Monat: Juni 2017

#CircleOfFalbalus … #TheTrainingOfO … #SecretNight

Wenn ich so an die kommende #SecretNight denke, dann huscht mir ein leichtes Lächeln über die Lippen. Das hat nicht mal was mit Dingen zu tun, von denen niemand im #CircleOfFalbalus etwas wissen sollte. Sondern einfach, dass mein Vorstoß in Richtung „Themenabend“ generell Früchte trägt.

Die Idee einen „Abend der O“, eine ausgewiesene Natursekt-Party oder eventuell eine Sklavenversteigerung, oder oder oder, auszugestalten stößt nunmehr wirklich auf nicht mehr taube Ohren. Und das ist eine gute Sache. Gutding will eben Weile haben und diese Geduld hat sich nun bewährt. Eventuell ist mit einem ersten Themenabend bereits in 2017 zu rechnen, jedoch halte ich persönlich 2018 für wahrscheinlicher.

Die kommende #SecretNight wird eher ruhig werden. Jedoch werden meine Damen im #CircleOfFalbalus ganz bestimmt auf ihre Kosten kommen. Diesen Umstand bitte ich einstweilen zu notieren ;-). Außerdem habe ich auf der Teilnehmerliste den einen oder anderen Twitterer gesehen. Und an diese richten sich nun folgende Worte:

Ich bin dort mit meinen Damen zuvorderst. Wenn eine Dame von mir bespielt werden möchte, dann kommt deren Herrschaft auf mich zu. Eine andere Ansprache mag ich für den 07.07.2017 nicht akzeptieren. Eine Vorab-Kontaktaufnahme über eMail oder WA ist nicht erforderlich. Ich entscheide soundso spontan (auch im Schulterschluß mit meinen Damen), ob überhaupt etwas geht oder nicht.

Ich mache mich nun daran, den Newsletter für die #SecretNight zu versenden -> https://www.training-of-o.de/blog/newsletter/

Wie entstehen Rituale …

Wie in jeder Beziehungsform entstehen mit der Zeit mehr oder weniger liebgewordene Rituale, die das gemeinsame Miteinander prägen. Dinge, über die nicht mehr gesprochen werden muss. Weil sie eben klar und deutlich vereinbart oder erlebt (im wahrsten Sinne) sind. Im speziellen Fall des BDSM (zumindest bei mir) gibt es irgendwann Rituale. Die alten Hasen und Häsinnen werden sich in folgendem Beispiel sicherlich wiederfinden.

„Mein Wunsch ist es Dich und Deine Anwesenheit zu genießen. Da ist mir nicht nach Züchtigung, sondern nach Nähe, Wärme und Liebe. Etwas, was uns tiefer verbindet. Wenn ich Dich also darum bitte, mich zu waschen, dann wünsche ich folgendes ….“. Es folgt hier eine Aufzählung von Dingen, die der Dom dann gerne spüren will.

Es wird vielleicht nicht immer alles von Anfang an klappen, aber mit jedem Durchspielen wird die Sub dann sicherer und irgendwann reicht nur die Äußerung des Wunsches aus, um das Ritual komplett und ohne weitere Worte ablaufen zu lassen. Und während das Ritual läuft genießt man sich. Dabei kann man durchaus eine leichte Plauderei anfangen oder Pläne besprechen. Aber nichts Tiefschürfendes. Was in diesem Falle zählt ist die pure Lust. So gibt es noch Rituale zur Begrüßung, zur Verabschiedung … Dinge, die von alleine ablaufen dereinst. Es gilt Positionen einzunehmen, sich an- oder auszuziehen, bestimmte (sexuelle) Handlungen vorzunehmen.

Dabei ergeben sich nicht immer Rituale. Doch ich denke, dass Rituale grundsätzlich Sachen sind, die Dom und Sub mehr miteinander verflechten. Wie eben in jeder anderen Beziehung auch. Und das ist auch gut so. Denn in diesen Ritualen hat man sich eingefunden und fühlt sich sicher und wohl.

Es geht aber auch nicht immer um zärtliche Nähe. Es können auch Rituale durch klare Anweisungen  („Knie nieder!“) oder durch pures Verhalten des Herrn (Geräusch, wenn er die Treppe hochkommt) getriggert werden. Je intensiver die Beziehung zwischen Dom und Sub ist, desto mehr Rituale spielen sich ein.

Ich habe davon gehört, dass eine Sub alleine vom Klang seiner Stimme am Telefon zu 95% ableiten konnte, wie der weitere Verlauf des Abends werden wird. Und sich eben auch darauf einstellen, ob es eher schmusig oder verstärktes Aua sein würde.

DER WUNSCHZETTEL UND DIE LIEBE „O“

Liebe „O“,

Dein Wunschzettel interessiert mich nicht die Bohne. Es ist mir relativ egal, wo genau Dein Kink liegt und was Du gerne erleben möchtest. Denn es sollte zuvorderst wichtig sein zu wissen, was ich möchte. Und alleine aus dem Bedienen meines Kinks darfst Du Dir Deine Lust ziehen. Falls mein Kink tatsächlich zu Deinem passt, dann hast Du Glück gehabt.

Du warst lange genug meine Sub um für Dich herauszufinden, ob ich als Deine Herrschaft tauge oder nicht. Und wenn Du um die Aufnahme als „O“ bittest, also defintiv auch „O“ werden möchtest, dann wirst Du genügend Gelegenheiten bekommen haben, mich abzuchecken auf der einen und auch Dich selber zu prüfen, ob Du mit mir klar kommst.

Was hinter dem Startpunkt für „The Training of „O““ liegt, obliegt meiner Erfahrung mit Dir als Sub und auch dem, was ich denke, was Du leisten kannst. Du kannst Dir sicher sein, dass ich Dich nicht in Situationen bringen werde, denen Du physisch oder psychisch nicht gewachsen bist. Dennoch erwarte ich von Dir den völlig offenen Umgang mit meinem Kink unter Rücknahme Deines eigenen.

Das ist der Deal. Nicht mehr. Und nicht weniger.

Der Wunschzettel und die liebe Sub …

Liebe Sub,

lass‘ Dir mal das Eine gesagt sein: Wir sind ein Team. Okay, ich bin eher oben und Du bist eher unten. Dieses Herrschaftsgefälle und so. Aber am Ende sind wir immer ein Team.

Und in so Teams gibt es so „Besprechungen“ … würde ich mal behaupten. Diese dienen unter anderem dazu, dass man sich gegenseitig Dinge erzählt. Dinge, die schlecht sind, Dinge, die blöd sind, Dinge, die gut sind, Dinge, die toll sind. Also irgendwie alles. Wenn Du also irgendwas bei mir / an mir vermisst, dann bitte ich Dich darum dies klar und deutlich zu äußern. Ich würde Dir nämlich ganz exakt das Gleiche antun. Wir müssen an unserer Beziehung rumschrauben dürfen, denn ansonsten driften wir, wie jede andere Beziehung auch, irgendwie völlig auseinander.

Du musst Dir halt nur gut aussuchen, welche Dinge Du auf Deinen Wunschzettel schreibst. Denn es liegt an mir, wie ich das interpretiere und ggfs. auch umsetze. Und die Betonung liegt durchaus auf „ggfs.“. Denn Dinge, die mir nicht liegen, die mache ich nicht. Aber darüber wirst Du Dir sicher im Klaren sein. Es gibt also eine Berechtigung für den Wunschzettel, aber keinen Anspruch auf Erfüllung. Oder eine exakte Zeitangabe und eine klare Kommunikation, wann, wie und wo es umgesetzt wird.

Wunschzettel helfen mir zu wissen, wo Dein Kink liegt und ich denke, ich sollte das wissen. Alles klar? Dann ist es … gut 🙂

 

https://tarasropes.wordpress.com/2017/06/21/wunschzettelmeta/

 

Depression und BDSM

Vielleicht ist es ein sehr gewagter Gedankengang, dennoch möchte ich mich dazu äußern.

Depressive Menschen sind nicht gleich depressive Menschen. Wie auch Menschen unterschiedlich sind, so ist auch die Art der Depression verschieden ausgeprägt. Einige kommen gut damit klar (und gelten so auch als „stabil“). Andere brauchen den regelmäßigen, persönlichen Kontakt zum Therapeuten um sich gerade richten zu lassen (und gelten so als „instabil“). Und ja, dazwischen ist sehr viel Grau oder Bunt, je nach Sichtweise.

Ich selber zähle mich zu den stabilen Menschen. Meine dunklen Momente im Leben sind gekennzeichnet von den üblichen Verlustängsten. Dabei geht es um emotionale Dinge, wie die Liebe zB. Ab und an drehen sich auch bei mir Gedanken im Kreis, ob ich alles richtig mache. Ob ich gut genug bin. Ob ich mehr machen soll. Mein persönlicher Vorteil ist, dass ich mich mit anderen Menschen über meine Gedanken austausche. Sei dies auf Twitter, per WhatsApp und eben auch im Äußersten durch persönlichen Kontakt. Und dabei wird mir immer wieder bescheinigt, dass sich meine Depressionsfähigkeit eher im Promillebereich befindet. Weil diese Gedanken einfach ziemlich schnell wieder weg sind.

Die Art und Weise, wie andere auf mich reagieren und auf mich zugehen, zeigt mir, dass man mir vertraut. Dinge erzählt, die auch bei einem Therapeuten gut aufgehoben wären. Und was mir immer wieder gesagt wird ist, dass depressive Menschen BDSM auch deswegen haben wollen, weil sie in dieser Zeit wirklich nicht nachdenken müssen. Art und Umgang meinerseits erlaube keine Gedanken in die reale Welt. Ich sei fokussiert auf mein Gegenüber und Stunden mit mir erlauben „Urlaub vom Alltag“. Zusätzlich wird jedoch auch betont, dass zwar verschiedene Depressionen vorliegen, die aber niemals nicht mein Problem sein werden. Ich sei eben kein Therapeut, sondern eine Möglichkeit.

Und wisst ihr was? Deswegen fühle ich mich nicht als Hure. Denn die Gefühle, die man mir entgegen bringt sind echt. Und nie verfälscht. Und selbst wenn doch, dann sei es eben so. Wenn jemand mehr die Hand liebt, die schlägt, als den Mann, dem die Hand gehört, dann soll mir das auch recht sein. Ich erfülle dann eben „nur“ einen Zweck und mal unter uns: Sind Spielbeziehungen nicht auch irgendwie „Zweckbeziehungen“? Solange das Gefühl „drumherum“ stimmt und ich es schaffe einer Frau Ruhe und Zufriedenheit zu schenken, glaubt mir, das hilft auch mir.

Depressive Menschen betonen, dass es nicht Zweck des BDSM sei sich schlagen zu lassen, damit man nicht zur Therapie gehen müsse. Und nur reflektierter Umgang mit der eigenen Depression erlaubt überhaupt eine solche Ansage. Und das Vertrauen, welches in mich gesetzt wird macht mich „stabil“. Und es geht dann auch postwendend wieder an den Absender zurück.

Durch den Umgang mit depressiven Menschen habe ich mehr über mich erfahren, als es mir jemals ein anderer stabiler Mensch erzählt hat. Und dafür bin ich sehr dankbar. Und schenke dann auch einfach nur meine Hand, die schlägt und stelle den Mann mit der Hand in den Hintergrund.

„Die Geschichte der jO“ – Rezension

„Die Geschichte der O“ kennt jeder, auch die, die es nicht zugeben wollen. „Die Geschichte der jO“ ist jedoch weitestgehend unbekannt. Die Frage ist: Warum?

Die Autorin erzählt aus der Ich-Perspektive ihren persönlichen Werdegang von der „Unschuld vom Lande“ bis hin zur perfekten „O“.

Die Autorin (Johanna Koltai – https://twitter.com/sklavin_johanna) benutzt dabei keine Umschreibungen, sondern bringt die Dinge auf den Punkt. So spricht sie nicht von „Beischlaf“, sondern vom „Ficken“. Um harmlose Beispiele zu nennen. Dennoch bleibt es erstaunlich unvulgär und es liest sich einfach locker weg.

Wer hochtrabende und ausgefeilte Mitternachtslektüre erwartet, der muss zunächst das mangelnde Lektorat beherzt überlesen können.  Eine Tatsache, die vielen Jungautoren abgeht.

Mich spricht vor allem die Art und Weise an, wie die Autorin respektvoll mit der Tatsache umgeht, dass es sich hierbei um Menschen handelt, die ihren Weg begleitet haben und wahrscheinlich können nur diese selbst sich im Buch erkennen.

Sie beschreibt vor allem die Tatsache, wie sie sich fühlt und was sie so bei den ein oder anderen Dingen denkt. Dem Leser bleibt nicht verborgen, dass diese „O“ eine Prostituierte ist und die Leidenschaft für diesen Beruf echt. Sie kommt jedoch nicht mit dem Ziel daher, mehr Kunden zu finden. Sie will auch nicht aufklären oder zum „O“-Sein überzeugen. Die Autorin will ihre Geschichte erzählen und das tut sie.

Der Rezensionist kennt „O“’s. Persönlich anvertraute und selbst ausgebildete. Vor diesem Wissen kann ich bestätigen, dass eine wirklich glaubhafte Biographie, die sehr viel vom inneren Wesen einer „O“ freigibt, vorgelegt wird. Und ich denke, dass so manchem DummDom, der gerne „O“’s ausbilden will ein wenig die Ohren klingeln werden und er nun angemessen über seine weiteren Schritte nachdenkt.

Aber auch die Frau, die sich mit dem Gedanken trägt eine „O“ werden zu wollen, kann sich in diesem Büchern besser einlesen, als mit dem Original. Es werden moderne Orte und Arten der Demütigung geschildert, die Emotionslage wird sehr deutlich, vor allem das „Warum mache ich das? vs. OMG – Warum mache ich das?“ spielt eine deutliche Rolle.

Ich werde mir den Vierten Teil ebenfalls zur Brust nehmen und freue mich sehr darauf.

https://www.amazon.de/Geschichte-jO-Johanna-Koltai/dp/1523733233/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1476196740&sr=8-1&keywords=geschichte+der+jo

 

Originally posted 2016-10-13 21:23:38. Republished by Blog Post Promoter

After Porn Ends 2 – #gedankenverloren

Ich hatte schon den ersten Teil als externe Sicherungskopie auf YouTube gefunden und war froh, dass er doch tatsächlich auf Netflix zu finden ist. Das soll nun keine Werbung für Netflix sein, aber irgendwie dann doch. Selten findet man Dokumentationen, die sich ernsthaft mit dem Thema Pornographie auseinander setzen und (natürlich) neben ein paar Titten, echte und wahre Geschichten aufzeigen.

Nun fand ich per Zufall den zweiten Teil und habe ihn dann auch gleich verschlungen. Und weil das noch nicht alles ist, kommt er auch nicht synchronisiert daher und deutsche Untertitel hat er auch noch nicht. Perfekt für mich 🙂 Ich muss nicht immer alles 1:1 verstehen … vieles ergibt sich einfach, wenn man sich auf sein Schulenglisch berufen kann. Also: Licht aus – Film Ab.


Wie wohl so ziemlich jeder bin auch ich Pornokonsument. Und an einer Stelle gibt eine Darstellerin auch gleich die Kehrseite der Medaille preis. Jetzt, wo sich wirklich jeder eine HD-Kamera kaufen kann und sein Schlafzimmer in ein Studio verwandelt fallen die Preise und die Budgets. Es wird immer schwieriger wirklich Pornostar zu werden, und die die es sind, machen viel mehr als noch früher. Oder sie verstecken sich in kleinen speziellen Spezialnischen. War es früher möglich davon wirklich und gut zu leben, scheint dies heute nicht mehr der Fall zu sein und die ausgewählten Menschen erzählen wahrhaft unterschiedliche Geschichten.

Am Ende steht bei mir immer folgende Frage: Wenn doch Pornos so geil sind und der masturbierende Kunde dankbar für die Bilder ist, warum werden die Darsteller so stigmatisiert und finden „After Porn Ends“ kaum Anschluss an die reale Welt? Ähnliches gilt ja auch für Prostituierte. Man(n) liebt sie, aber später in die Firma will Man(n) seine ehemalige Stammhure auch nicht einstellen. Und es stellt sich mir die Frage, warum junge Mädchen heute wirklich noch auf die Idee kommen, mit ein wenig „Beine breit“ vor der Kamera reich und berühmt zu werden, wenn die durchschnittliche Karriere maximal vier Monate (VIER! MONATE!) anhält?

Meine persönliche Begegnung hatte ich Anfang der 90er mit Sarah Young, einer jungen Britin, welche damals mit eigenem Label durch Deutschland tourte. Sie hat Männer mit ihrer eigenen Vorliebe für Facials („ins Gesicht spritzen“ Die Red.) verrückt gemacht und gleichzeitig auch darauf sozialisiert. Geschluckt wurde niemals. Aber gerade das scheint in der heutigen Pornokultur Gang und Gebe zu sein. Eine Darstellerin, die nicht (irgendwann mal) schluckt, kommt nicht vor die Kamera. Die Szenen werden immer heftiger, weil man mit „Stino“-Sex nichts mehr verkaufen kann. Der werte Leser sollte sich mal in den Archiven von Maxdome umschauen im Fach „Erotik“. Da gibt es wirklich einige sehenswerte Filmchen und ja, ich würde sagen, einige sind tatsächlich pornografisch. Da heiratet zwar auch niemand, aber man muss inhaltlich den Kopf einschalten um den Film zu verstehen.

Nein, ich hatte körperlich nichts mit der Dame zu tun, aber wir liefen uns beinahe in Köln über den Haufen Ecke Hohenzollernring/Rudolfplatz. Ich auf dem Weg zur Straßenbahn und sie auf dem Weg ins Dr. Müllers wegen des Promoauftrittes. Später erinnerte ich mich daran, dass ich vergessen hatte um ein Autogramm zu bitten. Meine Mutter erzählte mir mal, dass ihr Ähnliches mit Ephraim Kishon passiert sei. Der „Unfall“ geschah auf der Kölner Pfeilstraße. Ich glaube aber, dass meine Mutter bis heute nicht weiß, wer Sarah Young ist 😉

 

After Porn Ends 2 …

 

#gedankenverloren – Wie real ist „O“ möglich?

Subs sind so unterschiedlich, wie Sandkörner in der Wüste unterschiedlich sind. Gleiches gilt auch für Doms. Aber die Vorstellung, dass jeder Topf ganz exakt seinen Deckel findet, ist ebenso irrig, wie in der herkömmlichen Partnerwahl auch.

 

Es braucht schon wirklich eine ganz gehörige Portion Zufall, wenn es wirklich passt. Und wenn die Sub dann auch noch Lebensgefährtin ist/wird, was kann man dann noch mehr wollen?

 

Meiner Meinung nach suchen viele Submissive genau diesen Typen. Er soll frei sein, verfügbar sein, ganz genau ihrem Kink entsprechend, aber auch heiraten und Kinder wollen. Ist das am Ende nicht ein wenig zu viel verlangt? Schädigt man eine funktionierende D/s-Beziehung durch die Liebe?

 

Wie in jeder Beziehung verändern Kinder die ganze Welt. Es ist eben nicht mehr möglich seine Sub zu jeder Tages- und Nachtzeit durch die Wohnung zu treiben. Auf der anderen Seite zieht sich eine Frau grundsätzlich wohl immer durch das Mutterwerden/-sein ein wenig vom Mann zurück und widmet sich, völlig verständlich, ihrem Mutterinstinkt. Mal ganz abgesehen davon, dass viele Männer die Mutter ihrer Kinder nicht mehr als private Hure rannehmen möchten und auch ihren Anteil zum Niedergang des D/s beitragen.

 

Ist es also wirklich „O“, wenn man es Teilzeit betreibt?

Oder benötigt „O“ zumindest einen Dom, der nicht ihr Lebenspartner ist, damit es keinen Alltag gibt?

Ist es also für einen Dom nur dann möglich eine „O“ zu führen, wenn er eben auch ihr Leben finanziert, damit sie wirklich 24/7 „O“ sein kann?


Und ist das nicht schon eine Form der Prostitution?

 

Bitte nicht falsch verstehen: Ich bin mit meinem Beziehungsgeflecht völlig zufrieden. Ich habe im #CircleOfFalbalus meine geliebte Hirnventrikel, die als Alleinerziehende (wir wohnen nicht zusammen) nicht 24/7 machen kann (geschweige denn will) als Sub und mit Tara eine Sub, die Studentin ist, aber eben auch im universitären Klein-Klein einfach mal abtauchen muss.

Das Ritual

Sie senkte den Blick als er aufstand und reichte ihm eine Hand nach oben.
Sie durfte ihn nicht ansehen und wenn, dann nur kurz.

Wasser tropfte vor ihr auf den Boden und es fielen ein paar Tropfen auf ihren nackten Körper, der kniend vor der Badewanne ausharrte. Als seine Füße den Boden berührten und er fest stand beugte sie sich nach vorne und begann das Ritual.

Sie küsste seine Füße. Jeweils ein paar Sekunden lang drückte sie Ihre Lippen bewusst auf den jeweiligen Oberspann, damit er sie auch bemerkte. Als sie ihn damals nur flüchtig berührte mit ihrem Mund, gefiel ihm das nicht. Er wollte nie angebetet werden, aber wenn ihre Lippen ihn berührten, dann wollte er spüren, dass es ihr etwas bedeutete.
Also drückte sie auch ein wenig ihre Zunge durch die Lippen und nahm den Geschmack seiner Haut auf, die sie deutlich durch den Geruch des Badezusatzes erspürte.

Sie richtete sich langsam auf und kam mit ihrem Mund vor seinem Penis zu stehen. Sie nahm die Tropfen von Wasser unterhalb des Penis mit ihrer Zunge auf und legte sich ohne Hilfe der Hände mit geschlossenen Augen seine Eichel auf ihre Zunge. Sanft bewegte sie ihr Zunge und wiegte seinen Penis hin und her. Immer voller Hoffnung, ob sie ihn blasen sollte, ob er sie mundficken wollte oder er bereit war sein goldenes Nass über ihren Körper laufen zu lassen.

Ab und an war sie sehr forsch und nahm die Eichel sanft in ihrem Mund auf und saugte daran. Sie wusste genau, welcher Knopf das war. Und sie fühlte sich mehr als geliebt, ob seiner Reaktion auf sie. Und dass er nie böse wurde, wenn sie nur winzige Schritte über Grenzen ging. Sie fühlte sich so unendlich gebraucht, auch wenn andere dachten, er würde sie mißbrauchen. Er liebte sie und sie liebte ihn. Und gehen Menschen nicht liebevoll miteinander um?

Als sein Penis Halbsteife erreichte hielt er ihr seine Hand hin und zeigte ihr seinen Ring. Den Ring seiner Macht. Den Ring, den sie auch gerne für ihn tragen würde. Sie küsste seine Hand und den Ring, als wäre es sein Penis. Er war zufrieden mit ihr. Er lächelte sie an und strich über ihren Kopf.

„Hol‘ das Rasierzeug und rasiere meinen Schwanz blank und dann darfst Du Dir Deine Belohnung abholen.“

Sie stand auf und blickte weiter zu Boden, nahm ein Handtuch von der Wand und richtete auf dem Sofa das Spa ein. Er setzte sich breitbeining darauf. Und während sie zurück ins Badezimmer ging, lächelte sie. Sie schmeckte bereits sein Sperma, bevor er es in ihrem Mund vergießen konnte.

#TheTrainingOfO – Der Werbeblock ;-)

„Ich habe da mal was vorbereitet.“ – Max Inzinger, Fensehkoch im ZDF, 70er Jahre.

Extrovertiten haben ein Problem. Sie müssen irgendwie ihre Worte zu Gehör bringen. Mal ganz abgesehen, dass da was mit dem JoyClub läuft, starte ich nun einen Versuch mein Thema nicht nur im JoyClub auf einer Homepage darzustellen. Ich habe auch eine FaceBook-Gruppe dazu aufgemacht. Mein Ziel ist es, nach wie vor, meine Gedanken Frieden stiftend unter das Volk zu bringen, welches sich dafür interessiert.

Es wird Dinge geben, die nur im JoyClub stehen, andere nur hier im Blog und wieder andere nur bei Facebook. Was auch damit zu tun hat, dass es tatsächlich unterschiedliche Zielgruppen sind. Ich entschuldige mich bei den acht Menschen, die ich bei der Erstellung der Gruppe direkt mal reingenommen habe. Irgendwie musste ich das so tun 😉

Viel Froide und schöne Pfingsten.

Master Falbalus

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