Monat: September 2016

Geschichte der jO

Die Leseproben  bieten eine gute Einsicht in die moderne Welt einer „O“. Immerhin sind seit dem Erscheinen der „Geschichte der O“ schon ein paar Jahre vergangen. Wenn ich zu dieser frühen Zeit richtig rechne (2016-1954=62!) ist es gut und richtig gewesen darüber nachzudenken, durch welche Winkel der Sexualität eine Frau gehen sollte, um eine moderne „O“ zu werden, will sie sich mit der historischen Vorlage vergleichen.

Theoretisch klingt das alles für mich sogar machbar, jedoch persönlich nicht in allen Belangen vertretbar. Am Ende des Tages fehlt Sicherheit. „O“ muss wieder einmal um Liebe und Annerkennung kämpfen. Dennoch eine anregende Lektüre für diejenigen, die das einfach mal ausblenden können.

„Geschichte der jO, Teil 3 – Meine abenteuerliche Reise durch die Welt des SM und der geheimen Perversionen. jO wird von ihrer Herrin, Lady Inka, vor immer extremere Herausforderungen gestellt, damit sie auf diese Weise Scham und Stolz ablegt und sich zu einer richtigen, modernen O entwickelt. Ein besonders großer Schritt für jO ist, dass sie sich öffentlich als Hure zeigen muss. Ihre Erziehung zur O wird auch im Berliner SM-Studio vorangetrieben, wo sie neue Praktiken und Fetische kennenlernt. Herr A. findet Gefallen an ihr und bucht jO als Escort für einen Geschäftstermin in Mailand. Am Ende steht die Vorfreude auf das lang ersehnte Treffen mit ihrer Ex-Herrin, Lady Svenja, bei dem Lady Inka einen ganz bestimmten Plan verfolgt.“

Quelle: Geschichte der jO

#CircleOfFalbalus – The First Avengress

13.09.2016 – 19:00 Uhr

Sie erschien überpünktlich.
Die erste Frau, die wir einluden sich vorzustellen.
Leider hatte Medulla an diesem Dienstag keine Zeit, weswegen ich den Abend mit L. alleine verbrachte. Hinweis: L. erschien, für sie absolut untypisch, in einem Kleid. Ich fand das sehr nett und angemessen.

Das Eis war ziemlich schnell gebrochen und wir unterhielten uns sehr tief über so ziemlich jedes Thema, was uns in den Sinn kam. Dies war ihr ebenso wichtig wie mir. Und wäre da nicht der nächste Arbeitstag hätten wir wohl die ganze Nacht in unseren Geschichten, Ansichten, Sehnsüchten und Hoffnungen gebadet.

Am Ende war dann auch klar, dass es schnell zu einem Date zusammen mit Medulla kommen sollte. Denn ohne dass Medulla sich mit L. austauschen kann, würde es keine First Avengress geben.

Dieses Date ist nun terminiert. Freude \o/

Touch Mahal Bonn … Tantra als Paar

Wie man so hübsch auf Twitter hat verfolgen können, haben Medulla und ich uns was gegönnt. Gestern besuchten wir gemeinsam das „Touch Mahal“ in Bonn und tauchten ein in die Welt des Tantra.

Man muss dazu sagen, dass es für mich nicht das erste Mal gewesen ist, diesen Tempel der Lust zu besuchen. Bereits vor vier Jahren bin ich dort gewesen und hatte den Laden noch in sehr guter Erinnerung. Jedoch musste ich wohl 46 werden, um erstmals auch mit einer Partnerin, meiner Frau nun, als Paar auf die Matratze zu gehen. Wir mögen diese Dinge, diese ersten Male, die man auch im „gehobenem“ Alter gemeinsam erleben kann.

Für Medulla war es überhaupt der erste Besuch in einem Tantra-Studio, weswegen sie durchaus ziemlich nervös war.

Wir wurden von zwei sehr freundlichen Damen empfangen, eine von ihnen war nur wegen uns an diesem Tag da, da sie eine spezielle Ausbildung für Tantra von Frau zu Frau hat. Die Unterhaltung war sehr locker und wir wurden über alles informiert, wie der grobe Ablauf sei, eine kurze Tour durch die Räumlichkeiten inbegriffen.

Die Entscheidung, ob wir nun zusammen auf eine Matratze gingen oder jeder von uns separat mit einer Dame ging, traf Medulla recht spontan. Und so blieben wir in dem Raum, der als Beitragsbild beigefügt ist.

Medulla und ich gingen zunächst gemeinsam duschen, was uns so und so schon anregte und ich muss gestehen, in dieser Dusche hätten noch zwei weitere Personen Platz gehabt. Nachdem wir uns entschlossen haben, so eine Dusche für ein künftiges gemeinsames Haus haben zu wollen, gingen wir wieder in den Massageraum zurück und die beiden Damen platzierten uns so, wie sie es für ihre Arbeit brauchten.

Der Duft, die Musik und die sanften Berührungen der anfänglichen Tantra-Rituale ließen mich vergessen, wo ich war und ich schaltete einfach ab. Jedoch musste ich ab und an dann doch die Augen leicht öffnen, um zu sehen, wie sich Medulla fühlte. Zum ersten Mal von einer Frau berührt zu werden und das in Gegenwart ihres Mannes, der soundso ein Voyeur vor dem Herrn ist. In ihrem Gesichtsausdruck konnte ich jedoch keinerlei Missstimmung erkennen und so gab ich mich den Berührungen meiner Dame einfach hin.

Zum Ende trafen sich die Hände von Medulla und mir und wahrscheinlich in genau „dem“ Augenblick griff sie fest zu und so konnte ich auch loslassen. Tatsächlich hatte ich keinen Orgasmus, aber Medulla versicherte mir, dass es bei ihr nicht der „große“, wie mit dem Magic Wand war, sondern eher viele kleine.

Es war dennoch ein sehr intensives Erlebnis für uns beide und ich möchte an dieser Stelle nicht nur Werbung für diesen Schuppen machen, sondern auch dazu ermuntern, dass andere Paare sich diesen Ausflug gemeinsam gönnen sollten. Und zwar in das …

http://www.touchmahal-bonn.de/