Das wahre Leben

And suddenly …. (Teil 1)

… there came an eMail.

Dieses Blog war nicht lange online. Vor ein paar Tagen fischte ich eine eMail, die sowohl an meine Frau, als auch an mich gerichtet war.

Darin beschrieb Konstantin* seinen Wunsch, seine Sub Maria* durch mich strafen zu lassen. Das wäre nun nicht sonderlich ungewöhnlich, da in vielen Köpfen von Doms der Wunsch besteht, deren Sub durch einen anderen Dom prüfen zu lassen. Dabei geht es darum, dass die eigene Sub zu ihrem Dom soviel Vertrauen hat, dass sie sich einem anderen Dom hingibt und ihr nichts geschehen wird.

Aber dieser Fall war dann doch etwas anders gelagert. Konstantin* ist Rollstuhlfahrer und hatte bisher mit seiner Sub Maria* noch nie körperlichen Kontakt. Die beiden Wesen trennen fast 400 km voneinander und auch die jeweiligen persönlichen Umgebungen, beide mehr oder weniger mit ihren Partnern in einer WG lebend, machen es zumindest für Konstantin* schwer sich für ein Date loszueisen; mal abgesehen davon, dass er die physische körperliche Präsenz wohl nicht auf die Reihe kriegen würde. An dieser Stelle lassen wir die moralische Diskussion einfach mal beiseite und der werte Leser bleibt bitte tolerant und offen.

Seine Schilderung war so verblüffend offen und ehrlich und so voller Gefühl für seine Sub, dass ich mit meiner Frau die Köpfe zusammensteckte und wir uns fragten, wie wir hier wohl helfen können. Konstantin* bat darum, dass ein anderer Mann seiner Sub* an seiner Stelle die körperliche Zuwendung gibt, die halt ab und an notwendig ist. Die Selbstzüchtigung von Sub Maria* würde irgendwann ihre Grenzen finden und sie sei es wert berührt zu werden von jemandem, der das kann.

Was für eine Ehre!

Schnell begannen wir ein paar eMails auszutauschen und ziemlich zügig konnte ich mit meiner Frau ein Setup ausbaldowern und auch mit Sub Maria* in Kontakt treten. Zu diesem Zeitpunkt arbeitet Konstantin* an einer grünen und roten Liste für seine Sub und die Damen kümmern sich um einen Termin.

(*Namen geändert)

Originally posted 2016-05-05 21:51:32. Republished by Blog Post Promoter

Secret Night vom 03.03.2016 – Aus der Sicht von „M“

Heute war einfach nichts so gelaufen, wie sie es sich vorgestellt hatte. Der Tag hatte einfach zu wenig Stunden für das Pensum, das täglich anfiel. So stieg sie etwas gehetzt und angespannt ins Auto. Sie hatte sich für halb neun verabredet. Das Navi zeigte eineinhalb Stunden Fahrt an und es war fast sieben Uhr. Als sie den Zündschlüssel drehte, blinkte die freundliche Erinnerung auf, dass ein Auto zum Fahren nun mal Treibstoff benötigt und sie doch bitte baldmöglichst tanken möge.

Sie schlug mit den Händen aufs Lenkrad und fluchte vor sich hin. Verdammt! Sie sah aus wie eine Hure und sollte so die örtliche Tankstelle aufsuchen? Und die Zeit wurde auch noch knapp. Na Klasse!

Es half ja alles nichts. Mit dieser minimalen Tankfüllung würde sie nie ihr Ziel erreichen.

Wie üblich an einem Freitagabend war die Tankstelle gut besucht. Bevor sie aus dem Auto stieg zupfte sie sich die Strümpfe noch etwas höher und bemühte sich den Rock zumindest über den oberen Spitzensaum der Stümpfe zu ziehen. Mit erhobenem Kopf stieg sie aus und ignorierte alle anderen Tankstellenbesucher. So wusste sie nicht ob man sie überhaupt wahrnahm und das war ihr ganz recht. Nur die Dame am Schalter kannte sie vom Sehen und konnte sich einen verwunderten Gesichtsausdruck nicht verkneifen.

Läuft ja, dachte sie, als sie wieder ins Auto stieg und kritisch die Uhr im Blick hatte. Sie hasste Unpünktlichkeit.

Die Fahrt verlief zum Glück problemlos und ohne weitere Verzögerungen. Sie freute sich, als sie eine Punktlandung vor dem Club hinlegte.

Herr F. wartete bereits vor der Tür und nahm sie freundlich in Empfang. Sie war bisher der einzige Gast und kam so in den Genuss einer kleinen privaten Führung durch die Räumlichkeiten. Es war leicht verwinkelt und verschiedene Beleuchtungen schufen eine angenehme Atmosphäre. Es gab diverse kleine Zimmer mit frisch bezogenen Betten, einen Verhörraum mit Andreaskreuz, eine Dachterrasse, eine Sauna und einen Pool, sowie einen Whirlpool. Es war überall warm und es roch angenehm. Die Herren am Empfang und an der Theke waren sehr freundlich und zu Späßen aufgelegt.

Herr F. legte ihr das Halsband an. Ihre Order war klar und einfach. Sie begleitete Herrn F. und sollte ihm stets zur Verfügung stehen, es sei denn seine Frau würde ihre Dienste in Anspruch nehmen wollen. Sie war entspannt und fühlte sich sicher.

Die ersten Gäste trafen ein und wurden persönlich begrüßt. Sie wurde als M. vorgestellt. Nach zwei weiteren Hausführungen sammelten sich die Anwesenden entspannt an der Theke im Hauptraum. Dort luden eine große Couch und ein offener Kamin zum Verweilen ein, ein großes Andreaskreuz machte Lust auf mehr und kleinere Tische und Stühle waren auf einer leichten Empore für das Abendessen bereits vorbereitet.

Die meisten kannten sich bereits und genossen Getränke und Gespräche an der Theke. Wer aufmerksam war, konnte bemerken, dass bereits vor dem Abendessen ab und an ein paar Anwesende verschwanden und von den Gelegenheiten in den dunkleren Räumen Gebrauch machten. Das Essen war gut und man freute sich bereits darauf.

Nach dem Essen plante Herrn F.s Frau einen devoten Mann ein wenig zu „bearbeiten“ und bat M. zum Verhörraum mitzukommen. Der Raum schien durch die schwarz gestrichenen Wände kleiner und enger als er tatsächlich war. Eine Spiegelglaswand genau gegenüber dem Andreaskreuz trennte den Verhörraum von einem weiteren schwarz gestrichenen Raum. Von diesem aus konnte das Geschehen im Verhörraum beobachtet werden. M. wurde von Herrn F. genau dort hineingeschoben, während seine Frau den devoten Herrn entkleidete, eine Augenbinde anlegte und am Andreaskreuz befestigte.

Ein paar weitere Zuschauer positionierten sich auf dem Gang und konnten von dort in beide Räume blicken. Während der Herr am Andreaskreuz sicht- und hörbar die „Behandlung“ am Andreaskreuz genoss, schob Herr F. den Rock von M. hoch und öffnete ihre Korsage. Jeder Schlag, der im Nebenraum fiel, traf nun auch M. Auf den Po, auf die Brüste, ins Gesicht.

Es klang wie ein Echo war man sich später an der Theke einig.

Es war bereits gegen Mitternacht, als Herr F. seiner Frau eine Augenbinde anlegte und sie am Andreaskreuz im Kaminzimmer befestigte. Er legte sich seine Flogger bereit und drückte M. einen Magic Wand in die Hand, der seiner Frau die bevorstehenden Schläge versüßen sollte. Herr F.s Frau ließ sich ganz auf das Geschehen ein und genoss es sichtlich. M. assistierte während der Prozedur durchgehend und reagierte bereits auf Blickkontakt von Herrn F. – alles sollte so sein.

Nach einer kleinen „Pause“ an der Theke beschlossen Herr F. und seine Frau sich noch ein wenig in den Räumlichkeiten umzusehen und baten M. ebenfalls zu folgen. Erneut landeten sie –diesmal gemeinsam- im Nebenraum des Verhörraumes. Dieser war belegt und bot durch die durchschaubare Glasspiegelwand einen netten Anblick. Ein männlicher Sub wurde dort von seiner körperlich deutlich kleineren Frau bespielt. Die Harmonie zwischen den beiden Akteuren, erregte die Zuschauer.

Während Herr F. seine Frau zu sich zog und küsste, drückte er M. mit seiner Hand an ihrem Hals gegen die Wand und nahm ihr die Luft. Er küsste und fingerte seine Frau, die schließlich begann ihn mit dem Mund zu verwöhnen. Währenddessen schlug Herr F. M. mehrfach auf die Brüste und ins Gesicht. Er drückte sie auf die Knie und ließ sich zunächst abwechselnd und schließlich gleichzeitig von seiner Frau und von M. verwöhnen. M. kassierte noch weitere Ohrfeigen bis Herr F. das Spiel beendete.

Man genoss abschließend noch ein Getränk an der Theke und kam mit anderen Gästen ins Gespräch bis M. schließlich von Herrn F. zum Auto begleitet wurde. Es war bereits früh am Morgen, als M. müde ins Bett fiel. Erst sechs Stunden später sollte sie die farbigen Spuren des Abends auf ihrem Körper entdecken.

Kontakt zur Autorin: m@ttoo.blog
Es ist „M“ gestattet zur persönlichen Bereicherung, und überhaupt, eigene Kontakte zu haben.
Da sie jedoch unter meinem Kommando steht, verbieten sich jedwede Andeutungen auf sexuelle Wünsche sie mal kennen zu lernen.
Diese Anfragen sind ausnahmslos an er@ttoo.blog zu richten. Zum Zeitpunkt der Drucklegung werden diese kategorisch abgelehnt.

Der erste Kontakt und weiter geht’s …

Zufälle gibt es, die gibt es einfach nicht.

So war ich eingeladen auf eine Art Vorstellungsgespräch, um meine möglichen Vorzüge der zurückhaltenden Dominanz als Tantramasseur für Damen anzupreisen. So wie ich im Vorgespräch mit Andrea erfuhr, existiere durchaus eine Nachfrage diesbezüglich.

Bis dato seien es vermehrt die Freunde der dort arbeitenden Masseurinnen gewesen, die aushalfen. Nur leider fehlte vielen von ihnen ein Stück weit die nötige Distanz trotz eigener Erregung sich ganz dem hinzugeben, wofür die Damen bezahlten: Aufmerksamkeit, Berührung, Zärtlichkeit und nach Möglichkeit mit einer Yoni-Massage den abschließenden Höhepunkt.

Als praktizierender Dom ist es mir sehr wichtig meiner Sub Orgasmen nicht zu verwehren (jedenfalls nicht immer) und da Andrea mir nun schon über ein Jahr auf Twitter folgte, war sie sich sicher, dass ich fest und breit in meinem Leben stehen würde und wahrscheinlich genau in diese Lücke reingehen könnte. Also lud sie mich die Tage in den Tantrasalon ein, damit ich mich auch ihrer Chefin Manuela vorstellen konnte. Zumal ich gegenüber Andrea gestand, dass ich selbst bereits Gast dort gewesen sein, was allerdings mindestens drei Jahre her sei.

Insgesamt verbrachte ich mit den beiden Damen fast vier Stunden im Allerheiligsten, wo noch nie ein Mann zuvor gewesen ist. Im kleinsten Besprechungszimmer der Welt sprachen wir offen über Sexualität, BDSM, offene Beziehungen und Kommunikation zwischen Menschen und ich glaubte mich wirklich gut zu „verkaufen“. Allerdings unter einem ganz anderen Tenor, denn wie Andrea einwarf, sei ich ja der „Mann da aus Twitter“, von dem sie dauernd erzählen würde.

Und Manuela … hatte Interesse. Nicht am Masseur, sondern sie wollte den „Mann da aus Twitter“ kennen lernen, um zu schauen, ob es vielleicht passen würde sich mit ihm zu treffen. Ihre Fragen wurden ziemlich präzise: „Ob man diese harten Gangbangs auch in der Realität haben könne?“ bis hin zu „Kennst Du Master Costello?“. Vor allem, war ihr aber auch wichtig, wie Medulla und ich eine offene Beziehung definieren und ich antwortete brav und anständig auf jede Frage, so gut ich es konnte.

Das Medulla in allem eingeweiht sei, dass eine offene Beziehung nur mit offener Kommunikation stattfinden könne und das sie auch die ein oder andere Dame persönlich kennengelernt habe und sich daraus gute und freundschaftliche Kontakte ergeben haben.

Manuela berichtete mir von ein paar misslungenen Dates, wo zumeist der Mann nicht das hielt, was er vorher versprach und ich sei irgendwie eine Verlockung, da Andrea mich ziemlich gelobhudelt habe.

Ich erzählte ihr natürlich auch vom #CircleOfFalbalus und auch das schien auf ihr Interesse zu stoßen.  Es waren sehr intensive vier Stunden mit sehr viel Kaffee und ich verabschiedete mich von beiden, gab Manuela noch meine Handynummer und rief auf dem Heimweg Medulla an, um ihr zu berichten.

Kurze Rede, langer Sinn: Bereits am nächsten Tag hatte ich eine WhatsApp vorliegen und Manuela meinte, wir hätten ja nun schon das Vorgespräch gehabt und wie spontan ich sei für eine kleine Einführungsrunde. Ich schloss mich mit Medulla kurz und sie gab die Freigabe und war dann doch ein wenig neidisch wegen des von mir ersonnenen Setups:

Du sagst „non verbal“. Das ist grundsätzlich kein Problem für mich.

Ich denke, ich werde meine Spielzeuge sichtbar aus meinem Koffer holen.
Du sollst sehen, was ich dabei habe. Dabei kannst Du, wenn Du magst, aber noch sprechen und nachfragen.

Dann werde ich Dich auffordern, Dich vollständig zu entkleiden und Dir eine Augenbinde geben.
Diese legst Du dann selber an. Dann suche ich eine geeignete Stelle und bringe Dinge zur Anwendung.
Bei einem Erstkontakt lege ich wert auf Kommunikation. Du sollst wissen, was geschieht oder wie häufig ich schlagen werde. Vornehmliche Zielgebiete sind Po, Rücken, Brüste, Nippel, Vagina und Kitzler.

Wenn Du jedoch komplett „non verbal“ möchtest, dann sage ich auch nichts, außer Kommandos, wie Du Dich drehen, legen oder sitzen sollst.

Obwohl Manuela und ich uns im gleichen Film befanden, wurde dann doch nichts aus dem spontanen Date. Was aber auch nicht schlimm war, denn die erste Flamme war nun gesetzt und noch den ganzen nächsten Tag tauschten wir unsere Gedanken aus, um uns noch näher und besser kennen zu lernen.

Am Ende spielte ich „stille Post“ zwischen Manuela und Medulla, es wurden Fotos ausgetauscht und die Damen stellten fest, dass Subs wohl einfach zusammen halten müssen und wir vereinbarten, dass die Damen sich kennen lernen werden, wenn Manuela und ich unser erstes Date hinter uns gebracht hätten.

to be continued ….

Originally posted 2016-07-16 20:42:36. Republished by Blog Post Promoter

Der König ist tot … es lebe der König!

Da ist es also nun passiert. Der Twitteraccount @falbalus wurde seitens Twitter selber stillgelegt und diesmal dauerhaft.

Zu den Gründen kann ich echt nur munkeln, wenn ich mir vorstelle, dass es wohl erlaubt ist Nazipropaganda, nackte kleine Kinder und Tiersex zu twittern. Und alles andere Zeug, welches mir noch nicht mal in meine TL gespült wurde.

Was ich daran so traurig finde ist, dass über 76tsd Tweets mit Geschichten, Gedanken und Bildern (also auch ein Stück von meinem Leben wie eine Art Tagebuch) durch (möglicherweise) Neid und Missgunst damit der Zensur zum Opfer gefallen ist.

Obendrauf geht damit auch die geschriebene und gewachsene Geschichte zwischen Medulla und mir vor die Hunde und das schmerzt mehr als alles andere.

Sicher, ich habe auch ziemlich deftige Dinge in Bild und Schrift getweetet. Allerdings erlaube ich mir den Zusatz, dass ich niemandem damit zur Last fallen mag. Das Schöne an sozialen Medien ist doch, dass man Inhalte anderer einfach durch „blockieren“ aus seiner Timeline verbannen kann. Wobei ich mir die Frage stelle, warum man mir dann überhaupt gefolgt ist. Stattdessen gehen selbsternannte und vielleicht auch extrem selbstverliebte Menschen hin und spielen Netzpolizei.

Sensible Menschen gehen nun hin und versperren ihre Tweets hinter Schloß und Riegel. Damit eben nur gewollte Gäste reinkommen. Nur … damit geht doch das Medium an und für sich einfach kaputt und da will ich nicht mitmachen.

Das Internet sollte eigentlich ein Platz sein, wo Menschen sich die Freunde suchen, die die gleichen Interessen haben, auch wenn diese 100e von Kilometern weit weg wohnen sollten. Und das man immer mehr als die Summe seiner Tweets ist, sollte einem klar denkenden Menschen auch klar sein. Offenbar ist dem nicht so.

Jetzt ist zwar der Name @falbalus weg, aber damit bin ich nicht von der Bildfläche verschwunden. Gottlob habe ich meinen Reservereaccount @EmEmBDSM einigermaßen gepflegt und für diesen einen neuen Reservereaccount @FalbalusReload angelegt. Und auch der Sinn des #CircleOfFalbalus mag sich nun nicht mehr jedem automatisch erschließen. Aber der Hashtag bleibt wie er ist.
So!

Nach und nach wird sich der @EmEmBDSM wieder aufrackern, und ich werde wohl ganz genau so weitermachen, wie ich bisher auch gezwitschert habe. Ich kann nichts gegen die Automatismen von Twitter machen, aber ich kann so bleiben wie ich bin.

Der heutige Tag hat mir gezeigt, dass da in meiner TL Menschen sind, die mich unterstützen. Menschen, die ich nicht mal persönlich kenne. Sogar aus Düsseldorf kam ein ReTweet 😉 Ich danke euch allen so sehr. Das macht mich auf eine Art und Weise sehr demütig.

Ich verneige mich vor euch und sage einfach nur

DANKE <3

Originally posted 2016-07-16 17:57:56. Republished by Blog Post Promoter

ParcoursGedanken –Superbia – #CircleOfFalbalus

Kommen wir mal ein wenig an die Begriffserläuterung, ohne jedoch zu viel zu verraten 😉

Will eine Frau sich also „unserem“ Weg zur „O“ widmen so wurde ja vor ein paar Tagen die sieben Todsünden als Weg beschrieben, als Parcours, den es zu meistern gilt. Heute möchte ich mal ein wenig über „Superbia“ sprechen, dem Hochmut (komplette Liste ganz unten).

Wenn es darum geht eine „O“ zu werden, muss frau sich zunächst von einigen zentralen Dingen lösen. Dazu gehört ganz im Wesentlichen Stolz, Eitelkeit und Übermut. Gleich an dieser Stelle erneut der dezente Hinweis, dass es nicht darum geht eine Frau zu brechen um sie Untertan zu machen. Es ist wichtig, dass sie sich mit gewissen Dingen ihrer eigenen Psyche beschäftigen muss, welche sie für die Dauer des Spieles weitestgehend abzulegen hat. Außerhalb des Spieles bleibt sie bitte die Person, die sie ist.

Als „O“ bist Du sicherlich stolz darauf, dass Du eine bist – keine Frage. Aber soweit sind wir ja noch nicht. Wir machen die Aspiratinnen nicht „gleich“ im Sinne von „gleichgültig“. Wir behandeln jedoch jede Bewerberin „gleich gültig“. Daher ist es uns relativ egal, ob Du kompletter Neuling bist, oder bereits 20 Jahre Sub eines Herrn warst. Wir beginnen mit allen von uns „unbeschriebenen Blättern“ von vorne. Deswegen ist es wichtig für Dich, dass Du Deinen „Stolz“ auf das bisher Erreichte ablegst, so gut es eben möglich ist.

Du bist ein für uns sehr wertvoller Mensch, wenn Du Deine Eitelkeit ablegst. Natürlich darfst Du Dich schminken und selbstverständlich  pflegen, um Himmels Willen! Aber bilde Dir nichts darauf ein. Nur weil Du vielleicht dem „Bild“ der in den Medien erzeugten Frau ähnlich bist und Dein Outfit modern ist, nehmen wir keine Rücksicht auf Deine Eitelkeit darüber. Da wir jede Aspirantin „gleich gültig“ betrachten und damit als „gleich wertig“, lerne damit umzugehen, dass wir niemanden wegen des vielleicht angenehmeren Äußeren bevorzugen oder vernachlässigen. Jede Frau hat etwas Schönes an sich und Du wirst Dich wundern, wo wir diese finden werden. Vielleicht ist es ja wirklich so, dass Nacktheit jedwede Eitelkeit besiegt?

Wenn Du bereits viel erlebt hast oder Deine Neugier Dich zu viel auf einmal erleben lassen möchte, wirst Du vielleicht übermütig werden und für Dich selber zu viel fordern. Ja, auch wir haben bereits viele Dinge erlebt, aber … noch nicht mit Dir und Du auch nicht mit uns. Also halte Maß und passe Dich unserem Tempo an. Wir achten darauf, dass Du Dich nicht überforderst, darauf kannst Du vertrauen und Geduld ist eine Tugend. Vor allem auf diesem Weg.

 

  1. Superbia
    Hochmut (Stolz, Eitelkeit, Übermut)
  2. Avaritia
    Geiz (Habgier)
  3. Luxuria
    Wollust (Ausschweifung, Genusssucht, Begehren)
  4. Ira
    Zorn (Wut, Rachsucht)
  5. Gula
    Völlerei (Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht)
  6. Invidia
    Neid (Eifersucht, Missgunst)
  7. Acedia
    Faulheit (Feigheit, Ignoranz, Trägheit des Herzens)

The Circle of Falbalus – #CircleOfFalbalus

Originally posted 2016-08-07 18:59:52. Republished by Blog Post Promoter

#EifelWochenende – Meine Gedanken

So sind also Medulla und ich eingeladen worden zum #EifelWochenende. Und dabei macht man sich natürlich mal so Gedanken, was das alles so sein soll.

Wir kennen zwei der Paare persönlich, so vom Kaffeekränzchen eben, wo wir auch offen über BDSM reden können und die diversen Felder auf welchen wir uns so tummeln. Mit einem der Paare werden wir bald schon tatsächlich mehr als ein Kaffeekränzchen haben und gemeinsam eine SM-lastige Party besuchen. Die anderen angedachten Teilnehmer für das #EifelWochenende sind uns unbekannt.

Das Fallwort „The Upper Floor“ beschreibt die Stimmung, die vorherrschen soll wirklich gut. Nur man darf sich beim Betrachten der dazu gehörigen schwedischen Heimatfilme nicht ins Bockshorn jagen lassen. Es ist euch also erlaubt selbst zu googlen 😉

Welche Gedanken habe ich nun so dazu:

Grundlage -> Ich bin D/s, mehr als SM (was auch für Medulla gilt).

Ein Sadist hätte mit Medulla Langeweile und eine Masochistin mit mir keinen Spaß, um das mal so zu sagen. Reines SM kommt in unserem Kopfkino nicht vor. Deswegen sind wir dennoch neugierig auf das, was wir zu sehen bekommen und vielleicht kommen wir selber auf den Geschmack und probieren Dinge aus oder machen halt „dazu“ einfach unser Ding.
Für mich gehe ich davon aus, dass ich als Voyeur viel zu sehen bekomme und Medulla’s Neugier in den Bereich SM zu schnuppern hat meine volle Unterstützung. Würde also sagen: Passt 🙂

Wir freuen und sehr über die Einladung, weil es eine ganz besondere Form der Wertschätzung ist, an diesem gemeinsamen Versuch eine längere Zeit BDSM auszuleben, teilhaben zu dürfen.

Sicherlich gibt es noch eine Menge Nicklichkeiten aus dem Weg zu räumen. Wie werden die anderen wohl drauf sein? Wer sind die überhaupt? Welche Erwartungen, Wünsche haben diese selber? Welches generelle „Regelwerk“ gibt es, wenn es eines gibt?

All dies soll auch ein gemeinsamer Vortermin klären, wo sich alle ganz traditionell bei einem Kaffeekränzchen kennen lernen werden, um über das offen zu reden, was geht – und was nicht geht.

„Das wird sicher ein Spaß“
~~~ James T. Kirk

Originally posted 2016-08-04 13:47:50. Republished by Blog Post Promoter

#CircleOfFalbalus -> The First Avengress – Erster Akt -> Pornokino

Gestern Abend war es dann so weit und ich ging mit Tara zum ersten Mal an die Öffentlichkeit.

Auf dem Weg sich gedanklich in 2017 mit dem“O“-Sein auseinander zu setzen, schrieb ich ihr bereits im ersten Business Meeting Anfang des Jahres ins Gebetsbuch, dass ich sie einmal pro Quartal in eine vorher nicht abgesprochene Situation bringe, und das ich schlicht und ergreifend Folgsamkeit erwarte.
Augenscheinlich war der Termin nicht sonderlich gut geeignet, denn aufgrund der Prüfungen an der Universität hatten wir uns in 2017 bisher nicht ganz so häufig gesehen. Tara erwähnte, dass sie durchaus die Hoffnung hatte, dass ich mein Versprechen irgendwie „vergessen“ würde, damit wir privat unter uns blieben. Wünsche dürfen geäußert werden, aber sie müssen sich nicht immer erfüllen.

Wir fuhren also gemeinsam ins Pornokino „Kino Hole“ (http://www.kino-hole.de/) und kamen auch sehr zügig zur Sache. Ich zog ihr das Halsband an, wir drehten eine kleine Runde und die Männertraube setzte sich in Bewegung. Im „Kino Hole“, welches momentan auch noch umgebaut wird, befinden sich drei Glory Holes, die frau von innen abschließen kann. Ich ließ sie darin Platz nehmen und schon kam der erste Penis bereits durch das Loch. Ich verließ das Glory Hole, Tara schloß hinter mir ab und ich drehte eine Runde, um mir die Schlange anzuschauen.
Die Männer waren durchaus alle mittleren Alters. Ich schätze den Durchschnitt auf 40 aufwärts und wirklich von jeder Größe, Form und Statur.

Nachdem sie mit dem ersten fertig war, bin ich dann mit in die Kabine rein und habe mir das aus der Nähe angesehen. Während sie zwei weitere Herren fertig bediente, zog ich sie oben rum aus und einen Schlips als Augenbinde an.

Ich führte sie dann aus der Kabine in den Gangbangraum, wo sie zwei weitere Herren im Sitzen bediente, dann zog ich sie ganz aus und legte sie auf den Gangbangtisch. Drei weitere Schwänze wurden leer gesaugt (respektive wurde sie in den Mund gefickt) und einmal kam es zum Analverkehr.

Wir waren insgesamt nur etwas mehr als eine Stunde da, aber sie hat brav mitgemacht, ohne Murren und Knurren.
Ich glaube, dass sie die Hälfte aller anwesenden Männer bediente und der Rest sich zumindest auf ihren Brüsten oder ihrem Gesicht entleerte.

Mein Vertrauen zu ihr ist ein großes Stück gewachsen, denn was vorher sich in ein paar „Mimimis“ ausdrückte, war der Sache am Ende nicht hinderlich.
Tara hat ihren Dienst ganz hervorragend verrichtet und ich bin mächtig stolz auf sie.

(Der werte Leser mag sich nun fragen, warum sich das als Tatsachenbericht liest und wo die ganzen Emotionen bleiben. Tatsache ist, dass der Dom in dieser Horde die Aufsicht führt und auf seine Sub zu achten hat. Er ist emotional weniger beteiligt, auch wenn der Ständer meinerseits nicht zu leugnen gewesen ist. Meinem Wunsch des Voyeurismus wurde zu 100% entsprochen, mit genau dem, was ich sehen wollte (Fremdnutzung) und machen wollte (Aufpassen)).

Wir werden dies zu gegebenem Anlass sicher wiederholen.

 

(Aus der Sicht von Tara selber: https://tarasropes.wordpress.com/2017/02/10/circle-royales-fleisch/)

„Die gute Sub“ oder: „Worauf ein Dom achten sollte.“

Habe ich gestern etwas darüber geschrieben, worauf eine Sub bei der Dom-Wahl achten sollte, so ist es nur logisch den Spieß auch umzudrehen. Aus mir unerfindlichen Gründen 😉 fällt mir das sogar ziemlich leicht. Denn ich kann es einfach aus meiner Sicht der Dinge schildern und ich denke, dass daraus auch generische Konzepte ersichtlich sein sollten.

Wer sich nur finden lässt, wird nicht gefunden.

Liebe Subs, es ist relativ selten, dass ein Dom euch findet, wenn ihr nicht als Sub sichtbar seid. Also, wenn ihr schon hinter dem Berg haltet, dann müsst ihr auch aktiv werden und einen Dom irgendwie „antriggern“.

Bleibt „verfügbar“.

Hat ein Dom nun einen Narren an Euch gefressen, und wir schreiben ja nur, dann legt bitte bitte keine tagelangen Pausen zwischen den Antworten ein. Es sei denn, ihr habt einen wirklich guten Grund dafür. Vielleicht erwähnt ihr dies bereits in den ersten Nachrichten, dass ihr erst dann schreiben könnt, wenn die Kinder zu Bett sind oder der Mann aus dem Haus. Setzt dem Dom einen Rahmen, in welchem ihr „verfügbar“ seid. Das ist vor allem beim Chatten wichtig.

Nicht das Medium wechseln.

Wenn ihr eine DM auf Twitter erhalten habt, dann antwortet auch dort. Und wenn ihr dort nicht antworten wollt, dann sagt, dass ihr es in eine eMail schreibt. Und eine eMail ist eine eMail und keine WhatsApp-Nachricht 😉 oder der Facebook Messenger oder oder oder. Nichts ist schlimmer als Medienbruch, denn dabei verliert man sehr schnell den Überblick über das Geschriebene. Und das hat nichts damit zu tun, ob ihr neben „Dem Einen“ noch 20 andere im Kontakt habt.

Fotos – ja oder nein.

Bitte versendet Aktfotos nur dann, wenn ihr explizit dazu aufgefordert werdet und es wirklich wirklich wollt. Aber gegen ein hübsches Portrait ist nun wirklich nichts einzuwenden. Seid zu Anfang nicht wirklich eine Datenschleuder (also nicht so wie ich!) und verweist nicht gleich auf euren Instagram- oder Facebook-Account. Und wenn, dann nur, wenn das wirklich wirklich für euch okay ist. Allerdings, wenn der Dom ein Bild von sich schickt, dann schickt ihr eines zurück. Also Portrait.

Realnamen – ja oder nein.

Denkt euch gerne auch einen „Spitznamen“ aus. Es ist keine Schande sich über einen gewissen Zeitraum mit „Mrs. Steele / Mr. Grey“, „Hirnventrikel / Falbalus“ anzusprechen. Der Realname ist nicht wichtig. Der ist erst dann wirklich wichtig, wenn man sich im „üblichen“ Leben mal kennen lernen möchte. Vor allem dann, wenn der Dom keine Skrupel hat seinen Namen zu nennen, dann bitte … am echten Vornamen alleine ist garantiert noch keine Frau gestalkt worden.

Sagt die Wahrheit

BDSM baut auf Vertrauen auf und nicht auf Lügen. Wenn ihr also noch Jungfrau seid, dann tut nicht so als wärt ihr die Internetbitch par Excellance. Wenn ihr von was keinen Plan habt, dann stellt euch nicht als Architekten dieses Hauses dar. Genauso wie eine erfahrene Sub in 3,2,1 einen Dummschwätzer-Dom entlarven kann, kann dies auch ein erfahrener Dom mit einer Dummschwätzer-Sub machen.

Dieses Mimimi

Bitte nach Möglichkeit lassen, oder wenigstens nicht damit nerven. Wir hören zu und beraten euch in dem ein oder anderen, aber wenn wir ständig hören, dass ihr Angst habt oder dies und dies nicht wollt, dann ist das nicht sexy. Also gar nicht. Eine Sub tut eben Dinge und ihr wolltet das. Wenn ihr es nicht wollt, dann lasst es. Wir verstehen, dass ihr Angst vor der eigenen Courage habt, das ist keine Frage, aber wir verstehen nicht, wenn ihr uns deswegen herunter zieht. Jedenfalls nicht immer. Wir möchten euch nicht umbringen, sondern euch zu dem Spaß verhelfen, den ihr euch selbst ausgesucht habt.

Stuck to „No Go’s“

Benutze das Safeword! Benutze das Safeword! Benutze das Safeword!
Wenn wir irgendetwas machen, was ihr nicht wollt oder eine Grenze überschreiten und nicht bemerken, dass es euch dabei nicht gut geht (Doms sind auch nur Menschen), dann nicht durchbeißen, sondern das Safeword benutzen! Unbedingt! Dringend! (Übrigens: Ein Dom, der eine Beziehung beendet, weil Du das Safeword benutzt hast, ist kein Dom, sondern ein ignorantes Arschloch, der Deine Submissivität nicht verdient! Kann ich gar nicht genug betonen!)

Setze Dir Grenzen

Aber nicht zu viele. Verwirre den Dom nicht mit Auflagen. Sage ihm was geht und nicht das, was nicht geht. Denn viele Dinge, die eigentlich nicht gehen, die gehen, wenn man länger miteinander spielt und ein erfahrener Dom wird Dich niemals überfordern, sondern dahingehend fördern, dass Du Deine eigenen Grenzen verschiebst. Und … Du wirst es im Idealfall nicht dabei, sondern erst hinterher merken und unglaublich stolz auf Dich sein. Believe me 🙂

Salvatorische Klausel 😉

Andere Doms achten auf andere Sachen. Zum Beispiel, dass Du immer HighHeels trägst, oder dass Du jeden Tag Fotos von Dir versenden musst, oder nicht das Haus verlassen darfst oder weiß der Schinder was noch so. Das ist in meinen Augen hier nicht von Relevanz, weil jede BDSM-Beziehung andere Regeln und Grenzen hat und wenn eine Sub sich wirklich und wahrhaftig als Sklavin 24/7 unterordnen will, dann ist es völlig okay, wenn der Dom verlangt, dass sie daheim nackt mit Halsband rumläuft und dies dokumentiert. Zum Beispiel. Was ich meine sind Grundregeln in der Anbahnung von Geschichten und nicht die Ausarbeitung einer expliziten Beziehung.

Welche Erfahrungen sollte ein Dom haben? oder: Was in keiner Session fehlen darf (Aktion/Spielzeug)?

„This is a little bit tricky, but not completely impossible“

Eine generelle Antwort auf diese Frage erscheint mir wirklich nicht möglich. Zumindest, was den zweiten Teil angeht. Deswegen fange ich dort einfach mal an.

Was in keiner Session fehlen darf ist Phantasie.

Es ist so gut wie niemals möglich als Dom alles durchzuplanen von vorne bis hinten. Es ist oft genug vorgekommen, dass ich meinen neuen Flogger mal so richtig einspielen wollte, aber die Dynamik hat es einfach nicht hergegeben. Die Sub war nicht gut drauf irgendwie oder es war irgendwas anderes in der Luft. Das ist jetzt nicht mal negativ gemeint. Doms sollten ein Gespür dafür haben, was die Sub gerade im Augenblick benötig. Natürlich würde sie hinhalten, sie ist Sub und will den Dom glücklich machen. Aber ein wenig Demut steht einem Dom immer gut, also kann er sich auch mal zurück nehmen, wenn die Situation es benötigt. Und einfach seine Phantasie einsetzen und was anderes machen. Also vielleicht „nur“ übers Knie legen, Spanking, Fingering … irgendwie „lieb haben“.

S meinte mal, dass Doms immer ihre Spielkoffer mitnähmen, und es extrem wichtig wäre, dass diese dabei sind. Ja, das sehe ich auch so. Ich benutze ungern fremde Flogger oder Geräte. Das hat nichts mit Hygiene zu tun (wenn man auf einer SM-Party ist), sondern ich benutze eben gerne „meine“ Sachen, also auch meinen Flogger, meinen MagicWand und meine Sub. Medulla weiß aber auch, dass ich nicht wirklich mit einem Konzept auf so eine Party fahre, aber ich phantasiere mich durch meinen Spielkoffer hindurch. Und nutze das, wonach mir gerade ist. Und das sind meistens Flogger, Peitschen, Nervenräder, Wäscheklammern, Fesseln, Augenbinde und Wachs. Da ist zwar noch mehr im Koffer, aber das sind so die Standards. Ach ja … und DEO ist drin, weil ich stark schwitze und so mal eine Dusche aus der Dose nehmen kann. Und Kondome sind immer dabei. Nicht unbedingt für mein Stangenhirn, sondern für Dildos. Für den Fall. Meine Subs lernen übrigens ein Kondom mit dem Mund über zu ziehen … OH 😉

Desweiteren unterscheide ich zwischen Spielen in der Homebase, wo es wesentlich gelassener zugeht, experimentierfreudiger und den Spielen außerhalb der Homebase, da bin ich strenger und durchgreifender. Das ist mir emotional sehr wichtig, da auch ein Dom nicht immer gleich sein kann. Deswegen mal „Guter Dom“, mal „Böser Dom“. Quasi. Ich glaube, dass Tara davon demnächst erstmals profitieren wird. Aber dies nur am Rande. (Worüber ich bloggen werde … jahaaa!)

Welche Erfahrungen sollte ein Dom haben?

Basierend auf meinen eigenen Erfahrungen (und nur auf diesen!) sollte ein Dom mal Sub gewesen sein. Er sollte sich aktiv und bewusst in die Rolle des Empfängers begeben, wenn auch nur für eine gewisse Zeit und erfahren, was es bedeutet dominiert zu werden und was da im Kopf eines submissiven Menschen vorgeht. Ich war 1,5 Jahre Sklave eines Herrn und dies völlig bewusst. Beileibe nicht bisexuell angehaucht, eher bi-passiv. Also ich blase gerne Männer, kann mir jedoch nicht vorstellen, dass ein Mann mir einen bläst – gleiches mit Analverkehr. Kuscheln und knutschen mit einem Mann – geht gar nicht! Dazu muss ich aber auch wirklich im absolut devoten Modus laufen, was mittlerweile sehr selten ist. Und es müsste wirklich ein Mann sein, denn keine Frau hat es jemals geschafft mich so zu packen, dass ich freiwillig niederknien wollte. Aber … ich schweife ab 😉

Was ich von damals mitgenommen habe, waren vor allem die psychologischen Aspekte der Demut. Nackthaltung. Halsband. Das „Nicht-Wissen“, was passiert. Das absolute ausgeliefert sein. Ich war eine männliche „O“ und ich habe das sehr genossen. Habe auf Kommando reagiert, auch im „üblichen“ Leben und mich völlig dem Wesen meines Herren untergeordnet. Ich war nicht sonderlich masochistisch (was übrigens beachtet wurde), aber ich habe mich halt dazu entschlossen es zu wollen und habe diese Erfahrung niemals bereut. Bis heute nicht. Diese Zeit hat mich emotional sehr geprägt und mir gezeigt, dass man als Sub nur einem Herrn wirklich und wahrhaftig dienen kann. Alles andere ist wertlos.

Jedoch ist es wohl so, dass männliche Submissivität anders ist, als weibliche in einigen Punkten. Männer neigen in der Regel nicht zum „Mimimi“. Jedenfalls thematisieren männliche Subs dies nicht so häufig. Auf das weibliche „Mimimi“ ist man jedoch als Hetero-Mann durch seine Beziehungen im „üblichen“ Leben vorbereitet, um es mal forsch zu formulieren.

Ich denke, dass es auch nicht verkehrt ist, wenn ein „Junior-Dom“ sich mal mit einer „Senior-Sub“ und ihrem Herrn trifft. Die Sub ist erfahren genug auch Fehlschläge in Kauf zu nehmen, während ihr Herr dem Junior ein paar technische Kniffe zeigen kann. (Hint! Hint! Hint! –> Unser Dienstleistungsangebot!).

„Der gute Dom“ … auf was Sub so achten sollte.

In Schreiblaune verfallen ein weiterer Eintrag (neben drölfzigtausend anderen im Internet) zum Thema: „Worauf muss ich bei der Dom-Wahl achten?“

Tatsächlich ist nicht alles Gold, was glänzt. Es gibt Menschen, die erzählen viel und bieten am Ende wenig. Doms, die unsicher sind, und nicht abliefern gibt es genau so, wie Subs, die gerne möchten, dann aber doch nicht können. Es besteht der Verdacht diese gleich „DummDoms“ oder „DummSubs“ zu nennen, aber davon möchte ich mal ganz weit weg gehen.

Jeder Dom und jede Sub hat mal ganz klein angefangen. Waren also quasi BDSM-Amateure. Und das muss auch so sein und auch dieser schreibende Dom wurde nicht so geboren, wie er heute ist. Meine Qualitäten und Möglichkeiten sind die Summe meiner Erfahrung im Bereich BDSM. Hätte ich diese nicht gemacht, dann wäre ich vielleicht auch ein DummDom oder wäre gar keiner. -> Siehe dazu auch: http://www.training-of-o.de/blog/2016/05/23/wie-wird-man-ein-dom-erklaerungsversuch/

Liebe Subs, es ist nicht schlimm, wenn ein Dom von Beginn an gesiezt werden möchte. Selbst wenn ihr euch noch nie gesehen habt. Es bricht euch keinen Zacken aus der Krone, denn sowas ist völlig harmlos und es ist gar nicht so unverbreitet. Subs siezen die Herrschaften in aller Regel – gewöhnt euch daran. Außerdem wahrt es eine gewisse Distanz zwischen oben und unten. Falls es im „üblichen“ Leben hinhaut, könnt ihr euch dort immer noch Duzen. Es geht jedoch nichts über die subtile Erotik des Siezens. Weswegen ich Medulla ab und an auch sieze.

Ein Dom, der was auf sich hält, erzählt erstmal sehr viel über sich und seine Motivation. Seine Offenheit soll Dir dienen, dass Du Dich angesprochen fühlst. Dein Kopfkino soll ja zu seinem passen. Und wenn dem so ist, dann sei genau so offen zu ihm. Er wird Dich nicht gleich auffordern Deine intimsten Dinge preis zu geben.

Ein Dom, der sich für Dich wirklich interessiert, hat Zeit für Dich. Damit ist auch gemeint, dass er es nicht eilig hat, Dich zu treffen. Gute Geschichten haben einen langen Vorlauf und sind zwar durch aufblühende Leidenschaft gezeichnet, aber auch von Geduld „aufeinander“ geprägt. Für Dich als Sub gilt, je eiliger Du es hast, desto bedürftiger wirkst Du. Damit bist Du für einen „DummDom“, der nur Ex und Hopp will, leichtes Spiel. Liebe Sub … lass das bitte. Halte Dich wertvoll.

Der Dom bezahlt die Rechnung. Wie ein Gentlemen wird ein Dom die Kosten für das erste Date übernehmen. Daran gibt es gar keinen Zweifel. Essen gehen, Hotelzimmer, sowas. Er wird alles organisieren und nichts dem Zufall überlassen. Alles, was die Sub tun muss, ist nett aussehen und lächeln. Du als Sub wirst einen Dom bitte niemals daheim aufsuchen, sondern an einem neutralem Ort. Wenn es dann später gut funktioniert, dann ist das was anderes. Im Idealfall findet soundso alles beim Dom statt. Oder sonstwo, aber nicht in Deiner Schutzzone daheim. Ist der Dom nicht besuchbar -> Finger weg. Es sei denn, Du möchtest Dich mit einem gebundenen Mann treffen.

Der Dom ist niemals anonym. Er wird sich Dir gegenüber vollständig zu erkennen geben. Eine Sub, die sich mit mir treffen will, weiß ganz genau, wo ich wohne, wie ich heiße, wann ich geboren wurde und hat eine Kopie meines Personalausweises von Vorder- und Rückseite, wenn sie dies verlangt. Ein Dom wird diese Informationen liefern. Denn Du als Sub wirst Dich covern lassen. Du wirst irgendjemandem sagen, wo Du mit wem zugange bist. Das nützt vielleicht nicht viel, wenn Du ans Bett gefesselt bist, aber immerhin kommt Dir jemand zu Hilfe, wenn Du Dich nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt bei jemandem meldest.

Und nun habe ich sogar eine weitere Idee …. „Die gute Sub“ … demnächst hier im Blog 🙂