Monat: Mai 2016

… Anrufe … Wünsche … Neugier …

Es scheint wohl doch eine Art Sehnsucht zu exisitieren.
Eine Sehnsucht nach Verlässlichkeit.

Bereits zwei mal wurde ich in dieser Woche angerufen, ob ich nicht bereit wäre, gegen Aufwandserstattung, zusammen mit dem Anrufer dessen Frau zu befriedigen.

Mit wohl gewählten Worten gab man mir zu verstehen, dass es wohl außerordentlich schwer sei überhaupt jemanden zu finden, der nicht zur Kategorie „Ej, isch ficken Deine Frau“ oder „Ej, isch ficken Deine Frau, aber nur in meine Kopf und hol‘ mir einen runter“ gehöre.

Offensichtlich scheint es da draußen zwar Männer zu geben, die  gerne auf Paaranzeigen reagieren, aber wenn es dazu kommt, dann kneifen sie. Haben vorher ihr Kopfkino ausgelebt, sich einen dabei runtergeholt, und sind nun glücklich. Und hinterlassen Paare (natürlich auch einzelne Damen), die sich auf ein Date vorbereitet haben und nun unbefriedigt und gefrustet bleiben.

Männer, ihr seid keine Männer, sondern maximal Jungs. Wenn nicht sogar Kinder. Wo habt ihr eigentlich eure Eier? Irgendwie immer auf „Ich bin der große Ficker“ machen und dann nicht kommen wollen.

Nun, ja … die Anonymtät des Internets macht es wohl möglich. Leider.

Diese beiden Anrufe haben mir jedenfalls gezeigt, dass es wohl offensichtlich einen Markt dafür gibt, Erfahrung im Umgang mit sinsitiver Erotik auch als Mann gegen Geld abzugeben.

Den Anrufern geht es nicht um schnöde 3er, sie möchten ihrer Frau ein Erlebnis schenken, welches schon lange in beiden Köpfen herumschwirrt und nun Gestalt annehmen soll. Beide Anrufer sagen, dass sie einfach keine Lust mehr darauf haben Anzeigen zu schalten oder Kontakte über Sexbörsen zu suchen und an Pornokino, Swingerclubs und irgendwelchen Stammtischen haben sie kein Interesse. Deswegen sei man auf die Idee gekommen einem Mann (/me) Geld anzubieten.

Ob ich am Ende mit Kopfkinofetischisten telefoniert habe, wird sich zeigen. Aber auch Medulla stimmt mir zu, dass wenn es keine DM, keine eMail, sondern ein direkter Anruf ist, dann kann man das schon ernst nehmen.

Wir nehmen das ernst und warten nun ab, was passiert.

… was macht ihn an, den Mann?

Wer mir auf Twitter folgt, der hat sicherlich einen ganz bestimmten Eindruck, welchen Typ Frau ich wohl „bevorzuge“. So gesehen ist die beste Kombination: Rothaarig, Langhaarig, tätowiert und submissiv.

Der geneigte Leser lässt sich jedoch nicht all zu sehr ins Bockhorn jagen, denn ist es nicht öfter so, dass man seine „Traumfrau“ irgendwie im Kopf hat und man dies durch Bilder eben darstellen mag?

Meine Frau wird sicherlich mit den Augen rollen und mir zuraunen, dass ich sie nicht so auf ein Podest setzen soll, aber … nun ich muss zugeben, dass alle vier Elemente in Medulla vereinigt sind. Und es ist auch kein Geheimnis, dass der Hashtag #RedHairAddicted nicht von ungefähr kommt.

Dennoch darf ich ehrlich sein, dass obgleich ich mit Medulla zusammen bin, es dennoch so etwas wie eine Traumfrau gibt. Würde Naomi Campbell anrufen und fragen, ob ich ein wenig Zeit hätte, ich glaube, dass ich nicht wirklich zögern würde. Meine Frau hat übrigens ebenfalls einen Traummann, den sie garantiert nicht von der Bettkante stoßen würde, höchstens ins Bett hinein.

Traumfrauen/Traummänner sind eher diese Menschen, die man wohl gerne mal hätte, aber eher unerreichbar und deswegen relativ ungefährlich „anhimmelbar“ sind.

Ich muss wirklich intensiv darüber nachdenken, wie eine Frau sein müsste, um mir in den Niederungen, in welcher wir alle wohl so leben, gefährlich werden könnte. Und irgendwie komme ich da nicht auf einen grünen Zweig.

Natürlich sind langhaarige Frauen irgendwie schon favorisiert, weil ich einfach denke, dass Haare bei Frauen Schmuck sind und zwar weit vor den Möglichkeiten, die ein Mann mit den Haaren einer Frau machen kann. Offene Haare kann ich gut leiden, wenn es den Bereich der Erotik trifft. Hochgesteckte Haare sind es eher nicht, die mein Testosteron in Wallung bringen. Oder Dutts.
Manchmal frage ich mich soundso, warum Frauen sich lange Haare wachsen lassen, wenn sie diese ausschließlich in einem Dutt verbergen. Aber, das ist ein anderes Thema.

Weiblich muss die Frau sein, sie darf nicht männlich rüberkommen, wenn sie meine Aufmerksamkeit haben will. Wo im Alltag der Hoodie und die Jogginghose mich garantiert nicht davon abhalten Sex mit der Trägerin haben zu wollen, also bei einem Date darf es dann doch irgendwie … Kleid muss nicht, aber die Frau sollte dass, was sie hat auch zeigen. Ich muss Lust bekommen, das Geschenk auch auszupacken.

Vulgären Sprech lehne ich ganz eindeutig ab. Wenn ich eine Frau als Fotze, Hure oder Nutte beschimpfe, dann kommt das aus einem sexuellen Kontext heraus, welcher von der Frau gewünscht ist. Intelligenz ist äußerst sexy und ich habe auch keine Probleme damit, wenn eine Frau in irgendeinem Fach mehr drauf hat als ist. Und mich damit gegenmonologisieren kann.

… eigentlich: Eine Frau wie Medulla … irgendwie 🙂

Wenn wir von organisierten Dreiern reden oder Paaren, dann treten viele viele Dinge in den Hintergrund. Denn es geht grundsätzlich darum, dass Menschen sich treffen, die gerne mit anderen das ausleben möchten, was sie alleine auch schon machen.

Eine Frau ist dann interessant, wenn sie mit offenem Geist lebt und Dinge erfahren möchte. Die Ausprägung des BDSM spielt dabei nicht so sehr eine Rolle, denn ich kann Frauen gut spiegeln. Stumme Zustimmungen bin ich jedoch nicht in der Lage zu erkennen. Wenn man ein Date mit mir hat, dann ist das eine (Vor-)verabredung zum Sex. Alles andere ist Kaffeetrinken und bleibt dann auch dabei.