might also stem from the fact that a good chunk of lifestylers (both Dom and sub) are emotionally broken jackasses. Sorry, I’m a dick.

Bleibe dabei. Fakt scheint zu sein, dass viele Subs irgendwie verschwinden, wenn der „Heiratsurlaub“ vorbei ist. Dieses Phänomen, dass Frauen um Submission betteln und dieses dann „hinterher“ nur alle paar Monate hervorzaubern möchten, macht Doms eher zynisch, hart und widerstrebend sich zu engagieren. Das ist wohl irgendwie üblich, denn es ist häufig so, dass der Mann Sex zum Stressabbau benötigt, die Frau aber wegen zu viel Stress keinen will. Dann verliert der Mann das Interesse und wenn die Frau dann mal will, hat er zu funktionieren und gleich wieder „dominant“ zu sein. Das mag eine sehr einseitige Sicht sein, ich spreche da jedoch aus leidlicher Erfahrung. Erinnert euch immer daran, was euch beide ausgemacht hat, als ihr zusammen gekommen seid. Kinder zu haben ist eine tolle Sache, die Sub ist nun Mutter, aber Kinder sind dennoch nicht der Dreh- und Angelpunkt des Universums. Eine Mutter kann weiterhin die persönliche Hure des Vaters der Kinder bleiben, Warum sollte sich die Sexualität nun plötzlich ändern? Biete Deine Ideen und Gedanken an, mache Vorschläge. Du kannst nicht davon ausgehen, dass ein Dom immer alles für Dich erlebbar machen will, wenn Du ihn dies nicht mit Dir umsetzen lässt. Selbst 24/7 lässt sich mit Kindern und Alltag leben, wenn beide es wollen.

10) Cut us some ‘effin slack for god sakes. Being a Dom is a LOT of work, it requires time, focus, and a wide open emotional bandwidth. It takes discipline to hold your ground when things are difficult, knowing that if you repair them with vanilla ‘bargaining’ tactics you will also dissolve the dynamic in the process. As a sub starts to see you as more human, it gets harder. When she/he gets to the “resistance” stage of the relationship, it gets harder. As real life starts to throw you curve balls, it gets harder. Aside from the emotional aspect of things, what it takes to keep things fresh and interesting is an aspect that is hard to appreciate until you’re the one in charge. The thing they don’t tell you about being a Dom is that even if you have the gravitas to make a girl melt, if you don’t have the creativity to constantly invent and reinvent new twists on a very old theme, you’re just a tall dark stranger standing there with your dick in your hand. Sometimes I think this is why geeks end up being better Doms than their smokey eyed, jackbooted, ‘true dom’ counterparts.

Lass uns etwas Spielraum. Ein Dom zu sein ist ein großer Haufen Arbeit. Sicherlich wird er aus der Lust gefüttert, der Sub nette Dinge anzubieten, dennoch es ist erstmal Zeitaufwand, Planung, Fokus und eine wahrlich breite emotionale Basis. Es benötigt Disziplin auf dem Boden zu bleiben, wenn Dinge schwierig werden. Wohlwissend, wenn man diese Dinge mit einfacher Feilscherei angeht, dass die Dynamik im ganzen Prozess zerstört werden kann. Wenn die Sub den Dom also mehr als Menschen sieht, wird es härter. Wenn es bei der Sub zu Widerstand innerhalb der Beziehung kommt, wird es härter. Dann kommt noch das reale Leben außerhalb der BDSM-Blase hinzu, es wird härter. Neben diesen ganzen emotionalen Angelegenheiten, wird etwas benötigt um alles frisch und neu zu halten und das ist für eine Sub schwer zu verstehen, wenn sie eben nicht in der Verantwortung ist. Nein, das ist kein Weinen. Doch gibt es eben genau so wenig naturdominante Doms, wie es eben naturdevote Subs gibt. Mehrheitlich haben beide wohl nur eine Rolle, die sie gerne annehmen. Was man einem Dom nämlich nicht sagt ist, dass auch wenn er regelmäßig in der Lage ist neue Frauen zum Schmelzen zu bringen, dass er die Kreativität benötigt sich um ein altes Thema ständig neue Gedanken zu machen, um BDSM für seine Langzeit-Sub immer frisch zu halten. Hat er diese nicht, dann ist er nämlich nichts anderes, als ein Fremder, welcher im Dunkeln steht und sich einen wichst. Deswegen glaube ich auch, dass Geeks und Nerds eher in der Lage sind als gute Doms zu enden als diese ganzen Mr. Grey’s, wo nur deren Anzug und ihr Geld wirkt. Okay, ein Geek oder Nerd im Anzug … das ist eine teuflische Kombination.

The point here is that the big “D” takes more than you think and there are going to be days, even weeks when we’re not going to be able to pull it off. I can tell you from experience that nothing means more to a Dom than when you still keep your rituals even through the thin times. Holding that space shows your strength, and you can take tremendous pride in serving with poise where your vanilla counterpart might be nagging and whining. With your devotion you pull us back like a compass, beckoning towards whats’ truly important, this secret journey of trust and growth that we are both on together.

Der Punkt ist, dass das große „D“ mehr benötigt als Du denkst und es wird Tage, vielleicht Wochen, geben, wo nicht die Spur dominantes Verhalten neu an den Tag gelegt wird. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es nichts Wundervolleres gibt als zu sehen, dass Du bei Deinen Ritualen bleibst, auch wenn es im BDSM gerade dünnluftig ist. Diese Haltung zu bewahren zeigt mir, dass Du stark bist und es willst und vielleicht auch bist. Andere „Vanilla“-Partner würden nämlich jammern und betteln und das hast Du nicht nötig. Deine Demut, Dein Warten gibt mir Antrieb, dass auch ich wieder auftanke und genau Du bist dann der Kompass, den ich brauche um mich wieder auf unseren Kurs zu bringen. Gemeinsam in die unbekannten Welten des BDSM vorzudringen.

 

Originally posted 2016-10-31 14:07:20. Republished by Blog Post Promoter

BDSM und das Alter

Ich habe heute in München ein wenig im Internet nach BDSM-Stammtischen gesucht. Nicht, dass ich welche besuchen würde (mal von der zeitlichen Möglichkeit abgesehen).

Jedoch bin ich daran interessiert zu wissen, was in den Städten so los ist, was geht, wo, und was nicht.  Und dabei bin ich auf eine „geteilte“ BDSM-Welt gestoßen, die ich aus der Swinger-Welt kenne (und nicht mag!).

Es gibt Stammtische, wo Du nur als Ü30 reinkommst und welche, wo Du als U30 keine Chance hast. Was damit verhindert wird, ist, dass der 50jährige Dom nicht seine minderjährige Sub präsentieren kann. (Das war Satire! – die gehen eh ganz woanders hin).

Ich verstehe das nicht. Ist dieser Körperkult so wichtig? Muss der ideale Partner schlank und rank sein, gut durchtrainiert, faltenlos?

Geht es nicht eher um die geistige Haltung von BDSM, welche sich auch als besonders tolerant gegenüber anderen Menschen verhalten will?

Meine Toleranz gegenüber solchen Tendenzen endet dort, wo ich diese nicht verstehe, also werde ich wohl mal in Kontakt mit diesen Gruppen treten, um zu lernen, warum sich das so entwickelt hat.

Vor die Wahl gestellt, hat wohl jeder ein gewisses Schönheitsideal vor Augen. Mir persönlich ist die Partnerin schön, die sich wissentlich und mit voller Absicht dem BDSM verschrieben hat oder verschreiben mag. Schönheit hat nichts mit Attraktivität zu tun.

Tatsache ist, dass ich eine 20jährige sicherlich gut bespielen, aber nicht mir ihr leben könnte. Stichwort: „Musik von heute“ zum Beispiel.

Aber … ich bediene ohne weiteres Wissen auch nur Vorurteile.

… bleiben Sie dran.

Originally posted 2016-04-26 11:50:02. Republished by Blog Post Promoter

Monogamie, Polygamie, Polyamorie

„Die Sub bindet sich monogam an den Dom.
Aber der Dom bindet sich nicht monogam an die Sub.“
~~ Unbekannt ~~

Eine von vielen interessanten Gesichtspunkten im BDSM und so richtig und falsch, wie Frauen und Männer grundsätzlich untereinander und gegeneinander unterschiedlich ist.

Über die verschiedenen religiösen oder gesellschaftlichen Konzepte von Monogamie, Polygamie und Polyamorie mag ich nicht im Detail eingehen.  Das hatten wir schon früher hier beleuchtet.

In meinen Augen sind die meisten Menschen der westlichen Hemisphäre weder monogam, noch polygam. Sondern irgendwo dazwischen. Die üblichen Statistiken gehen ja davon aus, dass jede zweite Frau und auch jeder zweite Mann mindestens einmal in einer Liebesbeziehung fremdgegangen sind.

Sprich: Mit meinem Herzen bleibe ich meinem Partner in jedem Falle treu, aber mit den Geschlechtsteilen nehme ich es nicht ganz so genau.

Eine ganze Industrie hat sich um diesen Aspekt aufgebaut (Internetseiten, Telefonhotlines, Smartphone Apps) und es gibt sogar Agenturen, die sich sehr wirkungsvoll darum kümmern dem gehörten Partner etwas vorzugaukeln und ihn in Sicherheit zu wiegen. Nur damit der geliebte Partner ein paar Tage mit seinem Date verbringen kann. Am Ende gibt es ja auch noch die Prostitution, die Männer nutzen, um eine andere Frau „zu haben“ und um dann heim zu fahren.

Ich erkenne darin grundsätzlich eine tief verwurzelte Sehnsucht nach Körperlichkeit, die bei monogamen Partner mit der Zeit mehr oder weniger, gewollt oder ungewollt, einschläft. Kinder, Karriere, Hobbys, Vereine, Urlaub, Geldnöte, Sorgen, Nöte verdrängen die Lust aufeinander und so gibt es automatisch Raum für andere Partner, die genau in diese Lücke springen.
Der Flirt am Arbeitsplatz, das Weihnachtsfest in der Firma – ich glaube, dass zumeist im Job fremd gevögelt wird, weil man dort ja auch täglich ist und oftmals länger „wach“ als daheim. Man hat dort die Zeit jemandem zu begegnen, den man attraktiv findet und den man nur im Bett haben will.
Man möchte sich begehrt fühlen, leidenschaftlich begehrt, weil alles andere hat man ja daheim. Und es gibt sicher nicht wenige, die genau aus solchen Affären auch die Energie für daheim ziehen. Und weil man Sex woanders hat, wird es zuhause jedoch nicht besser. Ein Teufelskreis. Abwärts.

„Und Du, was für ein Mensch bist Du? Bist Du treu, lieber Martin?“

Darauf kann ich offen und ehrlich sagen: Ja, das bin ich!
Denn ich definiere Treue mit dem Herzen und der Verbundenheit zu einer Person, nämlich Medulla. Ende. Aus. Applaus.
Ich bin nicht fähig andere Menschen so zu lieben wie sie. Das geht einfach nicht. Sicher … ich habe Lust auf fremde Haut (wie, siehe oben, fast jeder zweite Mensch). Aber ich rede darüber und wir kommunizieren offen über derlei Gelüste. Und das stärkt die Bindung zwischen uns auf ein Maß, weil wir eben nicht nur Mann und Frau, sondern auch Dom und Sub sind. Wir können uns beide darauf verlassen, dass Geschichten abseits des eigenen Bettes nicht dazu führen werden, dass wir uns verlieren. Natürlich gibt es immer ein Restrisiko – aber das ist ohne Absprachen noch viel höher.

„Dann hast Du sicher viele Frauen „abseits“ des eigenen Bettes?“

Das war mal wesentlich schlimmer, wenn ich das so sagen darf. Ich wurde nicht so geboren, wie ich jetzt bin. Vor zwanzig Jahren hätte ich sicher keine Gelegenheit ausgelassen. Und mit der Zeit habe auch ich eine gewisse Entwicklung durchgemacht, die mir gezeigt hat, dass eine offene Beziehung eben kein Freibrief ist. Man wird ruhiger, abgeklärter und weiser und ich entscheide mich sehr gewählt, welche Angebote ich annehme und welche nicht.

„Oh, dann dürfen andere Frauen sich geehrt fühlen, wenn Du sie annimmst? Du bist ja so gar nicht von Dir eingenommen, Idiot!“

Nett, dass Du das so siehst. Ich sehe das anders. Denn es ist anders herum. Ich wurde gewählt, ich wähle nicht wirklich.

Frauen brauchen eine ganze Weile, um sich ein Bild von jemandem zu machen – und das ist auch gerade im BDSM sehr wichtig. Mir wurde gesagt, dass ich durchaus den Eindruck eines Axtmörders gebe, je nachdem wie ich tweete und wonach mir in diesem Moment der Sinn steht (Stichwort: #Morgengedanken, #Mittagsgedanken, #Abendgedanken, #NTL auf Twitter).
Aber man kennt mich ja nur vom Schreiben und niemand ist die Summe seiner Tweets. Da ist sehr viel Erklären, Beschreiben und sich unterhalten dabei, bevor es überhaupt zu irgendwelchen Ideen außerhalb des eigenen Bettes kommt. Und deswegen sind einige Kontakte aufgekommen, wurden abgebaut, neu aufgeflammt, im Schwebezustand, haben sich erledigt.

„Okay, ihr habt also einen Deal. Wie lautet der?“

Es gibt zwei Deals.
Der offizielle Weg ein Date mit mir zu bekommen ist über Medulla zu gehen. Sie wird nicht die Entscheidung treffen, aber sie hat ein valides Recht in meinen Augen zu wissen, ob sich jemand zu einem 3er verabreden will oder ob eine Frau sich mit mir alleine verabreden will. Und ich verlasse mich sowohl auf ihr Urteil, aber vielmehr auch auf ihr Vetorecht.
Sie ist keine Hürde, aber die erste Instanz.
Sie beißt nicht und schiebt niemanden grundlos weg.

Also entweder eine DM an @hirnventrikel auf Twitter senden oder eine eMail an sie@training-of-o.de senden.

Der andere Weg ist auch offiziell zwischen uns vereinbart, dieser bleibt jedoch geheim. Und das ist auch gut so :-

Originally posted 2016-05-26 20:21:26. Republished by Blog Post Promoter

Spielregeln (oder: Wenn ich alleine bestimmen wollte)

Doms haben Regeln. Diese können mehr oder weniger ausgetüftelt sein und unterschiedliche Wege ins Reich des BDSM ausschmücken. Unterschiedliche Doms haben unterschiedliche Regeln und diese wiederum sehen sie mehr oder weniger als gesetzt.

Es gibt Doms, die sagen, wenn Du das und das nicht zu tun bereit bist, dann brauchst Du gar nicht erst anzutreten. Denn Regeln sind für Subs und deren konsequente Ausführung durchzusetzen ist die Angelegenheit des Dom. In welcher Form, Farbe und Varianz auch immer.

Ich habe hier mal ein paar Dinge aufgelistet, die für mich wichtig sind. Natürlich habe ich keine Probleme, wenn Dinge gleich zu Anfang befolgt werden … sonst würde es ja nicht hier stehen 😉

Triggerwarnung: Es handelt sich hierbei um Dinge, die dazu führen könnten, sich dumm, doof, fett oder sonstwie zu fühlen. Das ist weder beabsichtigt, noch in irgendeiner Form gewollt. Es handelt sich um reines Kopfkino und auch ein Dom darf mal Wünsche äußern. Nichts von alledem ist in Stein gemeißelt, vor allem vor dem Hintergrund des An-Sich-Selbst-Herunterschauens. Deswegen bitte bis zu Ende lesen.


Kleide Dich sexy
Es gibt keine sexy Hosen – ganz einfach.
Du kommst zu mir, weil ich mich an Dir und Deinem Körper berauschen soll. Also verberge diesen nicht vor mir.

Trage stets HighHeels
Flache Schuhe sind ein Abtörner. Punkt.
Und ich habe nichts über die Höhe der Absätze gesagt.

Höre aufmerksam zu
Du willst etwas von mir lernen, also lass es mich auch erklären. Du wirst genug Gelegenheit haben Bedenken zu äußern.

Entschuldige Dich nicht
Deine Entschuldigungen interessieren mich nicht. Tue das was ich Dir sage, und wenn Du es nicht tust, werde ich Dich bestrafen. Ganz einfach.

Sei aufmerksam
Es ist mir egal, wie dominant Du im „realen Leben“ bist. Du bist zu mir gekommen, um Deine submissive Seite zu finden. Bemühe Dich es mir recht zu machen und biete Dich meinen Launen auch von Dir aus an.

Befolge die Kleiderordnung
Zu bestimmten Anlässen und an bestimmten Orten ist die Kleidung zu tragen, die ich bestimme. Denke nicht darüber nach, wie andere Dich anschauen, schließlich geht es darum MIR zu gefallen. Alle anderen sind bedeutungslos für Dich.

Sei niemals arrogant
Ich kann vieles ab, aber das Herabwürdigen meiner Position in jedweder Form, vor allem in der Öffentlichkeit, wird mit Strafen von der „roten Liste“ bestraft.
Du stehst nicht auf Natursekt? Also werde ich Dich anpissen.
Ganz einfach. Du kannst froh sein, wenn ich dieses nicht an Ort und Stelle ausführe.

Lange Haare
Lange Haare sind mindestens schulterlang und trage Deine Haare stets offen. Du hast kurze Haare? Du kannst gehen.
Kurze Haare sind unweiblich. Punkt.

Rasiere Dich
Du bist grundsätzlich haarfrei und zwar überall am Körper. Es müssen medizinische Gründe vorliegen dem nicht nachzukommen. Und nein … ich mag keine kleinen Dreiecke oder Striche oder sonstwas.

Bleibe Mensch
All diese Regeln zu befolgen ist ein erheblicher Aufwand und dies wird nicht von Anfang an gelingen. Habe Mut Dich dazu zu bekennen, dass Du nicht perfekt bist. Denn ich bin es auch nicht. Das ist keine Schande. Niemals werde ich Dich für etwas bestrafen, was einfach nicht geht. Und dass ich Dir Dinge durchgehen lasse ist auch keine Führungsschwäche. Mir liegt es daran, dass Du Dich all diesen Dingen soweit näherst, wie es geht.
Sie sollen in Fleisch und Blut übergehen und vielleicht suchst Du Dir einfach die einfachen raus? In meiner Gegenwart keine Hosen zu tragen, sollte nicht so schwer sein oder? Du magst aber Deine kurzen Haare? Vielleicht kannst Du mit einer Perücke genau die Person erst sein, weswegen Du zu mir kommst?
Solange Du mir zeigst, dass Du Dich bemühst wird Dir kein Leid geschehen, wenn ich aber sehe, dass Du schludrig bist, dann greife ich durch.
Hast Du übrigens bemerkt, dass in diesen Regeln nicht mal was mit Sex steht? Oder Nacktheit? Oder Fotos? Oder so?


Durch eine Twitterumfrage wurde dieser Blogbeitrag bestimmt:

https://twitter.com/Falbalus/status/748244779440345089

Originally posted 2016-06-30 13:14:44. Republished by Blog Post Promoter