Allgemein

Liebster Award 2016

Nomination

Erst einmal ein großes Dankeschön an Svea Kerling für die Nominierung.


Deine Fragen und hoffentlich inspirierende Antworten.

Hattest Du jemals einen Plan A für Dein Leben?

Ja, den gab es tatsächlich. Der erste Plan A sollte mich tatsächlich zum katholischen Priester machen. Angesichts der Tatsache, dass ich für das Studium der Katholischen Theologie jedoch neben dem Latinum auch das Graecum nebst Hebraicum hätte haben müssen, brachte mich zum nächsten Plan A.

In der Annahme, dass Plan A mehr oder weniger in gründlich in die Hose ging, bei welchem Buchstaben bist Du nunmehr angekommen?

Der Plan A zu dieser Zeit hat bestimmt die Versionsnummer sechs oder sieben.

Hattest Du überhaupt je einen Plan oder war das “eh nie so Dein Ding”?

Mittlerweile plane ich anders. Eher so von heute auf morgen. Was aber auch nicht stimmt. Ich habe Ideen und Gedanken, wo ich in fünf Jahren sein möchte, aber ich beharre nicht auf den kleinen Plänen auf dem Weg. Das kann schneller oder langsamer vorwärst gehen. Der Weg ist nicht das Ziel, sondern das Ziel.

Gehörst Du zu jenen, die froh sind darüber, ihre Kindheit überlebt zu haben? Zumindest Du es als Erfolg verbuchst bzw. als Zeichen deines Überlebenswillens ansiehst?

Ach, mit der Erfahrung von heute nochmal, zumindest, Teenager sein – ja, das hätte was. Meine Kindheit war schon in Ordnung. Heute bin ich der Vater und rede mittlerweile so, wie mein Alter Herr.

Schaust auch Du Dir Katzenvideos an? (natürlich dann, wenn keiner zusieht) 😉

Willste mal sehen?
–> https://www.youtube.com/watch?v=w0ffwDYo00Q

Dein erstes Buch (kein Schulbuch) war? Ein Buch, das du aus freiem Willen gelesen hast.

Ein Buch in Schreibschrift über Rübezahl (1978)

Welche Verschwörungstheorie kommt Dir als erstes in den Sinn (wetten, dass ich daraus Dein Alter erraten kann? ) Allein der Begriff der Verschwörungstheorie … (andere Geschichte)

Mal überlegen … ich denke, dass die Theorien über den 11. September 2001 diejenigen sind, mit welchen ich mich zuerst beschäftigt habe.

Ich weiß, dass ich …. Wie klingt Dein ganz persönliches Zitat? (weder Cicero noch Sokrates)

noch ungefähr die gleiche Zeit vor, wie hinter mir habe (Jahr 2016). Das ist schön.

Kennst Du jemanden, der keine Butter mag? (unabhängig von div. Intoleranzen)

Nö.

Glaubst Du an ein Leben vor dem Tod?

Ja.

Dein Geschenk an das Leben?

Wahrscheinlich unvergessene und peinliche Momente, von denen mir zum meinem 50. Geburtstag berichtet werden wird. Und die zum 60. Und so fort.


Die von uns Nominierten 🙂

http://shoushousprojekte.blogspot.de/

http://www.linsensueppchen54.blogspot.de/

https://seitenspringerin.com/

https://katonlinesite.wordpress.com/

http://schwarzschmerz.de/


Das Regelwerk

Also …

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke in deinem Artikel auf ihren Blog
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt
  • Nominiere 5-11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Meine Fragen an euch.

Räusper …

  • Warum bloggst Du eigentlich? Wie hat das ganz am Anfang angefangen?
  • Hast Du jemals einen Blogeintrag „Jahre später“ verändert oder gar gelöscht?
  • Was Du mir schon immer mal sagen wolltest?
  • Gäbe es einen Grund für Dich von heute auf morgen mit dem Bloggen aufzuhören?
  • Du bist ja nun auch aktiv auf Twitter. Bist Du gerne mit Deinen Followern persönlich bekannt?
  • Für 3000 EUR netto im Monat. Würdest Du gerne mit Twitter Geld verdienen können?
  • Hast Du jemals auf einen Link geklickt und anschließend war Dein ganze Rechner in der Grütze?
  • Du lügst auch nicht?
  • Frauen wollen den Besten. Männer die Nächstbeste. Ist da was dran?
  • Für eine Million EUR würde ich …?
  • Warum hast Du diese ganzen Fragen beantwortet?

Originally posted 2016-04-20 19:49:19. Republished by Blog Post Promoter

SM Mietstudio Mayen Koblenz – BDSM Apartment mit Studio mieten

Wir möchten Euch dieses BDSM-Studio sehr ans Herz legen.
Letztes Jahr hatten wir die Möglichkeit eine Nacht darin zu verbringen und es bietet für ein Paar unwahrscheinlich viele Möglichkeiten sich in allen Formen, Farben und Varianten auszuprobieren.

Die Menschen, die es betreiben sind sehr nett, freundlich und höflich. Die Räumlichkeiten befinden sich im Keller eines Privathauses und es gibt die Möglichkeit dort zu übernachten und sogar ein eigenes Badezimmer ist vorhanden.

 

Quelle: SM Mietstudio Mayen Koblenz – BDSM Apartment mit Studio mieten

Originally posted 2016-04-23 14:04:22. Republished by Blog Post Promoter

SchwarzSchmerz | Ein Blog über SM, DS, schnöden Sex und wilde Ritte durch die Nacht.

Persönlich bekannt und sehr charmant. Inspirierend und so gar kein wenig abgehoben. Sehr lesenswertes Blog.

 

Quelle: SchwarzSchmerz | Ein Blog über SM, DS, schnöden Sex und wilde Ritte durch die Nacht.

Originally posted 2016-04-23 14:14:20. Republished by Blog Post Promoter

Das Angebot für eine Hörspielrolle

Die Welt ist klein. Man begegnet den erstaunlichsten Menschen und kommt mit ihnen ins Gespräch über dieses und jenes.

So traf ich mich in Berlin mit einem Twitterer zu einem Gedankenaustausch über BDSM, Depressionen, offene Beziehungen, Peppr-Aktivitäten meinerseits und am Ende ging es plötzlich um etwas ganz anderes.

Die Motivation vermag ich nicht wirklich einzuschätzen, aber gebauchpinselt fühlt man sich schon, wenn einem unvermittelt ein Angebot gemacht wird, welches ich einfach nicht ablehnen konnte.

So ist ein Hörspielprojekt geplant, welches auf eine ganz andere Art und Weise zu Gehör gebracht werden soll. Natürlich werde ich die Details hier nicht weiter schildern, aber das Einsprechen der Rolle würde für jeden der Protagonisten ca. eine ganze Woche dauern.

Das Konzept ist so faszinierend und ich fühle mich wirklich geehrt, darauf angesprochen worden zu sein. Endlich zahlt sich meine musikalische Ausbildung vor allem im Bereich Sprachbildung aus und wenn ich das komplett verstehe, so darf ich mich hierbei auch ziemlich ausgiebigst austoben.

Da ich dieses Jahr noch öfters in Berlin sein werde, weiß ich ja nun, was ich abends tun kann und Medulla meint „Dann sind sie von der Straße und machen keinen Blödsinn!“. Zunächst gilt es jedoch das Vorsprechen zu überwinden und mit viel Glück kann ich den Produzenten überzeugen und falls es wider Erwarten doch nicht klappt, dann bin ich um eine wunderbare Erfahrung reicher.

… tbc

Originally posted 2016-07-27 15:51:05. Republished by Blog Post Promoter

Märchen für Erwachsene – Taras Ropes

Sehr lesenswerter Blog-Eintrag zum Thema BDSM 🙂

BDSM lebt von Phantasien, von Wünschen und „ich würde ja gerne mal“ und „ich wüsste gerne, wie das wäre, wenn“. So vieles lässt sich umsetzen, oft mangelt es eher am Mut als…

Quelle: Märchen für Erwachsene – Taras Ropes

Originally posted 2016-07-06 08:00:09. Republished by Blog Post Promoter

Ein kleiner Strauß voll Definition BDSM -… – BDSM – mal nüchtern betrachtet

Ein kleiner Strauß voll Definition
BDSM
– Bondage
– Discipline
– Sadism
– Masochism
– Bondage, die Kunst des Fesselns, heute leider oftmals zu kunstvollem Fesseln verkommen, was zwar gut aussehen mag wenn ein Körper, Knötchen für Knötchen, mit akribisch gleichmäßig gehaltenen Abständen verschnürt wird, aber letztlich, neben der Optik, eher wenig praktischen Nutzen hat.
– Disciplin, in diesem Kontext weniger wörtlich, denn mehr sinnbildlich zu sehen. Steht es doch für den vielerseits schier in den Himmel gehobenen Teil des d/s, Dominanz und Submission, sprich das vom Machtgefälle durchzogene Verhältnis zwischen dem dominanten und dem devot/submssiven Part des Spiels (*lach* an dieser Stelle höre ich förmlich die ersten empörten Aufschreie. „Es ist kein Spiel!“ Nun liebe Aufbegehrenden, lasst euch gesagt sein…ist nicht das ganze Leben ein Spiel?
Spielen wir nicht alle unsere Rolle im großen Spiel, dass sich Leben nennt, sowie in unserem kleinen, selbst kreierten Mikrokosmus? (Nebenbei bemerkt, gewöhnt euch schon mal dran, ihr werdet noch öfter dieses Bedürfnis haben)).
– Sadism, in unserem Kontext muss man wohl, auch wenn das wörtlich noch so unsinnig klingt, von einem „gesunden“ Sadismus reden. Denn anders als bei einem pathologischen Sadisten, zieht der Sadist im SM Kontext, seinen Lustgewinn daraus, dass auch der nehmende Part Lust durch sein Tun empfindet und sich ihm freiwillig „ausliefert“. (Ja, ich weiß, man könnte auch schönere Worte nutzen, wie zum Beispiel hingeben oder schenken, doch momentan verursachen mir diese Worte in diesem Bezug latenten Brechreiz, weshalb man mir meine einfache Ausdrucksweise verzeihen mag).
– Masochism, das perfekte Gegenstück des Sadisten, ist der Masochist, welcher Lust durch das zufügen von Schmerz empfindet. Hierbei zählt nicht allein der körperliche Schmerz, auch wenn Masochismus oft auf diese Körperlichkeit reduziert wird. Doch auch Spiele (upps, da ist das böse Wort ja wieder) mit der Angst und der Psyche können durchaus in den quälenden Bereich fallen.
Nüchtern
– im Sinne von nicht alkoholisiert
– in Bezug auf einen leeren Magen
– schmucklos, zweckmäßig
– sachlich
All diese Bedeutungen kann dieses Adjekiv einnehmen. Wobei das „nüchtern“ im Titel dieser Seite sich auf die beiden letztgenannten Punkte bezieht, wie man sich wohl denken kann und dabei mitnichten ein emotionsloses erklären gemeint ist, sondern vielmehr eine Betrachtung der Thematik, die nicht von Glorifizierungen und der Anbetung persönlicher goldener Kälber (wieso habe ich jetzt einen goldenen Dildo auf einem kerzenbeleuchteten Altar vor meinem inneren Auge? *Himmelhilf*) „verseucht“ ist.
Böse Zungen behaupten allerdings zum Teil, dass man BDSMler, die sich im Internet in diversen sozialen Netzwerken bewegen, nüchtern nicht ertragen kann.
Es gibt zuweilen Tage, da kann ich dies nur bestätigen. Dieses sind die schlechten Tage. Der gnadenlose Optimist in mir ist dankbar, dass diese die Seltenheit sind, denn wieviel Spaß würde einem entgehen an den guten Tagen, an denen man so wundervoll herzhaft lachen kann über das, was sich so tummelt in den schier unendlichen Tiefen des Internets.
Den gut gemeinten Rat, es „einfach“ zu halten, wenn man auf Facebook Texte verfasst, habe ich wohl grad zum ersten Mal völlig in den Sand gesetzt.
*Achselzuck* Mir gefällt das Ergebnis nichtsdestotrotz.
In diesem Sinne, lasset die Spiele (Huch! ….oder doch nicht? Anderer Kontext, gell. Erwischt lieber Leser!) beginnen.
~D~

Quelle: Ein kleiner Strauß voll Definition BDSM -… – BDSM – mal nüchtern betrachtet

Originally posted 2016-04-28 20:16:51. Republished by Blog Post Promoter

„Schwarz oder Weiß – Borderliner kennen kein Grau“ von Svea Kerling – Rezension

Lange vor mir hergeschoben, immer wieder verworfen, neu begonnen und nun fertig. Die Rezension.


Das Buch ist absolut lesenswert.
Und selbst nachdem ich es vier mal durchgelesen habe, verstehe ich als Nicht-Betroffener wahrscheinlich nur 25% vom dem, was in Svea Kerling’s Kopf wirklich los ist. Und wahrscheinlich ist das auch gut so.

Die Konzeption besticht durch sehr viele private Einblicke in die Denkart einer Borderlinerin. Anders wird man es wohl auch kaum erklären können, denn Borderline gilt in meinen Augen eher als eine Sammeldiagnose von diversen psychischen Störungen und Borderliner müssen am Ende damit leben, diese zu haben.

Svea Kerling’s Weg mit den Dämonen in ihrem Kopf fertig zu werden klingt nach einem Tanz mit diesen Tieren, die in der Ausgestaltung nur in ihr so vorkommen und keinen Zwilling außerhalb ihres Kopfes finden werden. Borderliner werden das verstehen. Und doch ist eine Triggerwarnung gegeben. Ich bin oft an dem Punkt gekommen, wo ich mir dachte, wenn das nun jemand liest, der auch so tickt – na, Prost Mahlzeit.

Die Autorin stellt diese Frage jedoch nicht, sondern überlässt es dem Leser ungefiltert ebenfalls mit ihren Dämonen zu tanzen und festzustellen, ob das, was die Gesellschaft von einem Menschen verlangt, normal ist und damit sie die Kranke ist, oder ob es nicht viel mehr die Gesellschaft ist, die krank sei und damit die Autorin normal.

Absolut empfehlenswert.

„Sie lieben diejenigen ohne Maß, die sie ohne Grund hassen werden.“
Ein Zitat von Thomas Sydenham aus dem 17. Jahrhundert über das Borderline-Syndrom, das 1938 erstmals so benannt wurde.

Kindle-Edition:

https://www.amazon.de/Schwarz-oder-wei%C3%9F-Borderliner-kennen-ebook/dp/B00NVTH6JA?ie=UTF8&qid=1465204208&ref_=la_B00NY2MOD2_1_1&s=digital-text&sr=1-1

Originally posted 2016-06-06 11:14:00. Republished by Blog Post Promoter

„Die gute Sub“ oder: „Worauf ein Dom achten sollte.“

Habe ich gestern etwas darüber geschrieben, worauf eine Sub bei der Dom-Wahl achten sollte, so ist es nur logisch den Spieß auch umzudrehen. Aus mir unerfindlichen Gründen 😉 fällt mir das sogar ziemlich leicht. Denn ich kann es einfach aus meiner Sicht der Dinge schildern und ich denke, dass daraus auch generische Konzepte ersichtlich sein sollten.

Wer sich nur finden lässt, wird nicht gefunden.

Liebe Subs, es ist relativ selten, dass ein Dom euch findet, wenn ihr nicht als Sub sichtbar seid. Also, wenn ihr schon hinter dem Berg haltet, dann müsst ihr auch aktiv werden und einen Dom irgendwie „antriggern“.

Bleibt „verfügbar“.

Hat ein Dom nun einen Narren an Euch gefressen, und wir schreiben ja nur, dann legt bitte bitte keine tagelangen Pausen zwischen den Antworten ein. Es sei denn, ihr habt einen wirklich guten Grund dafür. Vielleicht erwähnt ihr dies bereits in den ersten Nachrichten, dass ihr erst dann schreiben könnt, wenn die Kinder zu Bett sind oder der Mann aus dem Haus. Setzt dem Dom einen Rahmen, in welchem ihr „verfügbar“ seid. Das ist vor allem beim Chatten wichtig.

Nicht das Medium wechseln.

Wenn ihr eine DM auf Twitter erhalten habt, dann antwortet auch dort. Und wenn ihr dort nicht antworten wollt, dann sagt, dass ihr es in eine eMail schreibt. Und eine eMail ist eine eMail und keine WhatsApp-Nachricht 😉 oder der Facebook Messenger oder oder oder. Nichts ist schlimmer als Medienbruch, denn dabei verliert man sehr schnell den Überblick über das Geschriebene. Und das hat nichts damit zu tun, ob ihr neben „Dem Einen“ noch 20 andere im Kontakt habt.

Fotos – ja oder nein.

Bitte versendet Aktfotos nur dann, wenn ihr explizit dazu aufgefordert werdet und es wirklich wirklich wollt. Aber gegen ein hübsches Portrait ist nun wirklich nichts einzuwenden. Seid zu Anfang nicht wirklich eine Datenschleuder (also nicht so wie ich!) und verweist nicht gleich auf euren Instagram- oder Facebook-Account. Und wenn, dann nur, wenn das wirklich wirklich für euch okay ist. Allerdings, wenn der Dom ein Bild von sich schickt, dann schickt ihr eines zurück. Also Portrait.

Realnamen – ja oder nein.

Denkt euch gerne auch einen „Spitznamen“ aus. Es ist keine Schande sich über einen gewissen Zeitraum mit „Mrs. Steele / Mr. Grey“, „Hirnventrikel / Falbalus“ anzusprechen. Der Realname ist nicht wichtig. Der ist erst dann wirklich wichtig, wenn man sich im „üblichen“ Leben mal kennen lernen möchte. Vor allem dann, wenn der Dom keine Skrupel hat seinen Namen zu nennen, dann bitte … am echten Vornamen alleine ist garantiert noch keine Frau gestalkt worden.

Sagt die Wahrheit

BDSM baut auf Vertrauen auf und nicht auf Lügen. Wenn ihr also noch Jungfrau seid, dann tut nicht so als wärt ihr die Internetbitch par Excellance. Wenn ihr von was keinen Plan habt, dann stellt euch nicht als Architekten dieses Hauses dar. Genauso wie eine erfahrene Sub in 3,2,1 einen Dummschwätzer-Dom entlarven kann, kann dies auch ein erfahrener Dom mit einer Dummschwätzer-Sub machen.

Dieses Mimimi

Bitte nach Möglichkeit lassen, oder wenigstens nicht damit nerven. Wir hören zu und beraten euch in dem ein oder anderen, aber wenn wir ständig hören, dass ihr Angst habt oder dies und dies nicht wollt, dann ist das nicht sexy. Also gar nicht. Eine Sub tut eben Dinge und ihr wolltet das. Wenn ihr es nicht wollt, dann lasst es. Wir verstehen, dass ihr Angst vor der eigenen Courage habt, das ist keine Frage, aber wir verstehen nicht, wenn ihr uns deswegen herunter zieht. Jedenfalls nicht immer. Wir möchten euch nicht umbringen, sondern euch zu dem Spaß verhelfen, den ihr euch selbst ausgesucht habt.

Stuck to „No Go’s“

Benutze das Safeword! Benutze das Safeword! Benutze das Safeword!
Wenn wir irgendetwas machen, was ihr nicht wollt oder eine Grenze überschreiten und nicht bemerken, dass es euch dabei nicht gut geht (Doms sind auch nur Menschen), dann nicht durchbeißen, sondern das Safeword benutzen! Unbedingt! Dringend! (Übrigens: Ein Dom, der eine Beziehung beendet, weil Du das Safeword benutzt hast, ist kein Dom, sondern ein ignorantes Arschloch, der Deine Submissivität nicht verdient! Kann ich gar nicht genug betonen!)

Setze Dir Grenzen

Aber nicht zu viele. Verwirre den Dom nicht mit Auflagen. Sage ihm was geht und nicht das, was nicht geht. Denn viele Dinge, die eigentlich nicht gehen, die gehen, wenn man länger miteinander spielt und ein erfahrener Dom wird Dich niemals überfordern, sondern dahingehend fördern, dass Du Deine eigenen Grenzen verschiebst. Und … Du wirst es im Idealfall nicht dabei, sondern erst hinterher merken und unglaublich stolz auf Dich sein. Believe me 🙂

Salvatorische Klausel 😉

Andere Doms achten auf andere Sachen. Zum Beispiel, dass Du immer HighHeels trägst, oder dass Du jeden Tag Fotos von Dir versenden musst, oder nicht das Haus verlassen darfst oder weiß der Schinder was noch so. Das ist in meinen Augen hier nicht von Relevanz, weil jede BDSM-Beziehung andere Regeln und Grenzen hat und wenn eine Sub sich wirklich und wahrhaftig als Sklavin 24/7 unterordnen will, dann ist es völlig okay, wenn der Dom verlangt, dass sie daheim nackt mit Halsband rumläuft und dies dokumentiert. Zum Beispiel. Was ich meine sind Grundregeln in der Anbahnung von Geschichten und nicht die Ausarbeitung einer expliziten Beziehung.

Welche Erfahrungen sollte ein Dom haben? oder: Was in keiner Session fehlen darf (Aktion/Spielzeug)?

„This is a little bit tricky, but not completely impossible“

Eine generelle Antwort auf diese Frage erscheint mir wirklich nicht möglich. Zumindest, was den zweiten Teil angeht. Deswegen fange ich dort einfach mal an.

Was in keiner Session fehlen darf ist Phantasie.

Es ist so gut wie niemals möglich als Dom alles durchzuplanen von vorne bis hinten. Es ist oft genug vorgekommen, dass ich meinen neuen Flogger mal so richtig einspielen wollte, aber die Dynamik hat es einfach nicht hergegeben. Die Sub war nicht gut drauf irgendwie oder es war irgendwas anderes in der Luft. Das ist jetzt nicht mal negativ gemeint. Doms sollten ein Gespür dafür haben, was die Sub gerade im Augenblick benötig. Natürlich würde sie hinhalten, sie ist Sub und will den Dom glücklich machen. Aber ein wenig Demut steht einem Dom immer gut, also kann er sich auch mal zurück nehmen, wenn die Situation es benötigt. Und einfach seine Phantasie einsetzen und was anderes machen. Also vielleicht „nur“ übers Knie legen, Spanking, Fingering … irgendwie „lieb haben“.

S meinte mal, dass Doms immer ihre Spielkoffer mitnähmen, und es extrem wichtig wäre, dass diese dabei sind. Ja, das sehe ich auch so. Ich benutze ungern fremde Flogger oder Geräte. Das hat nichts mit Hygiene zu tun (wenn man auf einer SM-Party ist), sondern ich benutze eben gerne „meine“ Sachen, also auch meinen Flogger, meinen MagicWand und meine Sub. Medulla weiß aber auch, dass ich nicht wirklich mit einem Konzept auf so eine Party fahre, aber ich phantasiere mich durch meinen Spielkoffer hindurch. Und nutze das, wonach mir gerade ist. Und das sind meistens Flogger, Peitschen, Nervenräder, Wäscheklammern, Fesseln, Augenbinde und Wachs. Da ist zwar noch mehr im Koffer, aber das sind so die Standards. Ach ja … und DEO ist drin, weil ich stark schwitze und so mal eine Dusche aus der Dose nehmen kann. Und Kondome sind immer dabei. Nicht unbedingt für mein Stangenhirn, sondern für Dildos. Für den Fall. Meine Subs lernen übrigens ein Kondom mit dem Mund über zu ziehen … OH 😉

Desweiteren unterscheide ich zwischen Spielen in der Homebase, wo es wesentlich gelassener zugeht, experimentierfreudiger und den Spielen außerhalb der Homebase, da bin ich strenger und durchgreifender. Das ist mir emotional sehr wichtig, da auch ein Dom nicht immer gleich sein kann. Deswegen mal „Guter Dom“, mal „Böser Dom“. Quasi. Ich glaube, dass Tara davon demnächst erstmals profitieren wird. Aber dies nur am Rande. (Worüber ich bloggen werde … jahaaa!)

Welche Erfahrungen sollte ein Dom haben?

Basierend auf meinen eigenen Erfahrungen (und nur auf diesen!) sollte ein Dom mal Sub gewesen sein. Er sollte sich aktiv und bewusst in die Rolle des Empfängers begeben, wenn auch nur für eine gewisse Zeit und erfahren, was es bedeutet dominiert zu werden und was da im Kopf eines submissiven Menschen vorgeht. Ich war 1,5 Jahre Sklave eines Herrn und dies völlig bewusst. Beileibe nicht bisexuell angehaucht, eher bi-passiv. Also ich blase gerne Männer, kann mir jedoch nicht vorstellen, dass ein Mann mir einen bläst – gleiches mit Analverkehr. Kuscheln und knutschen mit einem Mann – geht gar nicht! Dazu muss ich aber auch wirklich im absolut devoten Modus laufen, was mittlerweile sehr selten ist. Und es müsste wirklich ein Mann sein, denn keine Frau hat es jemals geschafft mich so zu packen, dass ich freiwillig niederknien wollte. Aber … ich schweife ab 😉

Was ich von damals mitgenommen habe, waren vor allem die psychologischen Aspekte der Demut. Nackthaltung. Halsband. Das „Nicht-Wissen“, was passiert. Das absolute ausgeliefert sein. Ich war eine männliche „O“ und ich habe das sehr genossen. Habe auf Kommando reagiert, auch im „üblichen“ Leben und mich völlig dem Wesen meines Herren untergeordnet. Ich war nicht sonderlich masochistisch (was übrigens beachtet wurde), aber ich habe mich halt dazu entschlossen es zu wollen und habe diese Erfahrung niemals bereut. Bis heute nicht. Diese Zeit hat mich emotional sehr geprägt und mir gezeigt, dass man als Sub nur einem Herrn wirklich und wahrhaftig dienen kann. Alles andere ist wertlos.

Jedoch ist es wohl so, dass männliche Submissivität anders ist, als weibliche in einigen Punkten. Männer neigen in der Regel nicht zum „Mimimi“. Jedenfalls thematisieren männliche Subs dies nicht so häufig. Auf das weibliche „Mimimi“ ist man jedoch als Hetero-Mann durch seine Beziehungen im „üblichen“ Leben vorbereitet, um es mal forsch zu formulieren.

Ich denke, dass es auch nicht verkehrt ist, wenn ein „Junior-Dom“ sich mal mit einer „Senior-Sub“ und ihrem Herrn trifft. Die Sub ist erfahren genug auch Fehlschläge in Kauf zu nehmen, während ihr Herr dem Junior ein paar technische Kniffe zeigen kann. (Hint! Hint! Hint! –> Unser Dienstleistungsangebot!).

„Der gute Dom“ … auf was Sub so achten sollte.

In Schreiblaune verfallen ein weiterer Eintrag (neben drölfzigtausend anderen im Internet) zum Thema: „Worauf muss ich bei der Dom-Wahl achten?“

Tatsächlich ist nicht alles Gold, was glänzt. Es gibt Menschen, die erzählen viel und bieten am Ende wenig. Doms, die unsicher sind, und nicht abliefern gibt es genau so, wie Subs, die gerne möchten, dann aber doch nicht können. Es besteht der Verdacht diese gleich „DummDoms“ oder „DummSubs“ zu nennen, aber davon möchte ich mal ganz weit weg gehen.

Jeder Dom und jede Sub hat mal ganz klein angefangen. Waren also quasi BDSM-Amateure. Und das muss auch so sein und auch dieser schreibende Dom wurde nicht so geboren, wie er heute ist. Meine Qualitäten und Möglichkeiten sind die Summe meiner Erfahrung im Bereich BDSM. Hätte ich diese nicht gemacht, dann wäre ich vielleicht auch ein DummDom oder wäre gar keiner. -> Siehe dazu auch: http://www.training-of-o.de/blog/2016/05/23/wie-wird-man-ein-dom-erklaerungsversuch/

Liebe Subs, es ist nicht schlimm, wenn ein Dom von Beginn an gesiezt werden möchte. Selbst wenn ihr euch noch nie gesehen habt. Es bricht euch keinen Zacken aus der Krone, denn sowas ist völlig harmlos und es ist gar nicht so unverbreitet. Subs siezen die Herrschaften in aller Regel – gewöhnt euch daran. Außerdem wahrt es eine gewisse Distanz zwischen oben und unten. Falls es im „üblichen“ Leben hinhaut, könnt ihr euch dort immer noch Duzen. Es geht jedoch nichts über die subtile Erotik des Siezens. Weswegen ich Medulla ab und an auch sieze.

Ein Dom, der was auf sich hält, erzählt erstmal sehr viel über sich und seine Motivation. Seine Offenheit soll Dir dienen, dass Du Dich angesprochen fühlst. Dein Kopfkino soll ja zu seinem passen. Und wenn dem so ist, dann sei genau so offen zu ihm. Er wird Dich nicht gleich auffordern Deine intimsten Dinge preis zu geben.

Ein Dom, der sich für Dich wirklich interessiert, hat Zeit für Dich. Damit ist auch gemeint, dass er es nicht eilig hat, Dich zu treffen. Gute Geschichten haben einen langen Vorlauf und sind zwar durch aufblühende Leidenschaft gezeichnet, aber auch von Geduld „aufeinander“ geprägt. Für Dich als Sub gilt, je eiliger Du es hast, desto bedürftiger wirkst Du. Damit bist Du für einen „DummDom“, der nur Ex und Hopp will, leichtes Spiel. Liebe Sub … lass das bitte. Halte Dich wertvoll.

Der Dom bezahlt die Rechnung. Wie ein Gentlemen wird ein Dom die Kosten für das erste Date übernehmen. Daran gibt es gar keinen Zweifel. Essen gehen, Hotelzimmer, sowas. Er wird alles organisieren und nichts dem Zufall überlassen. Alles, was die Sub tun muss, ist nett aussehen und lächeln. Du als Sub wirst einen Dom bitte niemals daheim aufsuchen, sondern an einem neutralem Ort. Wenn es dann später gut funktioniert, dann ist das was anderes. Im Idealfall findet soundso alles beim Dom statt. Oder sonstwo, aber nicht in Deiner Schutzzone daheim. Ist der Dom nicht besuchbar -> Finger weg. Es sei denn, Du möchtest Dich mit einem gebundenen Mann treffen.

Der Dom ist niemals anonym. Er wird sich Dir gegenüber vollständig zu erkennen geben. Eine Sub, die sich mit mir treffen will, weiß ganz genau, wo ich wohne, wie ich heiße, wann ich geboren wurde und hat eine Kopie meines Personalausweises von Vorder- und Rückseite, wenn sie dies verlangt. Ein Dom wird diese Informationen liefern. Denn Du als Sub wirst Dich covern lassen. Du wirst irgendjemandem sagen, wo Du mit wem zugange bist. Das nützt vielleicht nicht viel, wenn Du ans Bett gefesselt bist, aber immerhin kommt Dir jemand zu Hilfe, wenn Du Dich nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt bei jemandem meldest.

Und nun habe ich sogar eine weitere Idee …. „Die gute Sub“ … demnächst hier im Blog 🙂