Userstory: Die Kunst der intimen Erotik

Userstory: Die Kunst der intimen Erotik

Hatte ich Dir eigentlich schon gesagt, dass mein Tagebuch voll mit Erinnerungen ist? Ich schreibe mir jede sexuelle Geschichte auf, weil sie es wert sind irgendwann einmal veröffentlicht zu werden. Und von der abenteuerlichsten Geschichte möchte ich Dir nun berichten.

Wie immer machte ich mich auf, den nächsten Tag am Vorabend vorzubereiten. Im Massagestudio wird es garantiert recht voll werden und eine der Kolleginnen hat auch noch Geburtstag. Und als gute Chefin gehört da auch noch ein liebevoll zubereiteter Kuchen dazu. Und was soll ich Dir sagen, die Kollegin freut sich immer über einen echten „Erdbeerkuchen a la Maria“. Mürbeteig, frische Erdbeeren und als Masse Eischnee. Kalt serviert.
Natron hilft mir beim Backen, wenn es einen luftig leichten aber dennoch stabilen Eischnee zu zaubern gilt, aber ich weiche aus.

Natürlich hätte ich das auch alles daheim machen können, aber ich hatte mir für den späten Abend, wenn keiner mehr da ist, noch ein Date einbestellt. Gefunden habe ich den Mann über Tinder, dieses Ding, wo man Menschen per Wischbewegung in „Geht so“ oder „Geht gar nicht“ sortiert in der Hoffnung, dass es dann auch passt. Du weißt ja, dass die berufliche Sexualität oftmals nichts mit der privaten zu tun hat. Und vor allem hier gibt es Dinge, die man trotz Lingam-Massage nicht macht. Mir war aber heute danach, etwas mehr zu bekommen. Schließlich bin ich hier die Chefin, aber das wusste mein Date nicht.
Für ihn war ich einfach nur eine Möglichkeit, ganz diskret eine Frau zu haben, für die er nicht zahlen musste. Ich mag diesen Gedanken ja schon länger in mir: Ein anonymes Fickdate. Ende. Gelände.

Ich stellte also gerade den Kuchen in den Kühlschrank, als es an der Türe klingelte. Schnell ein Griff durch die Haare, bisschen aufwuscheln und gut war. Denn sehen sollte er mich ja nicht. Wir hatten vereinbart, dass wir es in jedem Fall tun, wenn er den Schneid hat durchgängig eine Augenbinde zu tragen. So öffnete ich die Türe einen Spalt und reichte einfach ein kleines Handtuch heraus. Wenige Momente später stand er dann im Eingangsbereich.

Auf meine Frage, wie er sich fühle, antwortete er mit einem einfachen „Gut“. Sichtlich aufgeregt war er. Gut, dass er meine Aufregung nicht sehen konnte, dachte ich bei mir, denn auch für mich, die beruflich Männern ein wenig Aufmerksamkeit schenkt, war das etwas völlig neues. Nicht das ich nicht offen für Spiele wäre, aber ich hatte mich auch noch nie nur zum Sex verabredet mit jemandem, den ich nur vom Schreiben kannte.

Ich nahm ihn an die Hand und führte ihn in eines unserer Zimmer. Dabei erklärte ich, dass ich ihn nun vollständig ausziehen werde, danach mich. Er nickte. Glaube mir, ich habe keine Ahnung, was ich da gemacht habe. Irgendwie ging das mit dem Beruf in meinen Kopf, so als wollte ich ihn nur auf die Matratze legen und dann massieren. Verdammte Axt.

So half ich ihm beim Entkleiden und streifte ihm langsam seine Klamotten vom Körper. Er duftete gut. Ein frisch gewaschener Mann, hach, und während ich vor ihm in die Knie ging und seine Hose herunter zog sprang mir sein Penis fast schon ins Gesicht. Glatt rasiert und ebenfalls gut riechend und … sehr erregt. Ich konnte mir nicht helfen und gab seiner Eichel einen sanften Kuss und schaute nach oben. Irgendwie schon doof, dass er das, also diesen Blick von mir nicht sehen konnte. Ich ließ meine Zunge um seine Eichel kreisen und nahm den Kopf kurz in meinen Mund und saugte ganz leicht daran.
Hörte aber sofort wieder auf, denn er fing schon an zu atmen und ein vorschnelles Ende wäre ja dann auch doof.

Beim Weglegen seiner Kleidung raschelte es in seiner Hose und ich fragte ihn, ob er an Kondome gedacht hätte. Er lächelte mit Verweis auf das knisternde Geräusch, dass ich ruhig seine Hosentaschen durchwühlen dürfe. Gleich drei Stück zauberte ich hervor. So ein Angeber, lächelte ich in mich hinein. Aber man soll sich als Frau ja auch mal überraschen lassen und keine voreiligen Schlüsse ziehen.

Ich flüsterte ihm ins Ohr, dass ich ihm nun helfen werde sich hinzulegen und musste dabei einfach seinen Schwanz wichsen. Er kippte leicht zur Seite, weil ich ihn so überraschend anfasste. Und ich merkte, dass die ganze Situation nun auch mich einfing. Er solle sich nur hinlegen und Arme und Beine von sich weglegen. Während er es sich gemütlich machte, zerbiss ich eine Kondomverpackung und steckte das Kondom so in meinen Mund, dass ich es ihm ganz sanft mit meinen Lippen überziehen konnte. Und was soll ich Dir sagen. Er kam. Ich spürte es sofort, wie sich die kleine Blase im Zipfel des Kondomes mit Inhalt füllte.
Und der Mann bewegte sich kein Stück dabei.

Irgendwie war ich ja nun doch irritiert. Das war zwischen „Warum kommt er denn nun schon?“ und „Alles richtig gemacht!“. Ich zog das Kondom ab, machte ihn mit einem Waschlappen sauber, machte einen Knoten in das Kondom und warf es mit einer geübten Bewegung in den Mülleimer.

Er lächelte. Sagte nichts. Ich blickte auf seine immer noch steife Erregung. Und ich ließ mich auf diese non-verbale Kommunikation ein. Jetzt, Du kannst es Dir denken, wollte ich auch was bekommen. Und ich bekam es … noch zwei Mal.

 


Die Userstory ist eine Aufgabe aus drei Worten eine erotische Geschichte zu zimmern. Die Worte und der Auftraggeber sind angegeben und verlinkt.

 

Natron
Mülleimer
Knie
@TraumMassagen

Originally posted 2016-06-17 20:46:56. Republished by Blog Post Promoter

Posted on: 15. März 2017falbalus

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