Monat: Dezember 2016

Die Frage 

„Ich bin nicht devot. Ich bin dominant.“

„Und was wollen Sie dann bei mir?“

„Sie bieten BDSM gegen Geld?“

„Das ist korrekt.“

„Ich suche einen Sklaven.“

„Tut mir leid, ich bin keiner.“

„Aber Sie bieten BDSM gegen Geld!“

„Ja, und?“

„Dann sind Sie ein Sklave!“

„Nein. Ich biete Paaren und Einzeldamen die Möglichkeit an, sich mit mir als dominanten Part sexuell, aber auch menschlich fort zu entwickeln.“

„Frauen zahlen Ihnen Geld, um von Ihnen dominiert zu werden?“

„Eine Frau wird immer jemanden zum Ficken finden. Aber im Bereich BDSM geht es eben nicht nur um schnödes Stöpseln.“

„Also wie ein Mann, der zu einer Domina geht, sind Sie das männliche Gegenstück zur Domina?“

„Korrekt.“

„Macht Sie das nicht zu einem Sklaven?“

„Sie meinen zu einem Wunscherfüllungsdom? Ja, das stimmt.“

„Also sind Sie ein submissiver Dom?“

„Gegen Bezahlung? Ja, das ist richtig. Aber ich denke, dass jeder sexuell dominante Mensch so ein wenig so ist.“

„Und Ihre Frau? Was sagt die dazu?“

„Kennen Sie mein Twitter-Profil?“

„Ja.“

„Fragen Sie sie doch bitte selbst?“
~~~ Ende des Gespräches. 

Theoreme 

„Was macht ihn an, den Mann?!“

Bereits an früherer Stelle habe ich mal was geschrieben über persönliche Fetische, Vorlieben und Standards. 

Ein Dom sollte wissen, was er will. Was er sich von einer Frau wünscht. Was er sehen und erleben will. Wie man es ihm recht machen kann. Was ihn zutiefst befriedigt. Besser: Was ihn nachhaltig und nicht nur für den Moment befriedigt. 

Die Frage ist: Muss er sich dazu auch äußern oder reichen Andeutungen? Muss eine Sub zu jedem Zeitpunkt wissen, was im Kopf des Doms so los ist? Geschehen nicht sehr viele Dinge auch völlig spontan? Ohne Plan? 

Ich komme immer wieder an den Punkt, dass eine Sub wissen sollte, was in etwa auf sie zukommt, wenn sie sich mit mir treffen mag. Letztlich muss sie ja auch prüfen, ob es gemeinsames Kopfkino gibt und sich die Hingabe auch lohnt. 

Grundlegend gibt es im Umgang mit mir vier Dinge, die jede Sub über mich wissen muss.

  • Ich liebe Blowjobs mehr als das Vögeln.
  • Gefickt wirst Du, aber nicht unbedingt von mir.
  • Ich schlage Dich, weil ich es will.
  • Teile Deiner Ausbildung geschehen in der Öffentlichkeit. 

Da steht nichts zwischen den Zeilen. 

Da steht aber auch nichts von wann das alles beginnt. Eine Sub, die sich gleich beim Ersten Date entkleiden, vor mir knien und mein Sperma schlucken will ist mir nicht mehr lieb als die Frau, die einfach locker auf dem Sofa sitzt und bla-bla machen möchte. 

Wenn ich also unter #TheTrainingOfO, #PossibleParcours und #CircleOfFalbalus twittere, gebe ich recht viel von dem preis, was in meinem Kopf vorgeht. Und es handelt sich um Dinge, die ich (sehen) mag. Ist nicht für jede was.

Damen, die den Dom nicht teilen wollen, werden mit mir Probleme haben. Aber auch Damen, die nicht geteilt werden wollen. Monogamie ist keine Krankheit, aber so ticke ich nicht. 

Reden wir darüber 🙂

Die Stufen

„Ja, Herrin!“

Das war alles, was sie sagte. Stumm schweigend, voller innerer Unruhe, folgte sie den Anweisungen der Senior Sub. In diesem Augenblick musste sie nicht nur gehorchen, sie wollte es auch. Weil ihr Herr ihr nur einmal sagen musste, dass sie den Anweisungen der Senior Sub ganz genau so zu folgen habe, als ob diese direkt von ihm stammen würden. ‚Das ist es wohl nun, dieses ‚O‘-Ding?‘ befragte sie sich.

Dabei war er noch nicht mal im selben Raum. Wohl im gleichen Gebäude, aber er war physisch nicht präsent. Er war „beschäftigt“, wie sie es nannte. Und dies schon die ganze Zeit. Bis auf die Tatsache, dass er sie mit einem Kuss auf die Stirn begrüßte, statt ihren demütigen Kuss auf seinen Ring abzuwarten. Das … war alles, was sie von ihm in den letzten, ewigen, zwei Stunden sah.

‚Also dann, ab dafür‘, dachte sie sich. Sie entledigte sich ihrer Kleidung und folgte der Senior Sub die Treppe hinauf. Ohne Zögern, ohne Abwarten, ohne Nachfragen. Ihre rechte Hand glitt den Handlauf entlang und ihre linke Hand spielte mit dem kleinen O-Ring ihres Halsbandes, um dann doch ein wenig die innere Unruhe irgendwie ableiten zu können. In ihren Gedanken ging sie sämtliche Szenarien durch, die sie in ihren wildesten Träumen mit ihrem Herrn durchleben wollte. In welchen sie sich von ihm angeleitet den leidenschaftlichsten Prüfungen hingeben würde.

Sie lächelte leise vor sich hin, grinste fast.

„Gibt es da was zu kichern?“

Die Senior Sub musterte sie abschätzig mit strengen Augen. Augen, die so lieb schauen, wenn der Herr an ihrer Seite steht und so kalt, wenn er nicht zugegen war.

„Nein, Herrin!“

„Dann nimm‘ das Grinsen aus dem Gesicht!“

„Ja, Herrin!“

‚Diese doppelzüngige Bitch-Fotze!‘, maulte sie in sich hinein, während sie weiter hinter der Senior Sub die Stufen hinauf ging. Wobei sie bemerkte, dass die Stimmen und Geräusche hinter ihr immer leiser wurden. Und das Licht, je weiter sie nach oben ging, immer dunkler wurde. Das Klick-Klack der High Heels der Senior Sub vor ihr wurden immer mehr zur einzigen Orientierung. Leise zählte sie die Stufen vor sich her und versuchte sich im Dunkel zu orientieren.

„Bleib stehen!“

„Ja, Herrin!“

Die Senior Sub stellte eine Kerze auf das Treppenpodest und das Klick-Klack wurde lauter, als sie die Stufen zu ihr herunter kam.

„Du wirst nun die Kerze nehmen und den Raum betreten. In der Mitte des Raumes steht ein Stuhl. Du wirst die Kerze unter den Stuhl stellen und Dich daneben. Hast Du das verstanden?“

„Ja, Herrin. Ich werde die Kerze unter den Stuhl stellen und mich daneben.“

„Nun, dann tue es!“

Sie stolperte die Treppen nach oben zum Podest, während Sie das Klick-Klack als leiser werdendes Geräusch wahr nahm. Mit der Kerze in der Hand suchte sie die Türe in der Dunkelheit und fand den Griff. Langsam drückte sie diesen nach unten und sie schob eine schwere Holztüre auf. Auf der Türe waren Schnitzereien und im Flackern des Kerzenlichtes war es ihr, als würden die Figuren auf der Türe sich bewegen. Kleine Wesen, die sich zügelloser Leidenschaft hingaben. Ihr war mulmig, aber ihre Erregung brachte ihr dennoch ein wohliges Gefühl, welches langsam über ihren Rücken kroch. Sie betrat den Raum.

Sie sah nichts. Absolut nichts. Aber es roch. Gut. Holz. Leder. Dicke Stoffe. Frisch. Ihr Füße tappten über Parkett. Es war, als wäre der Raum so groß wie ein Fußballstadion, als sie endlich den Stuhl fand. Sie blieb stehen. Lauschte in die Stille, ob sie alleine sei oder bereits beobachtet wurde. Doch sie hörte nur das Rauschen ihre Blutes in den Schläfen.

Sie bückte sich, um die Kerze unter den Stuhl zu stellen. Als sie sich wieder aufreckte, glitt sie mit ihren Händen den Stuhl entlang. Holz, Schnitzereien, Leder – oh – Ringe, Klammern, Schlösser.

Sie lächelte. Und stellte sich neben den Stuhl. Die Beine gespreizt, die Arme hinter dem Kopf verschränkt.

Und wurde nass.

Goodbye 2016 / Welcome 2017

Ja auch ich mache es. Den Jahresrückblick 2016. Den Jahresausblick 2017.
Und reihe mich damit in die unendliche Liste derer ein, die das auch tun.
So sind wir halt nun, diese merkwürdigen Blogger. Kannste nix machen.

Das Jahr 2016 war insgesamt betrachtet ein gutes Jahr. Überschattet von der Erkrankung meiner Frau, dem Ableben eines Enkels einer Freundin bei Geburt, der Trennung eines befreundeten Twitterpaares, Anschläge in München und Berlin, die Wahl von Trump zum US-Präsidenten – im Ganzen betrachtet jedoch, The First Avengress on board (#CircleOfFalbalus), das „noch näher, noch enger“ mit meiner Frau, reichen diese beiden Dinge aus – um es zu einem guten Jahr zu machen. Ich denke halt positiv und lasse mich nicht runterziehen vom Treiben in der Welt.

Manche Menschen sagen, dass ich kalt bin, weil ich die Kerzen für München und Berlin nicht weitergereicht habe. Weil ich nicht öffentlich erschüttert gewesen bin. Nun, das muss nicht jeder verstehen. Aber wo ich nicht direkt persönlich betroffen bin, kann ich keine emotionale Bindung aufbauen und nichts liegt mir ferner als öffentlich zu heucheln.

Andere Menschen wissen jedoch, dass mir gewisse Dinge sehr schnell ans Herz gehen und ich auch zu weinen bereit bin, wenn ich nicht anders kann. Und ganz ehrlich für genau diese Menschen würde ich jederzeit Himmel und Hölle in Bewegung setzen. Seit meine Frau im Krankenhaus war bin ich ohnehin der Überzeugung, dass ich nie wieder Probleme haben werde.

Was wird also 2017 geschehen?

Zunächst einmal wird die Ausbildung von Tara ein „Level Up“ erfahren. Bisher haben wir uns vorsichtig abgeklopft und Gefallen aneinander gefunden. Bezüglich Tara werde ich mir einen eigenen #Hashtag ausdenken, damit der werte Leser die Ausbildung per Twitter ein wenig verfolgen kann. Ebenso kommt das erste Treffen mit der möglicherweise zweiten Dame im Bunde, die sich von mir anleiten lassen möchte. Derzeit anonym wird auch sie einen eigenen #Hashtag erhalten, sobald die Dinge sich verfestigt haben. Werte Damen, ich bin extrem stolz darauf erwählt worden zu sein überhaupt in diese Verlegenheit zu kommen. Euer Mut wird belohnt werden.

Und auch meine Frau tritt wieder in den Kreis ein. Wir konnten Ende 2016 #AusGruenden sehr viel Zeit miteinander verbringen und uns gedanklich austauschen und eine neue Ebene der gemeinsamen Sexualität hervorbringen, welche wir diskret aufbauen und nur mit wenigen Menschen teilen werden. Der #Hashtag #Agenda2017 wird also nicht ganz so häufig erscheinen.

Außerdem werde ich mehr bloggen, um das Treiben um meine Person ein wenig transparenter zu machen.
Mehr Geschichten aus dem wahren Leben, erotische Stories, mögliche Setups andeuten und vor allem meine Positionen in Richtung „O“ und 24/7 verdeutlichen.
Meine Gedanken, ungefiltert.

Mehr hat die Leserschaft nicht verdient.

Das Peppr-Profil … der Dom als Prostitut

Wer es noch nicht weiß der weiß nun, dass dieser Dom ein Profil bei Peppr hat. Was wiederum bedeutet, dass dieser Dom Unzucht mit Damen treibt, die ihm Geld dafür bezahlen, dass er dieses tut. Und nein, dass ernährt diesen Dom keineswegs.

Meine Frau meinte einmal, da würde soundso nichts reinkommen. Keine Frau, die was auf sich hält, würde jemals einen Mann für (selbst dominanten) Sex bezahlen. Vor allem diejenigen nicht, die keine Probleme damit hätten sich jederzeit einen Mann für einen ONS vom Baum zu schütteln. Was also wäre die Klientel dieses Doms?

Sind das dann nicht die Frauen, die dem Hübschheitsideal nicht so entspringen? Vor allem meinem nicht? Kann ich dann überhaupt irgendwas mit denen anfangen?

Ich bin der Meinung, dass jede Frau etwas Schönes hat. Und genau in das kann ich mich wohl „für den Moment“ verlieben. Und auch in das Vertrauen, welches mir entgegen gebracht wird. Private Dates haben nicht so viel Performance-Druck wie ein Peppr-Date – keine Frage. Geld bringt zwei Menschen zusammen, welche sich in dieser Konstellation wohl niemals finden würden.

Auf der anderen Seite geht es auch nicht um Sex, sondern um „The Art of Dominance“ an und für sich und das Zentrieren um den Orgasmus der Frau. Auf welche Weise dieser auch immer zustande kommen mag, was ja meine Sache ist. Es ist faszinierend heraus zu finden, wie eine Frau tickt und es für sie „gemütlich“ zu machen. Eine Show zu bieten und ein Universum auf Zeit aufzubauen, in welchem die Frau der Mittelpunkt ist. Oh … ist das im BDSM nicht immer so? Die Submissive als Zentrum der Lust des Doms?

Das Schöne daran ist, dass ebenso wie bei einer Domina auch hier der Sex mit dem Dom vielleicht ein Ziel sein mag, aber Kundenbindung geht dann doch anders 😉 Ich kann jegliche körperliche Zuwendung von jenseits des Reißverschlusses von vorne herein ausschließen.

Das nächste große Ding, so meine Frau, wird sein mein Peppr-Profil mal mit neuen Fotos zu pimpen, die mich auch in meiner Rolle als Dom zeigen. Vielleicht hat neben meiner Frau jemand Interesse daran mit mir zu posen? Dabei gehe ich davon aus, dass Tara soundso Interesse daran hat ^^ // Also einfach mal anschreiben und dann schauen wir mal, was geht und was nicht.

Was Peppr angeht bin ich sehr neugierig auf 2017 und … überhaupt.

Bedingungsloser Grundgehorsam

Von all den Titel, Thesen und Temperamenten, die um den Begriff BDSM herumschwirren, gilt mir persönlich dieser hier am Wichtigsten: Der bedingungslose Grundgehorsam.

Keine D/s-Beziehung kommt ohne dieses unausgesprochene Gesetz aus. Man lernt sich kennen, man lernt sich zu schätzen, man beginnt zu vertrauen und irgendwo in diesen ersten Schritten ist er bereits vorhanden. Der Grundgehorsam ist wichtig, wenn man sich einem Dom hingibt. Denn ohne ihn, wird das nichts.

Wenn das Gefühl für den Grundgehorsam nicht vorhanden ist, der Wunsch zu gefallen, zu dienen, spielt man nur eine Rolle, die nicht echt wirkt. Und damit kann ein Dom eher wenig anfangen. Natürlich, gibt es Paarungen, die darauf aus sind, dass ein Dom mehr zwingen muss, weil die Sub mehr genötigt werden möchte. Aber am Ende kommt es zu diesem Punkt. Ohne den Grundgehorsam ist es nicht leicht miteinander, sondern nur schwierig und stressig.

Bedingungslos kann der Grundgehorsam natürlich nicht von Anfang an sein. Die Frage ist ja auch, wann wird der Grundgehorsam bedingungslos und kann er es überhaupt werden?

Bedingungslosigkeit setzt voraus, dass man etwas tut, ohne etwas dafür zu erwarten. Man gibt einfach, fordert im Gegenzug jedoch nichts ein. Geht das? Oder ist da im Hinterkopf nicht doch irgendwo ein kleiner Schelm, der etwas zurück erwartet. Wenn auch nicht im gleichem Atemzug, also als direkte Reaktion.

Bedingungsloser Grundgehorsam setzt in meinen Augen dort ein, wo genau dieses Ding erfüllt ist. Man gibt und dient und eines fernen Tages wird man dafür belohnt. Man gibt die Hoffnung darauf nicht auf, und bleibt positiv denkend. Es gibt kein Zeitgefühl für den Zeitpunkt der Reaktion. Es wird dem anderen überlassen, wann das kommt.

Ich bin mir nicht sicher, ob ein Mensch jemals überhaupt ohne irgendeine Bestätigung für sein Handeln auskommen kann. Nur ist eben der Leidensdruck unterschiedlich ausgeprägt.

Und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich mit einer Sub zusammen sein könnte, die genau so tickt. Wahrscheinlich würde ich sie zuschütten mit meinen Emotionen, und sie würde darin ertrinken.

Auf der anderen Seite kann ich aber auch nichts mit Subs anfangen, die ständig fordern und fordern und keine Geduld haben und sich dabei selber überholen. D/s hat etwas damit zu tun, dass die Sub sich aktiv dazu entschlossen hat einem Dom gewisse Handlungsfreiheiten einzuräumen und somit hat sie dem Dom auch die Entscheidung über die Geschwindigkeit des Miteinanders abgetreten.

Innerhalb einer 24/7-Sache muss ein Herr sich ganz klar durchsetzen und zur Ordnung rufen. Da ich jedoch ein sehr kommunikativer Mensch bin glaube ich, dass meine Subs es einfach mit mir haben, weil ich es ihnen einfach mache(n will).

Vielleicht ist es auch so, dass der bedingungslose Grundgehorsam etwas ist, was eine Sub antreibt über ihren Schatten springen zu können. „Mein Herr, will dies und jenes. Das wird schon okay sein, da ich ihm bedingungslos vertraue und diene. Weil ich ihm gefallen will und dadurch meine Befriedigung erhalte. Mein ‚Quid pro Quo‘.“

Und bevor es konkret philosophisch wird ^^:
Der bedingungslose Grundgehorsam mag auch etwas sein, was ganz tief unten gefühlt wird, ohne das er wirklich beschrieben werden kann. Und diesen Grundgehorsam kann man wohl nur einem Menschen, einem Dom, gegenüber schenken.

Und ja … man muss nicht alles auf die Metaebene bringen, aber einen Versuch war es wert.

#CircleOfFalbalus – The Second Avengress – Consultation

Pausiert #AusGruenden und wieder aufgenommen #AusGruenden sind die Kosultationen mit der zweiten Dame, die in den Zirkel aufgenommen werden möchte.

An dieser Stelle durchaus der Hinweis, dass Medulla stets und immer weiß in welcher Mission ich unterwegs bin, und natürlich bleibt auch Tara nicht dumm. Wenn wir diesen Zirkel leben wollen, dann gehört nicht nur eine gehörige Portion Zuversicht und Vertrauen dazu, sondern auch ehrlicher Umgang miteinander.

Die Frage, welche nur all zu gerne gestellt wird ist, wie ich es als Dom schaffe alle Damen gleichermaßen zu bedienen, um es mal salopp zu formulieren. Die Antwort ist verblüffend, wie auch einfach und wird von allen akzeptiert. Medulla hat absoluten Vorrang. Deswegen ja auch die längere Pause. Alle anderen werden gleichwertig nebeneinander ausgebildet.

Dazu gehört Verlässlichkeit auf allen Seiten dazu, Termine sind abzusprechen und einzuhalten. Gerade die Kommunikation zwischen den Dates (Ich war nun öfter mit Tara alleine als mit Medulla UND Tara zusammen) stellt das A und O dar. Das klingt recht anstrengend, ist es aber nicht wirklich.

Wie auch bei Tara werde ich das erste #Kaffeedate mit der möglichen Neuaufnahme alleine haben und erst, wenn ich mir ein genaues Bild gemacht habe, wird es ein zweites mit Medulla geben. Danach werden Medulla und ich gemeinsam entscheiden, bevor ich Tara und die mögliche Neuaufnahme (mit oder ohne Medulla) zum Kennenlernen zusammen bringe.

Ich freue mich sehr auf dieses #Kaffeedate … und selbst, wenn es keine Neuaufnahme werden sollte … ich bin gerne mit Menschen in Kontakt und es wird in jedem Fall eine sehr anregende Begegnung.

So wurde ich auch gefragt, ob es einen Aufnahmeritus gibt, also ob das  #Kaffeedate nicht auch schon einen gehörigen sexuellen Anteil hat, also ob die Dame mir nicht zumindest einen blasen muss oder sowas. Es tut mir leid euch zu enttäuschen, aber so ticke ich nicht. Wenn es einen Aufnahmeritus gibt, dann wird dieser mit Medulla stattfinden und wenn die Dame aufgenommen wird, hat sie noch genügend Möglichkeiten mir einen zu blasen.

Das #Kaffeedate dient vor allem dazu, sich menschlich abzutasten, ob man vom Geist her eine Einheit bilden kann. Ich würde wohl genügend Frauen finden, die ich ficken kann, dazu brauche ich kein #Kaffeedate. Diese Ritual soll mir zeigen, auf welchem Stand des Sexualität das Gegenüber ist, welche Erfahrungen schon da sind, aussprechen können was geht und was nicht geht. Offene Kommunikation herstellen, Ängste abbauen, Fragen stellen, mögliche erste Ziele definieren … und und und.

Ob ich dabei einen Ständer habe? Gut möglich.
Dominanz bedeutet jedoch, die Hose auch zulassen zu können.