Gedanken

#CircleOfFalbalus … #TheTrainingOfO … #SecretNight

Wenn ich so an die kommende #SecretNight denke, dann huscht mir ein leichtes Lächeln über die Lippen. Das hat nicht mal was mit Dingen zu tun, von denen niemand im #CircleOfFalbalus etwas wissen sollte. Sondern einfach, dass mein Vorstoß in Richtung „Themenabend“ generell Früchte trägt.

Die Idee einen „Abend der O“, eine ausgewiesene Natursekt-Party oder eventuell eine Sklavenversteigerung, oder oder oder, auszugestalten stößt nunmehr wirklich auf nicht mehr taube Ohren. Und das ist eine gute Sache. Gutding will eben Weile haben und diese Geduld hat sich nun bewährt. Eventuell ist mit einem ersten Themenabend bereits in 2017 zu rechnen, jedoch halte ich persönlich 2018 für wahrscheinlicher.

Die kommende #SecretNight wird eher ruhig werden. Jedoch werden meine Damen im #CircleOfFalbalus ganz bestimmt auf ihre Kosten kommen. Diesen Umstand bitte ich einstweilen zu notieren ;-). Außerdem habe ich auf der Teilnehmerliste den einen oder anderen Twitterer gesehen. Und an diese richten sich nun folgende Worte:

Ich bin dort mit meinen Damen zuvorderst. Wenn eine Dame von mir bespielt werden möchte, dann kommt deren Herrschaft auf mich zu. Eine andere Ansprache mag ich für den 07.07.2017 nicht akzeptieren. Eine Vorab-Kontaktaufnahme über eMail oder WA ist nicht erforderlich. Ich entscheide soundso spontan (auch im Schulterschluß mit meinen Damen), ob überhaupt etwas geht oder nicht.

Ich mache mich nun daran, den Newsletter für die #SecretNight zu versenden -> https://www.training-of-o.de/blog/newsletter/

Wie entstehen Rituale …

Wie in jeder Beziehungsform entstehen mit der Zeit mehr oder weniger liebgewordene Rituale, die das gemeinsame Miteinander prägen. Dinge, über die nicht mehr gesprochen werden muss. Weil sie eben klar und deutlich vereinbart oder erlebt (im wahrsten Sinne) sind. Im speziellen Fall des BDSM (zumindest bei mir) gibt es irgendwann Rituale. Die alten Hasen und Häsinnen werden sich in folgendem Beispiel sicherlich wiederfinden.

„Mein Wunsch ist es Dich und Deine Anwesenheit zu genießen. Da ist mir nicht nach Züchtigung, sondern nach Nähe, Wärme und Liebe. Etwas, was uns tiefer verbindet. Wenn ich Dich also darum bitte, mich zu waschen, dann wünsche ich folgendes ….“. Es folgt hier eine Aufzählung von Dingen, die der Dom dann gerne spüren will.

Es wird vielleicht nicht immer alles von Anfang an klappen, aber mit jedem Durchspielen wird die Sub dann sicherer und irgendwann reicht nur die Äußerung des Wunsches aus, um das Ritual komplett und ohne weitere Worte ablaufen zu lassen. Und während das Ritual läuft genießt man sich. Dabei kann man durchaus eine leichte Plauderei anfangen oder Pläne besprechen. Aber nichts Tiefschürfendes. Was in diesem Falle zählt ist die pure Lust. So gibt es noch Rituale zur Begrüßung, zur Verabschiedung … Dinge, die von alleine ablaufen dereinst. Es gilt Positionen einzunehmen, sich an- oder auszuziehen, bestimmte (sexuelle) Handlungen vorzunehmen.

Dabei ergeben sich nicht immer Rituale. Doch ich denke, dass Rituale grundsätzlich Sachen sind, die Dom und Sub mehr miteinander verflechten. Wie eben in jeder anderen Beziehung auch. Und das ist auch gut so. Denn in diesen Ritualen hat man sich eingefunden und fühlt sich sicher und wohl.

Es geht aber auch nicht immer um zärtliche Nähe. Es können auch Rituale durch klare Anweisungen  („Knie nieder!“) oder durch pures Verhalten des Herrn (Geräusch, wenn er die Treppe hochkommt) getriggert werden. Je intensiver die Beziehung zwischen Dom und Sub ist, desto mehr Rituale spielen sich ein.

Ich habe davon gehört, dass eine Sub alleine vom Klang seiner Stimme am Telefon zu 95% ableiten konnte, wie der weitere Verlauf des Abends werden wird. Und sich eben auch darauf einstellen, ob es eher schmusig oder verstärktes Aua sein würde.

DER WUNSCHZETTEL UND DIE LIEBE „O“

Liebe „O“,

Dein Wunschzettel interessiert mich nicht die Bohne. Es ist mir relativ egal, wo genau Dein Kink liegt und was Du gerne erleben möchtest. Denn es sollte zuvorderst wichtig sein zu wissen, was ich möchte. Und alleine aus dem Bedienen meines Kinks darfst Du Dir Deine Lust ziehen. Falls mein Kink tatsächlich zu Deinem passt, dann hast Du Glück gehabt.

Du warst lange genug meine Sub um für Dich herauszufinden, ob ich als Deine Herrschaft tauge oder nicht. Und wenn Du um die Aufnahme als „O“ bittest, also defintiv auch „O“ werden möchtest, dann wirst Du genügend Gelegenheiten bekommen haben, mich abzuchecken auf der einen und auch Dich selber zu prüfen, ob Du mit mir klar kommst.

Was hinter dem Startpunkt für „The Training of „O““ liegt, obliegt meiner Erfahrung mit Dir als Sub und auch dem, was ich denke, was Du leisten kannst. Du kannst Dir sicher sein, dass ich Dich nicht in Situationen bringen werde, denen Du physisch oder psychisch nicht gewachsen bist. Dennoch erwarte ich von Dir den völlig offenen Umgang mit meinem Kink unter Rücknahme Deines eigenen.

Das ist der Deal. Nicht mehr. Und nicht weniger.

Der Wunschzettel und die liebe Sub …

Liebe Sub,

lass‘ Dir mal das Eine gesagt sein: Wir sind ein Team. Okay, ich bin eher oben und Du bist eher unten. Dieses Herrschaftsgefälle und so. Aber am Ende sind wir immer ein Team.

Und in so Teams gibt es so „Besprechungen“ … würde ich mal behaupten. Diese dienen unter anderem dazu, dass man sich gegenseitig Dinge erzählt. Dinge, die schlecht sind, Dinge, die blöd sind, Dinge, die gut sind, Dinge, die toll sind. Also irgendwie alles. Wenn Du also irgendwas bei mir / an mir vermisst, dann bitte ich Dich darum dies klar und deutlich zu äußern. Ich würde Dir nämlich ganz exakt das Gleiche antun. Wir müssen an unserer Beziehung rumschrauben dürfen, denn ansonsten driften wir, wie jede andere Beziehung auch, irgendwie völlig auseinander.

Du musst Dir halt nur gut aussuchen, welche Dinge Du auf Deinen Wunschzettel schreibst. Denn es liegt an mir, wie ich das interpretiere und ggfs. auch umsetze. Und die Betonung liegt durchaus auf „ggfs.“. Denn Dinge, die mir nicht liegen, die mache ich nicht. Aber darüber wirst Du Dir sicher im Klaren sein. Es gibt also eine Berechtigung für den Wunschzettel, aber keinen Anspruch auf Erfüllung. Oder eine exakte Zeitangabe und eine klare Kommunikation, wann, wie und wo es umgesetzt wird.

Wunschzettel helfen mir zu wissen, wo Dein Kink liegt und ich denke, ich sollte das wissen. Alles klar? Dann ist es … gut 🙂

 

https://tarasropes.wordpress.com/2017/06/21/wunschzettelmeta/

 

Depression und BDSM

Vielleicht ist es ein sehr gewagter Gedankengang, dennoch möchte ich mich dazu äußern.

Depressive Menschen sind nicht gleich depressive Menschen. Wie auch Menschen unterschiedlich sind, so ist auch die Art der Depression verschieden ausgeprägt. Einige kommen gut damit klar (und gelten so auch als „stabil“). Andere brauchen den regelmäßigen, persönlichen Kontakt zum Therapeuten um sich gerade richten zu lassen (und gelten so als „instabil“). Und ja, dazwischen ist sehr viel Grau oder Bunt, je nach Sichtweise.

Ich selber zähle mich zu den stabilen Menschen. Meine dunklen Momente im Leben sind gekennzeichnet von den üblichen Verlustängsten. Dabei geht es um emotionale Dinge, wie die Liebe zB. Ab und an drehen sich auch bei mir Gedanken im Kreis, ob ich alles richtig mache. Ob ich gut genug bin. Ob ich mehr machen soll. Mein persönlicher Vorteil ist, dass ich mich mit anderen Menschen über meine Gedanken austausche. Sei dies auf Twitter, per WhatsApp und eben auch im Äußersten durch persönlichen Kontakt. Und dabei wird mir immer wieder bescheinigt, dass sich meine Depressionsfähigkeit eher im Promillebereich befindet. Weil diese Gedanken einfach ziemlich schnell wieder weg sind.

Die Art und Weise, wie andere auf mich reagieren und auf mich zugehen, zeigt mir, dass man mir vertraut. Dinge erzählt, die auch bei einem Therapeuten gut aufgehoben wären. Und was mir immer wieder gesagt wird ist, dass depressive Menschen BDSM auch deswegen haben wollen, weil sie in dieser Zeit wirklich nicht nachdenken müssen. Art und Umgang meinerseits erlaube keine Gedanken in die reale Welt. Ich sei fokussiert auf mein Gegenüber und Stunden mit mir erlauben „Urlaub vom Alltag“. Zusätzlich wird jedoch auch betont, dass zwar verschiedene Depressionen vorliegen, die aber niemals nicht mein Problem sein werden. Ich sei eben kein Therapeut, sondern eine Möglichkeit.

Und wisst ihr was? Deswegen fühle ich mich nicht als Hure. Denn die Gefühle, die man mir entgegen bringt sind echt. Und nie verfälscht. Und selbst wenn doch, dann sei es eben so. Wenn jemand mehr die Hand liebt, die schlägt, als den Mann, dem die Hand gehört, dann soll mir das auch recht sein. Ich erfülle dann eben „nur“ einen Zweck und mal unter uns: Sind Spielbeziehungen nicht auch irgendwie „Zweckbeziehungen“? Solange das Gefühl „drumherum“ stimmt und ich es schaffe einer Frau Ruhe und Zufriedenheit zu schenken, glaubt mir, das hilft auch mir.

Depressive Menschen betonen, dass es nicht Zweck des BDSM sei sich schlagen zu lassen, damit man nicht zur Therapie gehen müsse. Und nur reflektierter Umgang mit der eigenen Depression erlaubt überhaupt eine solche Ansage. Und das Vertrauen, welches in mich gesetzt wird macht mich „stabil“. Und es geht dann auch postwendend wieder an den Absender zurück.

Durch den Umgang mit depressiven Menschen habe ich mehr über mich erfahren, als es mir jemals ein anderer stabiler Mensch erzählt hat. Und dafür bin ich sehr dankbar. Und schenke dann auch einfach nur meine Hand, die schlägt und stelle den Mann mit der Hand in den Hintergrund.

After Porn Ends 2 – #gedankenverloren

Ich hatte schon den ersten Teil als externe Sicherungskopie auf YouTube gefunden und war froh, dass er doch tatsächlich auf Netflix zu finden ist. Das soll nun keine Werbung für Netflix sein, aber irgendwie dann doch. Selten findet man Dokumentationen, die sich ernsthaft mit dem Thema Pornographie auseinander setzen und (natürlich) neben ein paar Titten, echte und wahre Geschichten aufzeigen.

Nun fand ich per Zufall den zweiten Teil und habe ihn dann auch gleich verschlungen. Und weil das noch nicht alles ist, kommt er auch nicht synchronisiert daher und deutsche Untertitel hat er auch noch nicht. Perfekt für mich 🙂 Ich muss nicht immer alles 1:1 verstehen … vieles ergibt sich einfach, wenn man sich auf sein Schulenglisch berufen kann. Also: Licht aus – Film Ab.


Wie wohl so ziemlich jeder bin auch ich Pornokonsument. Und an einer Stelle gibt eine Darstellerin auch gleich die Kehrseite der Medaille preis. Jetzt, wo sich wirklich jeder eine HD-Kamera kaufen kann und sein Schlafzimmer in ein Studio verwandelt fallen die Preise und die Budgets. Es wird immer schwieriger wirklich Pornostar zu werden, und die die es sind, machen viel mehr als noch früher. Oder sie verstecken sich in kleinen speziellen Spezialnischen. War es früher möglich davon wirklich und gut zu leben, scheint dies heute nicht mehr der Fall zu sein und die ausgewählten Menschen erzählen wahrhaft unterschiedliche Geschichten.

Am Ende steht bei mir immer folgende Frage: Wenn doch Pornos so geil sind und der masturbierende Kunde dankbar für die Bilder ist, warum werden die Darsteller so stigmatisiert und finden „After Porn Ends“ kaum Anschluss an die reale Welt? Ähnliches gilt ja auch für Prostituierte. Man(n) liebt sie, aber später in die Firma will Man(n) seine ehemalige Stammhure auch nicht einstellen. Und es stellt sich mir die Frage, warum junge Mädchen heute wirklich noch auf die Idee kommen, mit ein wenig „Beine breit“ vor der Kamera reich und berühmt zu werden, wenn die durchschnittliche Karriere maximal vier Monate (VIER! MONATE!) anhält?

Meine persönliche Begegnung hatte ich Anfang der 90er mit Sarah Young, einer jungen Britin, welche damals mit eigenem Label durch Deutschland tourte. Sie hat Männer mit ihrer eigenen Vorliebe für Facials („ins Gesicht spritzen“ Die Red.) verrückt gemacht und gleichzeitig auch darauf sozialisiert. Geschluckt wurde niemals. Aber gerade das scheint in der heutigen Pornokultur Gang und Gebe zu sein. Eine Darstellerin, die nicht (irgendwann mal) schluckt, kommt nicht vor die Kamera. Die Szenen werden immer heftiger, weil man mit „Stino“-Sex nichts mehr verkaufen kann. Der werte Leser sollte sich mal in den Archiven von Maxdome umschauen im Fach „Erotik“. Da gibt es wirklich einige sehenswerte Filmchen und ja, ich würde sagen, einige sind tatsächlich pornografisch. Da heiratet zwar auch niemand, aber man muss inhaltlich den Kopf einschalten um den Film zu verstehen.

Nein, ich hatte körperlich nichts mit der Dame zu tun, aber wir liefen uns beinahe in Köln über den Haufen Ecke Hohenzollernring/Rudolfplatz. Ich auf dem Weg zur Straßenbahn und sie auf dem Weg ins Dr. Müllers wegen des Promoauftrittes. Später erinnerte ich mich daran, dass ich vergessen hatte um ein Autogramm zu bitten. Meine Mutter erzählte mir mal, dass ihr Ähnliches mit Ephraim Kishon passiert sei. Der „Unfall“ geschah auf der Kölner Pfeilstraße. Ich glaube aber, dass meine Mutter bis heute nicht weiß, wer Sarah Young ist 😉

 

After Porn Ends 2 …

 

#gedankenverloren – Wie real ist „O“ möglich?

Subs sind so unterschiedlich, wie Sandkörner in der Wüste unterschiedlich sind. Gleiches gilt auch für Doms. Aber die Vorstellung, dass jeder Topf ganz exakt seinen Deckel findet, ist ebenso irrig, wie in der herkömmlichen Partnerwahl auch.

 

Es braucht schon wirklich eine ganz gehörige Portion Zufall, wenn es wirklich passt. Und wenn die Sub dann auch noch Lebensgefährtin ist/wird, was kann man dann noch mehr wollen?

 

Meiner Meinung nach suchen viele Submissive genau diesen Typen. Er soll frei sein, verfügbar sein, ganz genau ihrem Kink entsprechend, aber auch heiraten und Kinder wollen. Ist das am Ende nicht ein wenig zu viel verlangt? Schädigt man eine funktionierende D/s-Beziehung durch die Liebe?

 

Wie in jeder Beziehung verändern Kinder die ganze Welt. Es ist eben nicht mehr möglich seine Sub zu jeder Tages- und Nachtzeit durch die Wohnung zu treiben. Auf der anderen Seite zieht sich eine Frau grundsätzlich wohl immer durch das Mutterwerden/-sein ein wenig vom Mann zurück und widmet sich, völlig verständlich, ihrem Mutterinstinkt. Mal ganz abgesehen davon, dass viele Männer die Mutter ihrer Kinder nicht mehr als private Hure rannehmen möchten und auch ihren Anteil zum Niedergang des D/s beitragen.

 

Ist es also wirklich „O“, wenn man es Teilzeit betreibt?

Oder benötigt „O“ zumindest einen Dom, der nicht ihr Lebenspartner ist, damit es keinen Alltag gibt?

Ist es also für einen Dom nur dann möglich eine „O“ zu führen, wenn er eben auch ihr Leben finanziert, damit sie wirklich 24/7 „O“ sein kann?


Und ist das nicht schon eine Form der Prostitution?

 

Bitte nicht falsch verstehen: Ich bin mit meinem Beziehungsgeflecht völlig zufrieden. Ich habe im #CircleOfFalbalus meine geliebte Hirnventrikel, die als Alleinerziehende (wir wohnen nicht zusammen) nicht 24/7 machen kann (geschweige denn will) als Sub und mit Tara eine Sub, die Studentin ist, aber eben auch im universitären Klein-Klein einfach mal abtauchen muss.

#TheTrainingOfO – Der Werbeblock ;-)

„Ich habe da mal was vorbereitet.“ – Max Inzinger, Fensehkoch im ZDF, 70er Jahre.

Extrovertiten haben ein Problem. Sie müssen irgendwie ihre Worte zu Gehör bringen. Mal ganz abgesehen, dass da was mit dem JoyClub läuft, starte ich nun einen Versuch mein Thema nicht nur im JoyClub auf einer Homepage darzustellen. Ich habe auch eine FaceBook-Gruppe dazu aufgemacht. Mein Ziel ist es, nach wie vor, meine Gedanken Frieden stiftend unter das Volk zu bringen, welches sich dafür interessiert.

Es wird Dinge geben, die nur im JoyClub stehen, andere nur hier im Blog und wieder andere nur bei Facebook. Was auch damit zu tun hat, dass es tatsächlich unterschiedliche Zielgruppen sind. Ich entschuldige mich bei den acht Menschen, die ich bei der Erstellung der Gruppe direkt mal reingenommen habe. Irgendwie musste ich das so tun 😉

Viel Froide und schöne Pfingsten.

Master Falbalus

Das erste Date … Neuauflage

„Wenn Du Dinge nicht wissen willst, dann frage nicht danach.“ ~~~ Falbalus ~~~

Irgendwann habe ich mich mal darüber geäußert, worauf Sub beim Date mit einem Dom achten sollte. Dabei ging es mir mehr um den Sicherheitsaspekt (welcher wesentlich wichtiger ist, als alles andere!). Heute möchte ich euch mal auf die „Fashion Week“ mitnehmen.

Was zieht Sub denn so an?

Generell ist das nicht so einfach zu beantworten. Manche Doms wünschen sich gleich von Beginn an eine extrem sexy Dame, manchen ist das völlig Wurst. Trifft man einen Dom, will man eher keinen Partner fürs Leben, sondern einen Partner für spezielle sexuelle Vergnügungen.

Oftmals wird es so sein, dass die Sub eine eigene Vorstellung von erotischem Outfit hat. Sie weiß, was ihr steht und was nicht. Und, bitte, genau das zieht dann auch einfach an. Ein erstes Date ist keine Wunschvorstellung für den Dom. Stellt man einem Dom nämlich die Frage, was er gerne so sieht, weil frau sich danach richten will, erlebt man eventuell, dass seine Kleiderwünsche (noch) nicht im Mindesten erfüllbar sind oder nicht der eigenen Erotik entsprechen. Und dann wird frau mit etwas konfrontiert, was frau eventuell gar nicht will: „Er findet diese und diese Kleidung nicht sexy.“ … und nicht wenige interpretieren damit: „Er findet mich nicht sexy!“ … perfektes erstes Date.

Tut euch einen Gefallen und fragt nur dann nach besonderen Wünschen, wenn ihr auch bereit seid, diesen zu entsprechen. Noch seid ihr ja nicht seine Sub und dürft und sollt mit seinen Wünschen spielen. Wenn seine Wünsche den euren nicht entsprechen, dann sprecht es an und bleibt dabei. Slipless beim ersten Date kann eine anregende Sache sein, aber es muss euer Ding sein und nicht seines. Es spricht nichts dagegen dem Wunsch nach Slipless zu widersprechen und dann doch slipless zu erscheinen 😉

Wenn es aber genau euer Ding ist, seinen Wünschen ganz exakt zu entsprechen, dann variiert dabei auch nicht rum. Möchte er gerne in einen tiefen Ausschnitt schauen, dann lasst diesen Loop auch weg, der den Ausschnitt verdeckt.

Zu was ihr euch auch immer entscheidet: Bleibt bei euch selbst. Kein Dom wird das nicht nicht verstehen.
Und die, die das nicht verstehen, können wahrscheinlich soundso nicht euer Dom werden.

#CircleOfFalbalus – The Second Avengress … farewell.

„Es gibt einen Grund für alles. Und den gilt es zu respektieren.“

Die letzten Wochen waren extrem intensiv für mich. Sie waren geprägt von intensiven Gefühlen, Gesprächen, Intimität. Beflügelt durch ein gemeinsames Wochenende und ihrem Wunsch nach Aufnahme in den Zirkel nahmen die Dinge ihren Lauf. Nur … es war nicht einfach.

Es gelang mir nicht erfolgreich Dir das Gefühl zu vermitteln, dass es nach dem formalen Treffen mit Hirnventrikel wirklich losgehen kann.
Auf der anderen Seite warst Du geplagt von ständiger Eifersucht gegen über Hirnventrikel und Tara. Und ich kann das nachvollziehen.

Schließlich würde ich nach gemeinsamer Zeit Dich alleine in Deiner Welt zurück lassen, weil da niemand ist, der Dich auffängt. Schließlich habe ich Hirnventrikel und Tara ihren Batman. Du müsstest das alles mit Dir alleine ausmachen und das würdest Du auf Dauer nicht schaffen. Es würde also immer wieder zu Situationen kommen. Und deswegen willst Du mich vielleicht als Dom, aber eben nicht Sub im Zirkel sein. Da Du dies jedoch nicht bekommen kannst, nimmst Du nun Abschied.

Aber es lag garantiert nicht nur bei Dir alleine. Vielleicht habe auch ich mich zu sehr engagiert und mich von meinen eigenen Emotionen leiten lassen und so eine Welt erschaffen, in welche Du Dich einfach hingeben musstest. Du warst bereits früher über längere Zeit eine heimliche Geliebte und somit repräsentiere ich wohl alles, was Du gerade nicht wolltest. Und doch waren wir einander sehr verbunden. Weil ich Dich wollte und Du mich. Der Vorteil wäre gewesen nicht nur heimliche, sondern auch „bekannte“ Geliebte zu sein.

Und das wäre mit Sicherheit ein Schritt nach vorne. Einfach das annehmen, was geht und nicht darüber reden, was nicht geht. Und dann schauen, was wirklich geht.

Was ich nicht verhindern kann ist, dass Hirnventrikel und Tara über mich schreiben. Und ich möchte das auch nicht, denn beide sind Teil von mir. Und ich hätte mich sehr darüber gefreut auch Dich in meiner Timeline zu erwähnen, doch ich komme zum Schluss, dass es sinnvoll gewesen ist Deinen Namen nicht zu nennen.
Weder im Blog, noch auf Twitter. Denn hätte ich das getan, dann würdest Du nun nach Deinem Rücktritt vom Antrag vielleicht blöder dastehen als ich?
Wärest Du dann nicht eher die „Braut, die sich nicht traut.“? Oder so?

Tatsächlich habe ich sicherlich in der Kommunikation versagt und bin Dir doch mehr entgegen gekommen als üblich. Ich war bereit mich vor Dir völlig zu entblößen und am Ende habe ich das auch getan. Du hast Dich nun aus Deiner Motivation heraus gegen mich entschieden. Und ich werde das nicht aufhalten. Denn ich schütze das, was ich habe und lade zu mir ein, statt das was ich habe hinter mir zu lassen und in eine vielleicht aufregende, aber unsichere Zukunft zu gehen.

Es war mir eine Ehre mit Dir Zeit verbringen zu dürfen. Und ich wünsche Dir auf Deinem Weg in die Zukunft wirklich und von Herzen alles Liebe und Gute.
Ich bin Dir weder böse noch sauer, ein wenig traurig. Aber das ist nun mein Problem.

ps // Von Beileidsbekundungen bitte ich abzusehen. Gilt bitte für alle. Einfach nur lesen und feststellen, dass Dinge auch mal gehörig schiefgehen.

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